Schönes Wochenende 163
Shownotes
🎙 Kay Ray & Borris Brandt – der Wochenendwahnsinn 🎉 💥 Themen? Zeitgeist, Zeitgeistesgestörte und alles, was dazwischen menschlich schiefgehen kann. 📰 Die beiden wühlen sich durch Nachrichten & Erlebnisse der letzten Woche – und beweisen einmal mehr: Mit einer ordentlichen Portion Humor wird selbst der größte Irrsinn zum wunderschönen Wochenende. 😎✨
🤣 Die Hauptdarsteller im Chaos Kay Ray – 60, Shitstorm-erprobter Dachschadenbeauftragter & staatlich geprüfter Lachverständiger. Nebenberuflich: LGBTIQ-Gedöns-Fachkraft ohne Pronomen 🏳️🌈🙅♂️. Borris Brandt – 65, solider Manager, Entertainment-Handwerker & lustiger Vogel mit Vorlaut-Faktor 🐦💬. 💌 Viel Spaß wünschen euch Borris Brandt & Kay Ray 🎤😄
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00:00:12: Hallo, hallo.
00:00:09: Ich sitze hier irgendwie zu weit links.
00:00:12: Also für mich sitze ich rechts.
00:00:14: Wenn ich mal ein Bildschirm gucke, das ist irgendwie komisch.
00:00:17: Ich weiß nicht, wie das kommt.
00:00:18: Das ist jetzt das neue System.
00:00:21: In diesen ganzen, die haben, die Bundesregierung hat überall in dieses Thema das eingebaut, dass wenn du dich nach rechts sitzt, du automatisch nach links geschoben wird.
00:00:28: Ja, damit das alles korrekt ist, ist doch komisch.
00:00:30: Ich kämpfe hier gerade in meinem System.
00:00:33: Das ist ... Ja, ich versuche, vorzubereiten fürs nächste Jahr.
00:00:37: Will ich ein bisschen was machen, mein Lieber Boris?
00:00:39: Hallo
00:00:39: erst mal.
00:00:40: Hallo, jetzt
00:00:41: kommt Guten Tag.
00:00:42: Und was ja auch nicht.
00:00:43: Da hab ich hier so meine Kameras irgendwie eingestellt.
00:00:47: Ja, ja.
00:00:48: Was habt ihr da falsch gemacht?
00:00:50: Nee, du bist falsch abgebogen.
00:00:50: Ach,
00:00:51: nicht was.
00:00:51: Du bist falsch abgebogen.
00:00:53: Wir halten das Thema schon öfter.
00:00:54: Du bist falsch abgebogen.
00:00:56: Kurz noch mal, damit's auch alle verstehen, die uns nicht wohlgesonnen sind, dass also falsch abgebogen bedeutet ja nichts weiter als
00:01:03: in ...
00:01:04: Also, die haben ihr Ziel und ich habe mein Ziel.
00:01:07: Und wenn ich mein Ziel verfolge und ich ihr Ziel, dann denken sie, ich bin falsch abgebogen.
00:01:11: dabei verfolge ich nur mein Ziel.
00:01:12: Das ist völlig irre.
00:01:14: Und deswegen ist es so, dass du das umgebaut hast und ich muss nur einfach aufpassen, dass du jetzt nicht abdriftest, nach zu weit nach links, bis du auf den Bild fällst.
00:01:22: Da muss man aufpassen, das ist richtig.
00:01:23: Ansonsten kannst du ja auch mal ein paar böse Worte sagen, dann wirst du automatisch wieder von dem System in die Mitte gesetzt.
00:01:29: Meinst du?
00:01:30: Also ich versteh es überhaupt nicht, aber es ist egal.
00:01:32: Es irritiert mich ein bisschen.
00:01:33: Man sieht natürlich jetzt schön dahinten die ganzen Geburtssache und die ganzen anderen Dinge, die uns so zugeschickt wurden.
00:01:42: Das ist natürlich doll, das finde ich sehr schön.
00:01:45: Ach und man sieht auch die Ecke meines Teleprompters.
00:01:50: Das ist da rechts, ja.
00:01:52: Der eingesteckt ist und mir gleich um die Ohren geflogen ist.
00:01:56: Der ist kaputt gegangen.
00:01:58: Nein.
00:02:00: Also ich habe mich schwarz geärgert.
00:02:01: Der geht zurück zu Ergato.
00:02:02: Ich habe den hier angeschlossen.
00:02:04: Ja.
00:02:05: Und das ist ein größerer Teleprompter.
00:02:07: und ja.
00:02:09: Warum in Gottes Namen eigentlich brauchst du Teleprompter?
00:02:12: Weil ich ja im nächsten Jahr wöchentlich eine Kolumne machen möchte.
00:02:17: Eine Kolumne, so wie Simone Solga das macht im Bettchen mit.
00:02:22: So möchte ich einmal in der Woche eine Kolumne einsprechen.
00:02:28: Und dafür habe ich diesen Teleprompter bestellt.
00:02:31: Fernsehhandwerk.
00:02:33: Er ist der Teil.
00:02:34: Wenn der eine etwas vorzustellen hat und es nicht in den keinlichen Situationen kommen soll, dass der eine, der was vorstellt, selber sagt, hallo, ich mach was Neues, dann braucht man einen zweiten, einen Moderator, einen Mensch, der sich dem System und der Idee unterwirft und dann solche Fragen stellt wie zum Beispiel, wofür brauchst du einen Telefon?
00:02:49: Und schon hat der Kollege die Chance, wahrheitsgemäß und völlig aus dem Nichts heraus, denn es ist tatsächlich aus dem Nichts heraus entstanden, das zu erzählen, bitte schön nochmal.
00:02:58: Du machst also einen täglichen Podiat dann geschrieben ist, also richtig auch geschrieben, geschriebenen Texte sozusagen.
00:03:04: Ja, genau.
00:03:04: Also das nächste Jahr ist für mich, ich habe ja die letzten Jahre mit, also ich habe ja irgendwie so einen Plan gehabt, was macht K-Ray jetzt?
00:03:15: Und das begann in den Jahr zwanzig fünfzehn, zwanzig fünfzehn habe ich mir überlegt.
00:03:21: Das war die Zeit, in der ich halt quasi fast da oder nackig mit meinem Dödel Figuren gemacht habe, Wodka getrunken habe und Zigaretten geraucht habe und der wilde Punk war auf der Bühne.
00:03:33: Das Leute, die mir böses wollen oder mich klein machen möchten, gerne heute noch ins Feld führen, was ich immer total wirklich finde.
00:03:42: Ja, das müssen doch welche sein, die ganz hinten dran sind, weil es zwanzig, fünfzehn.
00:03:45: Ich sag gerade, es ist zehn Jahre her.
00:03:47: Als ich eben in den Zwanzig-Fünfzehn sagte, das dachte ich, oh Scheiße, da ist der eingewandert.
00:03:51: Ich wusste das gar nicht, aber das stimmt ja gar nicht.
00:03:53: Du warst ja schon da, stimmt.
00:03:56: Zehn Jahre ist das her, wenn du das überlegst.
00:03:59: In zehn Jahren habe ich diese Nummer gemacht und wenn jemand von der Presse mich runtermachen möchte oder so, dann schreibt er immer ja, ja, das ist der, der mit seinem Geschlechtsteilfiguren vormt auf der Bühne.
00:04:10: Also, sonst ist es nicht gut, ewig gestrich zu sein.
00:04:13: Aber wenn es darum geht, einen Künstler zu diffamieren, gerne Argumente von gestern rausholen.
00:04:18: Ja, immer.
00:04:19: Ja.
00:04:21: Und da, ich hab ja dann beschlossen damals, ich möchte was anders machen.
00:04:24: Ich möchte diese Dödel nummer lassen und ich möchte K-Ray den Dreck abschütteln.
00:04:29: und K-Ray soll erst mal das Gegenteil tun, weil ich das spannend fand.
00:04:33: Und das Gegenteil war kein Make-up und ganz... Ziemlich schlichte Kostümen, maßgeschneidete Anzüge hatte ich an, einen roten und einen grauen und feste Texte, gerne politisch.
00:04:48: Das habe ich dann, naja, so ein Ja durchgezogen und das hat mich sehr, sehr viele Zuschauer gekostet, aber auch sehr viel Erfahrung.
00:04:56: Also K-Ray war dann, dann haben wir immer gesagt, naja, das ist aber jetzt nicht mehr der bunteste K-Ray.
00:05:01: Was aber immer in meinem Plan war, was immer mein Plan war, war, Ich kann den Casper ja wieder aus der Tasche holen, die ich weiß ja, wie es geht.
00:05:10: Aber ich will jetzt erstmal das andere lernen.
00:05:12: Also ein bisschen meinungsfreudiger, habe ich das damals genannt.
00:05:16: Ein bisschen meinungsfreudiger und mich mal an feste Sätze halten.
00:05:20: Nicht immer nur Flachwitze und nur unter der Güttelinie.
00:05:24: So, das kann ich ja dann wieder machen, wenn ich das andere gemacht habe und ich mache eine Mischung.
00:05:29: So, dann habe ich mir gesagt, ich mache eine Mischung daraus.
00:05:34: Also wenn das alles läuft, dann hole ich den Kasper wieder raus.
00:05:37: So, dann hat mich, ich höre ja immer auf meinen Bauch und der hat mich dahin geführt, so, das ist ja schön, das ist zu trocken, Politik nur zu machen und, nein, nein, nein, und du bist auch kein Aktivist, du bist ja Komiker, sei mal lustig und du bist halt eben derjenige, der So ein bisschen der Phips-Asmussen, der auch unter der Götlinie ist und der Flachwitz-Exzeller und so.
00:05:59: Das machen wir weiter, aber eben mit politischem Einschlag.
00:06:02: So, das habe ich ja dann gemacht.
00:06:05: Das so sehe ich mich auch heute noch, dass ich durchaus meine Meinung verkünder auf der Bühne, was ich früher nicht gemacht habe.
00:06:11: Ich möchte nicht Everybody Starling sein.
00:06:13: Ich möchte kein bunter Paradiesvogel sein, sondern ich möchte streitbar sein und möchte sein, über den sich auch der eine oder andere Zuschauer ärgert.
00:06:23: Aber trotzdem ist der Hauptansatz meiner Show, dass die Leute rausgehen und sagen, wir haben so gelacht.
00:06:29: Das war total lustig.
00:06:31: Also, die sollen mehr lachen.
00:06:34: als mehr mehr applaudieren.
00:06:39: also wenn applaudieren ist immer so ein bisschen das ist toll Aber es ist ein bisschen, wenn es nur applaudiert wird und es wird nicht gelacht, dann ist es halt mehr zustimmend, dann ist es mehr Gesinnung als eben amusement.
00:06:51: Wenn man aber sich auf die Schenke klopft und man lacht laut und man applaudiert dazu noch, das ist perfekt, das ist das, was ich will.
00:06:58: So, und das habe ich die letzten zwei Jahre zelebriert.
00:07:02: Ich fand, dass ich irgendwie durch die ganzen Känzeleien und durch das, was im Land passiert, da bin ich ein bisschen so für meinen Geschmack, manchmal so ein bisschen verbittert gewesen und dachte so, das Pendel schlecht zu sehr rüber, machen wir ein bisschen flacher, ein bisschen witziger und das habe ich dann ein bisschen rausgeholt.
00:07:23: Der Nachteil an dieser Sache, der Vorteil ist, sagen wir mal der Vorteil, fangen wir mit dem Vorteil an, der Vorteil ist, dass die Leute natürlich dann rausgingen und die hatten wirklich lustiger Abend und das war auch alles gut.
00:07:32: Der Nachteil allerdings war eindeutig, dass du also es fehlt so ein bisschen an Aktualität.
00:07:40: Es war dann schon der ein oder andere alte Witz dabei und so.
00:07:43: Was mir egal ist, ich erzähle auch gerne alte Witze.
00:07:45: Aber lange redet gar keinen Sinn.
00:07:48: Jetzt habe ich mir vorgenommen, das nächste Jahr wird das Jahr der Inhalte.
00:07:51: Das heißt, ich habe jetzt lange an der Form, an der Farbe auch, das habe ich bewusst entschieden, also die Idee, das Make-up wegzulassen.
00:08:01: um altersgerechter zu werden, das war ein Griff ins Klo, weil man tatsächlich hinter einer Maske mehr sagen darf.
00:08:08: Zweitens, weil man sich, ich brauche für die Maske zwei Stunden, das ist ein sehr schönes Ritual, um mich zu konzentrieren vorher.
00:08:17: Und drittens ist das auch eine Marke.
00:08:21: Und dann habe ich gedacht, nein, nein, das machen wir doch wieder.
00:08:24: Du bist noch nicht zu alt für diese Maske, du kannst die tragen.
00:08:27: Ich habe dann zwischendurch Bilder von mir gesehen, wo ich dachte, jetzt siehst du aus wie ein Boilgeorge für Arme, du musst abnehmen.
00:08:34: Also hab ich dann abgenommen und hab dann weniger Alkohol getrunken und nicht mehr geraucht und jetzt trinke ich ja gar kein Alkohol mehr.
00:08:42: Und jetzt, wenn ich jetzt Bilder sehe, von mir, die Leute fotografiert haben, dann kann ich damit leben, dann sind da Falten drin und so, aber das sieht nicht mehr so aufgequeren aus.
00:08:51: Du weißt, was ich meine mit Boilgeorge für Arme, ne?
00:08:53: Weil von Boilgeorge gibt's Bilder, wo ich so denke,
00:08:56: ach
00:08:57: ... Dann lieber ohne Make-up.
00:09:00: Oder ich hab neulich, wir heißen der Andy Bale, Bell von Erasure.
00:09:04: Und ich will das nicht abwerten.
00:09:06: Ich will das auf keinen Fall abwerten.
00:09:08: Aber ich seh mich so nicht.
00:09:10: Ich hab den Andy Bale gesehen mit so einem dicken Bauch und so einer Glitzerhose.
00:09:14: Und dann tanzt der da rum und ich denk, nee, das ist altherren Tanz.
00:09:18: Und du bist irgendwie, du bist zu dick, um jetzt den Jugendlichen Popstar rauszuholen.
00:09:23: Das bist du nicht.
00:09:24: Dann musst du ab, das passt nicht.
00:09:27: Das ist tatsächlich, und ich hab mich selber immer darunter gelitten, dass ich Bilder gesehen hab von mir und dachte, nein, das möchte ich eigentlich nicht sein.
00:09:36: Ich muss mir irgendwas einfallen lassen.
00:09:37: Und jetzt hab ich es Gott sei Dank einigermaßen hingekriegt, dass so ein bisschen Shape wieder da ist und das passt jetzt zu meinem Make-up.
00:09:44: So, und deshalb ist jetzt ... Das nächste Jahr ist das Jahr der Inhalte.
00:09:50: Ich möchte einmal die Woche eine Kolumne machen, die ich
00:09:54: schreibe,
00:09:55: die porontiert ist und die schreibe, die ich dann veröffentlichen werde.
00:09:59: Ich nehme an, ich bleibe bei dem Namen K-Rays aus dem Häuschen, weil so hieß die früher auch, die sporadisch so gemacht habe.
00:10:06: Kayray ist völlig aus dem Häuschen.
00:10:08: Der zweite Plan, den ich er habe, ist meine Show Haus gewildert, mindestens einmal im Monat zu machen.
00:10:15: Die Frage, die immer noch im Raum ist, machen wir das live oder produzieren wir sie?
00:10:19: Dann möchten wir ja gemeinsam noch was machen.
00:10:22: Naja, und dafür brauche ich dieses Equipment unter anderem diesen Telefrom-Tal, der total toll ist.
00:10:33: Aber... Wie gesagt, ich habe ihn eingesteckt, ich hatte mich so gefreut, den habe ich mir quasi zu Weihnachten geschenkt und habe mich so darüber gefreut und steckt ihn ein und der Bildschirm geht einmal an und wieder aus.
00:10:51: Und das war es.
00:10:54: Ja, das ist wahrscheinlich auch, keine Ahnung, das muss man auch mal als Signal sehen.
00:11:00: Sprechen Sie frei und lassen Sie sich nichts vorschreiben, auch nicht von einer Maschine, wobei ich muss sagen, ich war heute Morgen wieder sehr erstaunt, ich habe einen sehr glücklichen Morgen eigentlich gehabt.
00:11:09: Ich bin aufgestanden, habe meine kleine Sendung gemacht und bin danach direkt als Wohnzimmer Fernseher an Dreisat, weil heute ist ja, also wir nehmen ja auf, am Silvester-Tag.
00:11:18: Und da sind in Dreisat durchgehend Konzerte.
00:11:20: Ich weiß nicht, welcher
00:11:22: dumpf, blöd,
00:11:23: backige Programmdirektor das macht und ob Herr Himmler dafür verantwortlich ist.
00:11:27: Der heißt wirklich so.
00:11:29: Weil sie haben Imagine Dragons, das Konzert, wo sie mit einem klassischen Orchester zusammenspielen.
00:11:37: Das haben sie irgendwie morgens um neun schon gezeigt.
00:11:39: Wieso zeigen die das nicht am Abend?
00:11:41: Am Abend kommt dann Whitney Houston von neunzehntundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:12:06: Ja, das machen ja sehr, sehr viele Sänger.
00:12:09: Also ich hab's auf der Bühne ja, hab ich auch einen Text, der mitläuft, aber bei den Liedern.
00:12:15: Aber weißt du, warum?
00:12:16: Weil ich ja, ich prob' ja nicht, ich prob' meine Shows nicht.
00:12:23: Und das werde ich auch nicht ändern, die sollen so spontan bleiben.
00:12:27: Ich prob' meine Shows nicht zu Hause.
00:12:29: Wenn ich ein Lied machen will, prob' ich das im Auto, und zwar zwischen unseren Fahrten.
00:12:35: Und dann schneide ich das zu rechten oder mit... die Leute vielleicht auch mal wissen, wie kommt das eigentlich zustande.
00:12:40: Ich überlege mir ein Lied, was ich singen möchte.
00:12:45: Und dann gucke ich nach, passt das.
00:12:47: Dann habe ich meinen Rechner auf dem Beifahrersitz und dann lade ich das Playback runter.
00:12:52: Das kann man kaufen, das Playback.
00:12:55: Dann passe ich eventuell die Tonlage an, also einen halben Ton höher, einen halben Ton tiefer.
00:12:59: Das kann manchmal sein, dass man das machen muss.
00:13:02: Und dann Lade ich den Text runter und das mache ich auf meinen iPad und dann singe ich dieses Lied und auf dem iPad läuft dann der Text mit.
00:13:11: Und dann singe ich das drei, vier, fünf Mal, lese ich das dann ab und dann habe ich den Text drin.
00:13:18: Das heißt, ich lerne das gar nicht extra, sondern ich lerne das quasi auf der Bühne mit.
00:13:23: Und der Grund, warum ich das mache, ist Zeitersparnis, denn Diese Lieder finden manchmal nicht in die Show.
00:13:33: Manchmal haben sie keinen Platz.
00:13:34: Lieder, ich behandle Lieder ja wie so Personen.
00:13:40: Also die suchen sich ihren Platz in der Show wirklich selber.
00:13:43: Und es gibt wirklich Lieder, die würde ich so gerne singen.
00:13:45: Die singe ich dann auch zehnmal, fünfzehnmal.
00:13:48: Und jedes Mal sagen die Lieder, nein, ich will einfach nicht von dir gesungen werden.
00:13:57: Und dann fliegen die wieder raus.
00:13:58: Und dann hätte ich die ja umsonst gelernt.
00:14:00: Und das ist der Grund, warum ich das einfach nicht mache.
00:14:03: Weil wenn du ein Lied lernen willst, das dauert Tagewochen, wie du den Text lernst, bis du das gelernt hast.
00:14:10: Dann gehst du damit auf die Bühne und dann singst du es zweimal und dann sagt das Lied Nein.
00:14:14: Und ich kann dir sagen, welche Lieder das sind.
00:14:16: Das ist zum Beispiel, welches eindeutig Nein zu mir sagt.
00:14:19: Immer und immer wieder ist das Lied Delicate von Taylor Swift.
00:14:27: Ich liebe dieses Lied und ich habe das auch unter anderem gesungen, weil es eines der Lieblingslieder meiner Tochter ist.
00:14:32: Irgendwie wollte ich der Papa sein, der das Lieblingslied seiner Tochter dann eben auch auf der Bühne singen, obwohl die das eher ein bisschen lächerlich findet.
00:14:40: Jedes Mal sagt dieses Lied, kannst du mich bitte aufhören zu singen, bitte hör auf mich zu singen.
00:14:45: Ich möchte nicht von dir gesungen werden.
00:14:48: Und so, ja, manchmal versuche ich es beim Soundcheck noch.
00:14:51: Und mit welchem Lied ich kämpfe, ist von Billie Eilish.
00:15:09: Das hat sich lange gehalten, aber das will auch nicht von mir gesungen werden.
00:15:15: Liebefreundlich, jetzt der zweite Teil unserer kleinen Medienschule hier.
00:15:20: Wir haben von Kay Ray gerade gehörte Liederkönnen sprechen.
00:15:23: Wir müssen nur euch ein bisschen öffnen.
00:15:26: Ihr müsst vorsichtig sein.
00:15:27: Ihr müsst jetzt mal von eurem eigentlichen Ziel, also eurem Weg, abbiegen in die Richtung Liederkorrekt verstehen.
00:15:34: Das war nie euer Ziel, deswegen driftet ihr jetzt sozusagen ab in Richtung... Lieder verstehen.
00:15:39: Und diese Lieder können sprechen.
00:15:40: Und ich kann das genau sagen.
00:15:41: Ich kann das auch bestätigen.
00:15:43: Zum Beispiel Get Ya Ya's Out.
00:15:45: Ein uraltes Album.
00:15:48: Zum Beispiel bei Get Ya Ya's Out.
00:15:51: Das ist ein uraltes Album von den Rolling Stones.
00:15:54: Und da gibt es eine Live-Aufnahme von Sympathy for the Devil.
00:15:58: Und wenn ihr euch das anhört, dann werdet ihr hören, wie die Gitarre von Keith Richards spielt.
00:16:03: Und währenddessen sagt das Lied immer wieder, hör mich noch mal.
00:16:07: Hör mich noch mal.
00:16:09: Hör mich noch mal.
00:16:09: Und das sagt das Lied seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ...
00:16:12: ... seit ...
00:16:13: ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... ... seit ... Das heißt so viel wie, was ist Rock'n'Roll?
00:16:40: Dann würde ich sagen, ganz klar, einmal Peter Frampton Money und einmal Get Ya Ya Ya's Out, Rolling Stones, Sympathy For The Devil mit dem Solo von Keith Richards.
00:16:48: Lieder können sprechen, liebe Freunde.
00:16:51: Wir sind noch nicht mal eine Viertelstunde dabei, ich habe schon zwei Sachen gelernt.
00:16:54: Geiler geht es nicht zum Jahresende.
00:16:58: Das machen die.
00:17:00: Ja, kennt das nicht?
00:17:01: Nein.
00:17:02: Die kommen auf die Erde und dann machen sie ... Und dann muss man das halt verstehen und das wird verstehen, die wenigsten, die wenigsten können außerirdischen Sprache.
00:17:10: Ich kann das.
00:17:11: Ich könnte jetzt sagen, pass auf, kleiner Insider, ich könnte jetzt sagen, ja, ja, ich hab die ja auch schon mal getroffen, die außerirdischen.
00:17:18: Aber das stimmt natürlich nicht.
00:17:22: Ja, ja, ja.
00:17:23: So, und ansonsten, was liegt heute an?
00:17:25: Heute ist Silvester.
00:17:28: Heute werde ich mich damit beschäftigen, mich in die Mitte des Bildes zu bekommen.
00:17:36: Nein, ich fahre nach Timmendorf.
00:17:40: Da können die Kinder Schlitzschuhe laufen.
00:17:41: Das werden sie tun zwischen neunzehn und ...
00:17:45: Ist das ein Song?
00:17:52: Nein.
00:17:53: Das ist eine Song.
00:17:54: Schlittstuhl laufen in Timmendorf mit Schlaganstrumenten von Orff.
00:17:59: Ja,
00:18:00: da geht was.
00:18:01: Okay, ihr fahrt nach Timmendorf.
00:18:02: Die Kinder können Schlittstuhl laufen.
00:18:03: Gibt es da Feuerwerk?
00:18:04: Nein, gibt es da Timmendorf.
00:18:05: Doch,
00:18:05: da gibt es Feuerwerk.
00:18:06: Da gibt es dann Feuerwerk irgendwie.
00:18:08: Fahre wir nach Timmendorf.
00:18:09: Ja, wir fahren nach Timmendorf.
00:18:10: Ist das Timmendorf?
00:18:11: Ja, Timmendorf.
00:18:12: Ich verwechsel das immer.
00:18:12: Travemünde, Timmendorf, ist alles irgendwie der selbe da oben.
00:18:16: Und ja, und dann gehen wir, sonst sind wir immer an den Strand gegangen noch und haben da geböllert.
00:18:22: Da wird am Strand immer geböllert.
00:18:24: Nichts Freunden von uns.
00:18:27: Das Problem ist ja jetzt, hat die dringend keinen Alkohol.
00:18:29: Deshalb sind all diese Sachen für mich ja tatsächlich echt eine Herausforderung, weil da fehlt es mir wirklich.
00:18:34: Und ich hadere dann auch mit mir.
00:18:36: und unser Freund, mit dem wir da hinfahren, der hat auch gesagt, Ja, wenn ihr es gar keiner mehr Alkohol trinkt, weil seine Frau trinkt nicht viel Alkohol, meine Frau trinkt gar keinen Alkohol oder wenn dann auch nur ein Glas oder so, dann können wir ja auch, müssen wir ja nicht böllern.
00:18:51: Jetzt wollen die Kinder aber böllern.
00:18:53: Das heißt, wir müssen dann tatsächlich bis zwölf Uhr dann da bleiben und dann an den arschkalten Strand gehen und ein bisschen böllern und dann fahren wir wieder zurück nach Hause.
00:19:07: Aufpassen an der Stranderley, übrigens, wenn ihr da seid, da ist ja dieses drei Gebäudeensemble von diesem Hamburger Millionär, das da direkt an der Stranderley am Wasser ist, ist nicht, dass da die Böller hinfliegen und die Kiste abbrennt.
00:19:18: Das wäre ganz bedauerlich für den Hamburger Millionär.
00:19:20: Das ist nicht passiert.
00:19:22: Da musst du einfach aufpassen ein bisschen.
00:19:24: Der ist nicht da, der ist gerade irgendwo in Asien oder so.
00:19:27: Das heißt, da kann auch keiner aufpassen, da müsst ihr ein bisschen, dass ihr da vielleicht ein bisschen für ihn aufpasst.
00:19:32: Ja.
00:19:32: Ansonsten... Ja, ich finde, Timendorf als Wahl für Silvester, finde ich eigentlich gut.
00:19:39: Das ist auch schön, das haben wir letztes Jahr auch gemacht.
00:19:41: Vor allen Dingen ist es tatsächlich schön, dass diese Schlitzschubahne einfach toll ist.
00:19:48: Nimmst du
00:19:50: eine Spritze mit?
00:19:51: Ja.
00:19:51: Wofür?
00:19:52: So ein Spritzbesteck, dass wenn der fragt, wenn hier keiner mehr Alkohol trinkt, dann sagst du den auf Fixen unterwegs.
00:19:58: Willst du auch mal mit Fixen?
00:20:00: Nein, nein, nein, nein, nein.
00:20:01: Also wir werden da, wir werden, ja ich weiß es noch nicht, vielleicht werde ich zittern auf der Bank sitzen und versuche mir Alkohol zittern, oder ich werde die Mülltonnen durchsuchen oder... Aber deswegen,
00:20:13: schau mal vor, du hast so eine Silverschale dabei mit so einem Spritzbesteck und dann sitzt du erst da und alle merken, dir geht's eh, dann machst du dieses Spritzbesteck auf.
00:20:19: und was machst du denn da?
00:20:22: Ich weiß, dass ich vor drei, vier Jahren mal, da waren wir in der Weihnachtszeit auch da, und da bin ich über die Straße geladen, da waren Zigaretten geladen, da hab ich gesagt, so, jetzt reicht es, jetzt hol ich mir ne Schattensigaretten.
00:20:34: Ich hab da wieder angefangen zu rauchen, als ich mir das erste Mal das abgewöhnt hatte.
00:20:38: Da hab ich gesagt, so, jetzt reicht mir schon mit der Zigaretten.
00:20:41: Aber nein, ich bin damit durch, also mit den Zigaretten, mit dem Alkohol auch.
00:20:47: Da ist ja noch keinen.
00:20:48: immer, also niemals wieder Alkohol trinken, ist ja nicht angesagt.
00:20:53: Aber eben, wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich nicht genau, wann.
00:20:56: Weil was mich auch tatsächlich ein bisschen, also wann ich wieder anfange, rede in ganzen Sätzenkei.
00:21:02: Also ich hab noch keinen Plan, wann und wie ich wieder anfange, das ein oder andere Glas zu trinken, so ist es.
00:21:10: Sag mir doch mal bitte, hast du ein Problem mit Alkohol?
00:21:15: Oder andersrum, hast du ein Problem ohne Alkohol?
00:21:21: Ich hab ... Nee, ich hab ohne Alkohol keine Probleme.
00:21:25: Ja.
00:21:26: Und hast du mit Alkohol ein Problem?
00:21:28: Ich hab mit ... Ja, das kommt drauf an.
00:21:30: Das kann man so nicht runterrechnen.
00:21:33: Weißt du was?
00:21:34: Ich nehm eine andere Droge.
00:21:36: Also, Kokain zum Beispiel.
00:21:37: Wenn man mich fragt, hast du ein Problem mit Kokain?
00:21:38: Sag ich, ich hab definitiv ein Problem mit Kokain.
00:21:41: Es macht mir nichts aus, aber auch wirklich gar nichts.
00:21:44: Kein ... Kokain zu mir zu nehmen.
00:21:46: Das macht mir nichts aus.
00:21:48: Da kann jemand vor mir rummachen hin und her, da einen Pfund auf den Tisch schmeißen, mir scheißegal.
00:21:52: Interessiert mich überhaupt nicht, ist mir völlig egal.
00:21:56: In der Sekunde, wo der erste Krümel in meiner Nase verschwunden ist.
00:22:01: Hau ich alles weg, was es gibt.
00:22:03: Ich hab wirklich ein Problem damit.
00:22:05: Die Erkenntnis war, das war damals ja auch mein Berater, der hat auch gesagt, das Ding ist das.
00:22:09: Du musst niemals sagen, ich mache das niemals mehr.
00:22:12: Aber du musst wissen, welche von deinen Feinden dich sozusagen in der Hand haben.
00:22:16: Und sie zu, dass du immer nur Feinde hast, die du in der Hand hast.
00:22:18: Und so ist es ja auch in meinem Leben immer gewesen.
00:22:20: Aber damit mit der Droge zum Beispiel, das mach ich, also ich hab's nicht im Griff, ich kenne Leute, die ihr Leben lang mal hier so ein Päckchen haben und damit rennen sie dann zwei Wochen rum, ist mir völlig schleierhaft, wie die das machen.
00:22:32: Also ich kann verstehen.
00:22:33: Ja, das kann ja mein Ex-Mann, der onkeltante Thorsten, der kann ja mit dem Koks, das weiß ich jetzt nicht, aber bei dem ist das so mit Zigaretten, der raucht nur, wenn er was getrunken hat.
00:22:44: Dann raucht er auch eine nach der anderen und ansonsten raucht er nicht.
00:22:48: Trotz.
00:22:49: Und Alkohol kann der auch, wenn du dem sagst, wie gehen wir heute Abend weg?
00:22:53: Nein, heute ist Samstag.
00:22:55: Wieso?
00:22:55: Ja, nee, da kann ich ja nur einen Tag ausschlafen.
00:22:57: Ich gehe nur freitags weg.
00:22:59: Weil er dann Samstags und Sonntags ausschlafen.
00:23:01: Aber ich finde es ja super.
00:23:02: Ich bewundere wirklich jeden.
00:23:03: Ich weiß auch, dass es ja eine Schleche von mir ist.
00:23:06: Deswegen habe ich gefragt.
00:23:07: Probleme mit Alkohol, weil wenn du den Alkohol nicht im Griff hast, wenn du jetzt vorstellst, du trinkst ein Gläschen Wein, trinkst du dann zwei Gläser, fünf Gläser, sieben Gläser, weißt du, wann Schluss ist von selber, merkst du das noch?
00:23:17: Das ist ja gar kein Vorwurf.
00:23:19: Das ist das Ding, ob man weiß, wie es ist.
00:23:21: Das Problem ist, ich bin jemand, ich neige, ja, zu übertreiben.
00:23:25: Und das Problem ist, glaube ich, hauptsächlich ... dass ich für mich einen Ziel brauche und weniger zu trinken ist für mich kein erklärtes Ziel.
00:23:38: Also ich ticke so, ich brauche dann, nein, ich trinke gar keinen Alkohol.
00:23:43: Und dann ich trinke von mir aus ein Jahr keinen Alkohol.
00:23:46: Oder von mir ist auch, ich trinke ein halbes Jahr keinen Alkohol.
00:23:51: Und wenn ich dann zwischendurch irgendwas trinke, dann habe ich mein Ziel nicht erreicht.
00:23:55: Also so ticke ich eigentlich eher.
00:23:58: Wenn zum Alkohol geht, dann brauche ich das jetzt hier auch nicht.
00:24:04: Heute Abend würde ich mich auch nicht betrinken, glaube ich nicht, dass ich mich dann betrinken würde.
00:24:10: Aber mein Ziel wäre halt nicht erreicht, nämlich dass ich, wenn es ihm geht, ein Jahr kein Alkohol trinken.
00:24:17: Ein halbes Jahr habe ich jetzt irgendwie rum
00:24:18: und
00:24:19: das ist so.
00:24:21: Und es gibt aber Momente, in denen ich Mich über Alkohol ärger, ob das ein Problem ist, weiß ich nicht, denn ich trinke den abends nach der Show, trinke ich dann gerne mal zwei, drei doppelte Wodka und dann bin ich halt betrunken.
00:24:35: Ja, wobei, das ist finde ich auch erstaunlich.
00:24:38: Für mich ist das so, ich muss ehrlich sagen, ich kann Alkohol einfach nicht ab.
00:24:42: Also ich kann auch ein Wodka trinken und so, aber es bringt mir gar nichts.
00:24:46: Also es ist so, als ob ich mir keine Ahnung... Mit dem Kochlöffel auf dem Poserhäberschlag oder so, das interessiert mich, das bringt nichts, es ändert nichts.
00:24:52: Und es ist auch nicht schlimm, aber es ist auch nicht gut.
00:24:54: Und das ist mir für Alkohol, das ist mir völlig egal.
00:24:56: Es gibt manche Sachen, da muss ich sagen, die schmecken mir.
00:24:59: Also zum Beispiel, keine Ahnung, wenn ich, wir waren, mein Influenz hier von Gucci eingeladen, und dann waren wir in so einer Cocktailbar ganz.
00:25:07: Aber aller Obers des Regal mit so Gläsern, die viereckig sind, in den riesige, viereckige Eiswürfel drin sind, über die ein wenig gegossen wird von irgendwelchen Stoffen.
00:25:17: Dann hab ich ein dringend bekommen, Negroni.
00:25:20: Also ein klassischer Negroni, aber in High-High-High-End-Performance und Umgebung.
00:25:24: Was
00:25:24: ist denn Negroni, was
00:25:26: ist das?
00:25:27: Das ist ein etwas bitterer Cocktail.
00:25:29: Irgendwelche Sorten, Alkohol zusammengeklappustert.
00:25:32: Es schmeckt das ein bisschen bitter, aber ... Wie gesagt, in der Umgebung, es hat so geil geschmeckt.
00:25:37: Es war auch für mich eine Erinnerung.
00:25:39: Ich hab's heute noch im Kopf und so, das war lecker.
00:25:42: Der Absinnt in einem Moskauer Keller, den ich mit meinen russischen Kollegen damals getrunken hab von Endemol.
00:25:49: Sensational.
00:25:50: Sensationales Erlebnis.
00:25:51: Ich hab mich am Ende auf russisch unterhalten können.
00:25:54: Und das war wirklich großartig.
00:25:55: Und ich weiß bis heute nicht, wie ich wieder ins Hotel und ins Bett gekommen bin und wer da bei mir unterwegs war und so.
00:26:00: Das sind Erinnerungen, das verbinde ich so.
00:26:01: Aber ansonsten habe ich, mir schmeckt es nicht großartig.
00:26:04: Also weder Weine, noch Sekt, noch irgendwie andere, schmeckt mir eigentlich nicht.
00:26:09: Und das einzige Problem, was ich mit Alkohol habe, ist, dass die Leute neben mir, wenn du mit Leuten, wir hatten gestern gerade Gäste, Und dann haben wir gefragt, wollt ihr Wein trinken?
00:26:20: Dann fragen die als erstes, trinkt ihr auch Wein?
00:26:22: Dann hab ich gesagt, nee, ich hab ja noch ein Podcast, den ich machen muss gleich und so.
00:26:25: Und ich trink auch sowieso nicht so viel Wein.
00:26:26: Dann haben die auch keine Lust, Wein zu trinken.
00:26:28: Was ich ganz schade finde, da haben wir sie über reden können, dass sie doch Wein trinken.
00:26:31: Dann denk ich immer, wenn dann so ein Typ ... gerne ein Gläschen Wein trinkt und es kommt so eine nette Stimmung auf und der guckt mich an und sagt dieser, der ist ja gar nicht so wie ich drauf, aber da hat ja kein Wein getrunken.
00:26:42: und dann fühlte ich mich immer als Stimmungskiller und denke die anderen Leute müssen doppelt so viel trinken, damit sie aus sich rauskommen, weil sie neben sich so ein Gruff, die sitzen haben, der nichts trinkt.
00:26:51: Das ist ganz ungerecht eigentlich, aber für mich ist das, dieses Alkoholthema ist für mich eher ein Problem, was andere Leute angeht.
00:26:57: Und die gucken nicht an den Mann, wenn du das sagst, immer noch komischerweise und sagst, ja, was ist das?
00:27:01: Hast du denn mal Probleme?
00:27:03: Du warst ja auch in der Unterhaltungsindustrie, hast du ja viele Probleme mit der Alkohol.
00:27:06: Nee, ich hab einfach noch nie mit Alkohol was zu tun.
00:27:08: Ein Gläschen Kölsch, eiskalt schön.
00:27:11: Herrlich.
00:27:12: Aber das war's dann auch schon mit Alkohol.
00:27:14: Ja, das ist bei mir deutlich anders.
00:27:16: Wenn ich den Wodka nach der Show trinke oder getrunken habe, dann ist das bewusst.
00:27:23: Ähm, wie soll ich das beschreiben?
00:27:25: Ich geh dann so aus mir heraus.
00:27:26: Wenn du einen doppelten Wodka trinkst, dann dauert das drei Minuten, dann wirkt der.
00:27:31: Dann wirst du... Dann werd ich so wie... Kannst du noch die Werbung?
00:27:38: Mühe allein.
00:27:38: Ich hab mir so viel Mühe gegeben, das Badezimmer zu putzen.
00:27:41: Dann kommt dieser Geist, dass er Mühe allein genügt nicht.
00:27:46: Das bin ich dann so ein bisschen.
00:27:48: Wenn ich dann nach der Show komme, dann bin ich so aufgekratzt.
00:27:50: Und so, das hat was mit diesem Adrenalin zu tun, was dann vielleicht sinkt und was man, Mann, meine Haare, was dann irgendwie
00:27:59: oben
00:27:59: bleiben soll, dieser Adrenalinspiegel.
00:28:01: Aber es hat auch irgendwie was damit zu tun, Ruhe vor mir selbst zu haben.
00:28:04: Ja.
00:28:05: So, und das genieße ich darum.
00:28:09: Ich bin an dem Abend dann auch wirklich ... Hilft mir das auch?
00:28:14: Also das muss ich sagen, das hilft mir dann auch.
00:28:16: Meine zwei, drei Wodka helfen mir auch.
00:28:19: Das
00:28:19: sind ja nicht zwei, drei Wodka, sondern sechs Wodka dann.
00:28:21: Bitte?
00:28:22: Also zwei, drei Doppelte sind ja sechs.
00:28:24: Ja, genau.
00:28:26: Und dann gehe ich ins Hotel und dann kann ich auch sofort einschlafen und dann ist alles gut.
00:28:30: Aber am nächsten Morgen denke ich dann, wenn das nicht schädlich wäre für meine Liebe, dann wäre mir das auch egal.
00:28:37: Aber es ist halt so, dass meine Lieberwerte dann eben drunter leiden.
00:28:41: Ist das so?
00:28:42: Das.
00:28:43: Ja, ja, ja,
00:28:43: ja.
00:28:44: Das
00:28:44: ist merkbar.
00:28:47: Ja, ja, ja.
00:28:48: Da kommen wir vielleicht auf den Punkt.
00:28:49: Das ist sowieso der Grund, warum ich das nicht mehr mache.
00:28:54: Ansonsten finde ich Wodka und Wodka raus total toll.
00:28:59: Also, das würde ich auch weiterhin so machen.
00:29:02: Also, der einzige Nachteil ist halt, die Leber leidet.
00:29:04: Naja, und das andere ist ... Wenn du das zu viel machst, dann bist du natürlich auch immer müde, abgespannt, kriegst leicht so ein Agro oder so.
00:29:12: Also ich glaube, Nüchtern in der Realität zu stehen, ist grundsätzlich, ist das dann schon besser.
00:29:19: Wie bei allem.
00:29:21: Ich gebe es ungern zu, aber sich gesund ernähren, viel an der frischen Luft zu sein, Sport zu treiben, gerne mal schwimmen zu gehen, nicht zu viel Fleisch zu essen und keinen Alkohol zu trinken.
00:29:35: Das ist, glaube ich, besser.
00:29:40: Vor allen Dingen alles von mir aus, alles, aber alles in Maßen.
00:29:43: Es ist so ärgerlich, dass auch da die alten Werte wiederziehen und ihre Daseinsberechtigung haben.
00:29:52: Liebe Freunde, und schon wieder haben wir was gelernt aus dem Bereich Entertainment, nämlich Drohungen sind keine Lösung,
00:29:58: aber erfüllen
00:29:59: auch in diesem Bereich.
00:30:01: Ihre Funktion, das finde ich auch mal ganz wichtig, dass man zum Jahresende hier ein Learning weggibt.
00:30:05: Ist doch keine, ist doch völlig...
00:30:07: Was ich zum Beispiel immer furchtbar fand, aber das haben wir glaube ich auch schon ein paar mal gehabt, das sind eben Künstler, die, nein, ich finde niemanden furchtbar, nur ich würde niemals Drogen nehmen, bevor ich auf die Bühne gehe.
00:30:20: Also das zumal habe ich nie gemacht.
00:30:23: Und ich würde auch keinen Schnaps oder sowas irgendwie so, was manche Leute so brauchen.
00:30:29: Ich brauche immer meinen Schnaps, um in Stimmung zu kommen.
00:30:32: Ich komme ja in Stimmung.
00:30:34: Das ist ja etwas, wofür ich sehr dankbar bin.
00:30:36: Und das ist auch das, was Leute, die man schon nicht verstehen, was die einfach nicht begreifen ist.
00:30:49: Bei mir kommt das alles.
00:30:50: Ich gehe auf die Bühne.
00:30:50: Es kann mir noch so schlecht gehen.
00:30:52: Es ist noch so irgendwas.
00:30:53: Ich gehe auf die Bühne.
00:30:55: Und ich liebe meinen Job so sehr, das kommt dann schon.
00:30:59: Und dann ist das auch lustig und ich hab Spaß.
00:31:01: Und wenn ich irgendwas vorher machen würde, würde ich mir dieses Gefühl nehmen.
00:31:05: Für mich ist es wirklich so, es gibt nur eine Sache, wenn ich auf die Bühne gehe, worauf ich aufpassen muss.
00:31:12: Und das ist erst seitdem ich mich politisch beschäftige und eben auch mich erstreite mit Theatern und Kollegen.
00:31:21: Ich muss aufpassen, dass ich nicht wütend auf die Bühne gehe.
00:31:23: Ich bin lieber derjenige, weißt du, der mit Döns gesehen was macht.
00:31:28: Also lustig.
00:31:29: Sonst gehe es kann, es gibt Abende, wo ich auf die Bühne gehe und sage, und sonst so?
00:31:36: Weißt du so?
00:31:38: Und dann sagt mir Yvonne immer, du hast die am Anfang, die haben sich erschrocken.
00:31:44: Die Leute haben sich erschrocken.
00:31:46: Die denken, heute hat er schlechte Laune.
00:31:48: Obwohl ich das auf der Bühne eigentlich nie habe.
00:31:50: Aber da muss sie aufpassen.
00:31:51: Ich bin da dann doch lieber gerne der leichte Sonny Boy.
00:31:56: Denn ich habe ja Norlichen Mainz die Show angefangen.
00:31:59: Ja, alles was Hitler gemacht hat, darf man nicht machen.
00:32:02: Alles was Hitler gesagt hat, darf man nicht sagen.
00:32:04: Deshalb habe ich meinen Schäferund jetzt erschossen, weil Hitler hat da auch einen.
00:32:08: Und das kann man ja so sagen, dass man sagt, ich habe meinen Schäferund erschossen, weil Hitler hat auch einen.
00:32:12: Und man kann sagen, ja, deshalb habe ich jetzt auch meinen Schäferund erschossen, weil Hitler hat sich auch einen.
00:32:17: So, das ist ein Unterschied.
00:32:19: Und da muss ich aufpassen, dass ich meine Leichtigkeit nicht verlier.
00:32:24: Aber das habe ich selten.
00:32:26: Mir ist noch nicht irgendwie auf der Bühne eingefallen, weil ich mich selber manchmal frage.
00:32:31: Du bist ja wirklich Wahnsinnigkeit.
00:32:33: Du tänzelst hier über die Bühne, du bist schon zwanzig Minuten über die Zeit und du hörst nicht auf.
00:32:38: Noch ein Flachwitz und noch irgendwas und noch eine blöde Anekdote und noch eine scheiß Bemerkung.
00:32:44: Und die Leute lachen sich halt tot und die fragen sich auch, wann hört der auf?
00:32:48: Und dann ist mir das so eingefallen.
00:32:49: Und da habe ich gesagt, manchmal frage ich mich selber, warum ich solche Spielfreude habe.
00:32:54: Und Sie fragen sich das vielleicht auch.
00:32:56: Mir ist das gerade eingefallen, weil ich mir macht das so ein Spaß.
00:32:59: Ich würde das auch machen, wenn Sie gar nicht da sind.
00:33:03: Und genau das ist der Punkt.
00:33:06: Ich finde mich dann selber so lustig und habe Spaß an mir.
00:33:08: Das ist doch auch schön, dass man nicht nur Spaß mit sich hat, was ich auch das ein oder andere Mal habe, sondern eben auch Spaß an mir.
00:33:18: Das mit erfolgreichste Formate in Social Media sind z.B.
00:33:23: Papagein-Videos angucken.
00:33:24: Was machen die Papagein?
00:33:25: Sie haben Spaß an dem, was sie tun.
00:33:28: Die wissen ja gar nicht, dass Millionen Leute zugucken.
00:33:30: Insofern kann man von den Papagein lernen.
00:33:32: Aber ihr habt es gemerkt natürlich, die Experten haben es gemerkt, die versteckte Botschaft.
00:33:37: Miese Peter, die in die Show gehen von K-Ray.
00:33:40: Oder meine Formate angucken, nach sechs doppelten Wodkaß.
00:33:44: Liebe Freunde, seid ihr ab!
00:33:45: absolut im Flow und habt einen schönen Abend.
00:33:48: Ihr müsst einfach die Medizin vorher vernünftig einnehmen.
00:33:52: Und schon seid ihr dabei.
00:33:53: Und wenn ihr das nicht tut, seid ihr selber schuld.
00:33:55: Die meisten Menschen brauchen gar kein Vodka, die finden das auch so lustig.
00:33:58: Ihe, die ihr Schwierigkeiten habt, verkrustete Kopfstrukturen irgendwo im Bereich, ich weiß nicht, was unterwegs, ja, oder auf der ewigen Suche nach der Nurglei.
00:34:06: Freunde, drei Doppelte oder sechs kurze Vodka-Thema durch und ihr seid dabei und ihr müsst auch nicht mehr rumpöbeln und meckern und nerven und so was.
00:34:14: Das ist ja sowieso interessant.
00:34:15: Meine Shows sind ja so voll, so voll, wie sie lange, lange, lange nicht waren.
00:34:19: Wir gehen nach Berlin in die Bühnmäuse und die Shows sind da ausverkauft.
00:34:23: Und ich glaube nicht, dass die ausverkauft sind, weil die Leute der Meinung sind, ich würde, ich müsste mehr Inhalt bringen oder mehr, was ich im nächsten Jahr tun werde, aber ich müsste mehr, ich müsste mehr mich über der Gürtellinie tummeln oder ich müsste alles mehr Substanz haben oder wie mir Norrlichen Pressemann vorgeworfen hat.
00:34:43: Es müsste mehr zusammenhängend sein und mehr Bogen haben.
00:34:46: Das muss es alles nicht.
00:34:47: Ich glaube, die Leute kommen in Berlin und haben die Wühlmäuse ausverkauft, weil sie mich genauso haben möchten, wie ich bin, mit meinen alten Flachwitzen.
00:34:57: Und dass ich auch gerne mal in die vierte Reihe gucke und sage, sind Sie alleine hier, suchen Sie noch was zum Ficken?
00:35:04: Ja.
00:35:06: Beziehungsweise sind Sie alleine hier, kein Wunder.
00:35:12: Kann man machen.
00:35:14: Ja, und ansonsten, wir haben ein Jahr, ein bewegtes Jahr sozusagen hinter uns.
00:35:21: Ich denke, was wir lernen müssen ist, also was, bzw.
00:35:24: eigentlich haben wir es ehrlich gesagt gelernt.
00:35:26: Ich glaube, wir haben es in den letzten Wochen, haben wir es gelernt, dass man, dass es wichtig ist, die Relation im Auge zu haben.
00:35:35: Und die Relation, und gerade in Bezug auf, dass man sich Gedanken macht, über ist man auf dem richtigen Weg oder nicht, ist man falsch abgebogen oder so.
00:35:45: Das muss man sich, man muss sich diese Gedanken, also wir neigen dazu, du, noch viel mehr als ich.
00:35:49: ehrlich gesagt, wenn dann jemand irgendwas Kritisches sagt oder sich irgendwie in Schwachsinn ausdenkt, den er dir vorwerfen will, einfach nur um was vorzuwerfen, um sich vor seiner Community dick zu machen oder sonst was, weil ohne eigenen, also es hat ja Katja nie irgendeine ernsthaften Hintergrund, gibt keine Argumente, und deswegen ist es über am Arsch vorbei, aber wir neigen halt dazu, und du glaube ich deutlich mehr als ich, dann das doch irgendwie zu hören, zu registrieren und irgendwie das richtig stellen zu wollen.
00:36:14: Und das ist genau das, was wir für dieses Jahr, was wir, glaube ich, gelernt haben.
00:36:18: Wie ist das neue Wort, Resilient, dass man sozusagen, dass man es hinkriegt, dass man die Relation sieht.
00:36:25: Und die Relation ist im Prinzip relativ einfach.
00:36:27: Wir haben das ja neulich mal gemacht.
00:36:28: An einem Beispiel von jemand, der da was Negatives geschrieben hat, ja, dann haben wir mal geguckt, wie viele Menschen haben zugeschaut?
00:36:35: Zehntausend, siebenhundert, glaube ich, waren es, haben also sich ein Video angeguckt.
00:36:40: Dann waren da Kommentare, ich weiß die Zahl nicht mehr, aber ein Hundertsechsundsechzig oder irgendwie sowas, auf jeden Fall waren so relativ viele Kommentare da.
00:36:46: Und dann reden wir allen Ernstes über einen, einen einzigen, der da steht und dann auch noch zwei Likes bekommen hat von Leuten,
00:36:56: die ihm
00:36:58: permanent den Arsch kriegen.
00:36:59: Also das war jetzt, das war so eindeutig und wir haben ja gesagt, wir gucken uns das einfach mal an, jetzt mal ernsthaft und so.
00:37:04: Das Ergebnis der Geschichte ist also einer.
00:37:07: von zehntausend irgendwas, die das gesehen haben, von hundertsechzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzigzig Also, fick dich, ist die richtige Antwort darauf.
00:37:41: Und zwar gar nicht mal für uns, sondern stellvertretend für unsere gesamte Community, die ja auch permanent als Idioten angegriffen werden, wenn man uns als Idioten angreift.
00:37:49: Wenn jemand sagt, dass ich langweilig und doof bin, dann findet er ja auch, dass meine Community langweilig und doof ist.
00:37:54: Und ich muss mich ja irgendwie für die gerade machen.
00:37:57: Und für die und für mich ist es am besten zu sagen, fickt euch.
00:38:01: und das zu ignorieren, und das war es.
00:38:04: Und das ist, glaube ich, das, was wir dieses Jahr gelernt haben, das ist positiv.
00:38:06: Und wir haben ja parallel dazu, muss man sagen, sind wir mit dem, was wir machen, in ganz kleinen Schritten,
00:38:11: aber auch
00:38:11: kriegen wir ja genug Zuneigung, als dass wir uns auch erlauben können, so zu denken und so zu handeln.
00:38:17: Aber weißt du, was ich interessant finde, ist, dass eben, ich weiß immer nicht genau, wie ich das ausdrücken soll, ohne jetzt unsere Arbeit oder die Community oder das ganze Projekt hier kleinzureden.
00:38:32: Ich mache ja diesen Podcast, Den mache ich ja, weil es einfach so eine schöne Regelmäßigkeit ist, dass wir uns hier hinsetzen und uns unterhalten und quatschen.
00:38:43: Das ist ja so ein schönes Ritual.
00:38:49: Ich finde das aber jetzt, das ist mir wichtig und es scheint vielen Leuten wichtig zu sein und dass es vielen Leuten wichtig ist, das bedeutet mir natürlich sehr viel.
00:39:02: Aber trotzdem gebe ich diesem ganzen
00:39:05: Projekt
00:39:08: Ich halte das nicht für relevant genug, dass man darüber nachdenken muss, wo das hingehen soll, was das anrichten kann.
00:39:19: Weißt du, wie ich meine?
00:39:21: Das ist so ...
00:39:27: Weißt du was?
00:39:27: Ich weiß, was du sagen willst.
00:39:29: Das hab ich auch mal gedacht.
00:39:31: Als ich am Anfang irgendwann mal mich hab auslachen lassen für zweieinhalb Zuschauer, die am Morgen sich angeguckt haben, wie irgendjemand, wie ich, was erzählt, der früher mal irgendwas war und da wahrscheinlich nur angeben will oder sonst irgendwas und dann auf der Bildzeitung vor, die ist bei dem Nix mehr einfällt, da hab ich das auch gedacht.
00:39:45: Da hab ich gesagt, denn jetzt hat er keine Relevanz irgendwie.
00:39:49: Wenn ich mir das ganze Jahr anguck ... Und wenn ich mir angucke, was wir alles erlebt haben dieses Jahr, was wir bekommen haben, was wir an Zuschriften bekommen haben, an Zuneigung, an Likes, an Spenden, an alles das.
00:39:59: Wenn ich das alles in einen großen Sack reintun.
00:40:02: Dann haben wir eine irrsinnig große, wie soll ich sagen, wir sind unglaublich relevant.
00:40:11: Wir haben eine echte große Relevanz.
00:40:13: Und zwar für die Menschen, die zugucken.
00:40:15: Genau, das meine ich.
00:40:17: Und das ist das, was zählt.
00:40:19: innerhalb unseres Universums ist das alles.
00:40:22: Also Sie das mal, ich mag ja dieses Wort Bubble nicht, das wird ja auch immer so.
00:40:26: Aber Sie mal unsere Community, diese Sendung, alles was dazu gehört.
00:40:31: Diese Kamera, in die man spricht, das Mikro, was wir einfach immer so haben, wie wir das benutzen.
00:40:36: Man macht sich einen Kaffee, man setzt sich hier hin, andere Leute machen sich, die haben ihre Rituale.
00:40:41: Der eine guckt mich auf oder guckt uns auf dem Fernseher, der nächste hört uns irgendwo oder so.
00:40:46: Aber dafür ist das wichtig.
00:40:49: Aber für jemanden, den das überhaupt nicht interessiert, von außen jetzt drauf zu gucken, oder also einfach das zu beurteilen, wie manche Menschen das machen.
00:40:58: Das ist eigentlich, sehe ich das genauso für meine Show, das ist genau das gleiche.
00:41:03: Das ist auch völlig egal, ob diese Show jetzt eine intellektuelle Tiefe hat.
00:41:09: Ob sie der Fernsehqualität hat, ob sie von einem berühmten Regisseur gemacht wurde, ob ich ein ausgebildeter Opernsänger bin, das ist doch alles völlig egal für die Leute, die sich damit beschäftigen, aber sowieso gar nicht hingehen würden.
00:41:27: Ehe schon.
00:41:27: Ja klar.
00:41:28: Wobei ich schon glaube, dass es da draußen dreißig Millionen Menschen gibt, die besser hier zugucken würden.
00:41:35: Weil es ihnen gut bekommen würde.
00:41:36: Ja, das vielleicht ja.
00:41:38: Aber es gibt eben nur leider zehntausend Menschen, die in der Lage sind, das intellektuell und handwerklich zu fassen und zu finden, was wir tun.
00:41:45: Deswegen freuen wir uns und sagen jedem herzlich willkommen, der dazukommt.
00:41:48: Aber eigentlich glaube ich tatsächlich, dass mehr Gedanken gut von dem, was wir rumtragen, der Welt gut tun würde.
00:41:54: Wenn ich mir angucke, wie auch gerade, wenn du so Social Media-mäßig Kommentare anguckst und was Leute so posten und machen und tun, so.
00:42:02: Da ist so viel künstliche Verkampftheit dabei, die verzweifelte Suche nach irgendwie Anerkennung, irgendwie Idee zu haben und so.
00:42:11: Und natürlich nervt das auch Menschen, dass wir uns hinsetzen und schütteln mehr oder minder was jeden Tag aus dem Mund raus.
00:42:16: Ja, die ahnen ja nicht, wie viel Arbeit dahinter steckt, wie lange wir uns vorbereiten auf jede Sendung.
00:42:21: Dass das alles gescriptet ist und da Teleprompter laufen, das weiß ja keiner.
00:42:26: Und das nervt die natürlich.
00:42:27: Wie kennst du das in der Schule?
00:42:28: In der Schule gab's immer die, die immer einzeln hatte.
00:42:32: Ich weiß, bei uns hieß sie Barbara, in der einen Klatte, in der ich war.
00:42:35: Bei mir nicht angemeier.
00:42:37: Barbara hatte immer beste Zensuren, hat immer gearbeitet, hat auch immer solche Sachen gesagt, wie, Boris, jetzt hör doch mal bitte auf mit dem Quatsch, wenn ich irgendwie Blödsinn gemacht hab.
00:42:45: Und das Schlimmste für die war, wenn sie meinten wegen, dann gab's die Englischklausur zurück.
00:42:50: Und in Englisch war ich halt immer scheißgut, weil mich das wirklich interessiert hatte, auch wegen Musik und Texten und so.
00:42:53: Und dann hat sie also mit ihrer ganzen Arbeit und ihrer ganzen Leistung eine zwei bekommen.
00:42:58: Da hat sie schon feuchte Augen bekommen, weil's keine eins war, ja?
00:43:01: Und ich hatte die eins.
00:43:02: Und
00:43:02: ich hab gar nichts
00:43:03: dafür getan, gar nichts.
00:43:04: Die hat drei Tage gelernt, ich hab nix getan, ich hab die bessere.
00:43:07: Das hat die Wahnsinn nicht gemacht.
00:43:08: Und ich glaube, das ist auch tatsächlich hier so.
00:43:12: dass was wir so ablassen und was wir machen und dass das Menschen so gut gefällt mit der Natürlichkeit, mit dem wie wir wirklich sind und so, die suchen ja auch dann verzweifelt nach irgendwas, was sie übernehmen können.
00:43:20: Aber das können sie eben nicht, weil sie nicht solche Menschen sind wie wir.
00:43:23: Und das ist ja das, was eigentlich zählt.
00:43:25: Am Ende zählt das, was wir ehrlich als Menschen tun.
00:43:28: Und ich halte das für sehr relevant für die Menschen, die es gucken.
00:43:33: Und die anderen, die es nicht gucken, haben Pech gehabt.
00:43:35: Auf der einen Seite, auf der anderen Seite, wenn es einem nicht gefällt, ist auch total okay.
00:43:38: Ich finde total okay, wenn jemand sagt, Zwei Typen, die hier rumquatschen.
00:43:43: Das interessiert mich nicht.
00:43:44: Ich möchte lieber was mit Hintergrund sehen, was recherchiert ist.
00:43:49: Ich möchte lieber künstliche Sprache hören.
00:43:51: Ich meine, wer z.B.
00:43:51: Sarah Bosetti oder wie heißt die Tante?
00:43:53: Wer die guckt, der kann mit uns nichts anfangen.
00:43:56: Das verstehe ich.
00:43:57: Also.
00:44:00: Ja, ich unterschreib das genauso.
00:44:03: Ich hoffe, das ist auch rübergekommen, was ich meine.
00:44:08: Und irgendwie ist, die redet man darf, glaube ich, auch im Respekt vor dem Handwerk, was wir tun.
00:44:12: Weil, wenn wir keinen Respekt hätten, dann hätten wir in diesem Jahr sicher zehn Punkte gehabt, wo wir gesagt hätten, komm, wir machen keinen Podcast.
00:44:19: Du hast so viel Stress gehabt, ich hab irgendwie Stress gehabt, Frust, Blah, hin und her, schlechte Stimmung.
00:44:25: Wir haben alles gehabt.
00:44:26: Und wir haben es aber trotzdem durchgezogen.
00:44:28: Da, wo du nicht konntest, tatsächlich, ob du einmal Urlaub gemacht hast und so, da ist Christen mal eingesprungen, aber ansonsten, wir haben jede Woche abgeliefert.
00:44:35: Das machen wir ja nur im Prinzip.
00:44:37: Ich mache es deswegen, weil es mir Spaß macht.
00:44:39: Aber ich fühle mich auch den Menschen, die uns gerne mögen gegenüber, fühle ich mich im positiven Sinne gegenüber verpflichtet, das zu tun.
00:44:46: Ja, und unbedingt, zumal ich auch tatsächlich diese Leute auch ... Kennen, kennenlerne.
00:44:56: Wir haben ja einige davon auch getroffen.
00:44:58: Da haben wir ja eine Schnittmenge, als wir im Elbmaster waren.
00:45:02: Aber ich sehe sie auch abends nach der Show.
00:45:04: Da ist gestern übrigens auch was Lustiges passiert.
00:45:06: Ich bin gestern nicht aufgetreten, aber ich habe ja noch so Silvestervideos gemacht.
00:45:13: Da wollten ja Leute, also man konnte sich bei mir ein Grußvideo zu Silvester bestellen.
00:45:18: Und davon haben wir ein paar Bestellungen reingekriegt und ich habe die fertig gemacht.
00:45:23: Und Yvonne schickt die dann per WhatsApp raus.
00:45:27: Und dann hat ein Typ, Yvonne hat mich dann angerufen und sagt, ich habe das Video jetzt rausgeschickt.
00:45:36: Der hat das gar nicht aufgemacht.
00:45:38: Der hat mir drei Fragezeichen zurückgeschickt und hat mich gesperrt.
00:45:44: So, so sage ich und jetzt.
00:45:47: Ja, weiß ich auch nicht.
00:45:49: Schickt ihm jetzt mal eine Mail, weil wir haben die Mail-Adressen hier auf, weil man das im Shop bestellen kann.
00:45:54: So, dann hat sie den angeschrieben.
00:45:57: Ja, also das war jetzt das Video, was du bestellt hast.
00:46:02: So.
00:46:03: Und dann hat der... An Yvonne geschrieben, hat sie wieder freigeschaltet.
00:46:11: Entschuldigung, das wusste ich ja nicht.
00:46:13: Vielleicht ein paar Zeilen vorher.
00:46:15: Hallo, da kommt ein Video jetzt oder so.
00:46:17: Das hätte mir geholfen.
00:46:18: Ich hab nur gedacht, wer schickt mir denn da so ein Videofall?
00:46:21: Das mach ich doch nicht auf.
00:46:22: Nee, da hab ich gleich gesperrt.
00:46:24: Das hat Yvonne mir alles erzählt.
00:46:25: Dann hab ich gesagt, ich mach noch schnell eins.
00:46:27: Und dann hab ich noch ein Video gemacht.
00:46:29: Du Ochse, was fällt dir eigentlich ein, meine Managerin zu sperren?
00:46:33: Bestellst du's Gagvideo?
00:46:35: Ich mach das.
00:46:36: Und du sperrst die auch noch.
00:46:38: Frohes Neues.
00:46:41: Ich hab gesagt, ich soll das hinterher schicken.
00:46:45: Dann kam ein Video zurück.
00:46:48: Dann hat der gesagt ... Der Typ sagte dann, aber jetzt hab ich ja sogar zwei Videos von dir.
00:46:57: Einmal das Grußvideo, was ich noch verschicken will.
00:47:00: Und einmal das Pöbelvideo, was du für mich gemacht hast.
00:47:03: Und ich dachte die ganze Zeit, wo ist denn der Typ, der sitzt so im Bett?
00:47:06: Und dann sagt er, aber du hast jetzt ein Video von einer Tunte im Bett.
00:47:15: Und by the way, schöne Grüße an Boris, wo ich da wieder rüste, ja, das ist ein Podcast-Höre.
00:47:23: Darum habe ich mich total gefreut.
00:47:25: Und das ist so, ja, das ist wieder dieses Community-Ding.
00:47:30: Wobei ich mich tatsächlich auch sehr freue und ich will auch nicht, dass das falsch rüberkomme.
00:47:34: Ich finde einfach nur, das Gefühl, was ich damit meine, wenn Leute sich mit etwas beschäftigen, was sie nicht mögen, das ist dieser Satz, den ich auch vielleicht schon gebracht habe hier, dass ich ja auch nicht durch die Mönkebergstraße gehe und ich gehe in jede Boutique und erzähle denen, welcher Pullover mir am Schafenster nicht gefällt.
00:47:54: Das ist dieses Ding.
00:47:56: Ich gehe dann da vorbei und sage mir, das gefällt mir aber nicht.
00:47:59: Aber ich hole da nicht die Verkäuferin raus und da können sie mal rauskommen.
00:48:04: Oh, da gibts diesen schönen Witzfett mir gerade ein.
00:48:06: Kennst du den Witz?
00:48:10: Nur der Typ.
00:48:12: In die Boutique geht und sagt guten Tag.
00:48:15: Was kosten das Hemd, was da im Fenster ist?
00:48:17: Achtzig Euro.
00:48:18: Und die Hose?
00:48:19: Hundert Achtzig.
00:48:21: Dankeschön.
00:48:21: Und dann geht er wieder raus.
00:48:24: Und einen Tag später kommt der Typ.
00:48:27: Kommt er wieder rein und sagt Guten Tag.
00:48:29: Und der Verkäufer hat die Verkäuferin.
00:48:31: Die Verkäuferin sagt Guten Tag.
00:48:33: Was kosten das Hemd bei seinem Fenster?
00:48:35: Es ist achti Euro.
00:48:36: Und die Hose?
00:48:37: Hundert Achtzig.
00:48:39: Dankeschön.
00:48:40: Dann geht er wieder raus.
00:48:41: Und dann denkt die Verkäuferin, der war doch gestern schon da.
00:48:45: Hat er nicht gestern nach dem gleichen Ding gefragt?
00:48:49: So, am nächsten Tag kommt dieser Typ da wieder an und die Verkäuferin denkt, das ist doch dieser Typ von gestern.
00:48:59: Und der geht rein.
00:49:00: Guten Tag.
00:49:00: Guten Tag.
00:49:02: Was kosten das Hemfers?
00:49:03: sein Fenster ist.
00:49:04: Achtzig Euro und die Hose, wundert Achtzig.
00:49:06: Kennst du den?
00:49:07: Nee?
00:49:09: So.
00:49:11: Dankeschön.
00:49:12: Wiedersehen.
00:49:12: Der geht wieder raus.
00:49:15: Die Verkäuferin ist schon ratlos.
00:49:16: Am nächsten Tag, wenn die jetzt hier reinkommt, dann gibt's aber Ärger, ne?
00:49:19: Und der Mann, die Verkäuferin denkt, wenn der Typ jetzt hier reinkommt, gibt's aber Ärger.
00:49:24: So, die Tür geht auch.
00:49:25: Guten Tag.
00:49:25: Guten Tag.
00:49:27: Was kostet denn das Schämpferstein, wenn es ist?
00:49:28: Das kostet achtzig Euro.
00:49:30: Und die Hose, by the way, kostet hundertachzig.
00:49:33: Dankeschön.
00:49:34: Wiedersehen.
00:49:35: Am nächsten Tag
00:49:38: kommt er wieder rein.
00:49:39: Ein geiler Witz, weil er... Du kommst nicht drauf, wo der Bogen sein könnte.
00:49:43: Geil.
00:49:44: Am nächsten Tag kommt er wieder rein.
00:49:47: Die Tür geht auf und tach, tach!
00:49:49: Was kostet denn achtzig Euro und die Hose hundertachzig?
00:49:53: So.
00:49:54: Einen Tag später.
00:49:57: Die Tür geht ab.
00:49:58: Du dacht,
00:49:59: das Hemd
00:50:00: kostet Achtzig
00:50:01: und die Hose Hundert Achtzig.
00:50:02: Auf Wiedersehen.
00:50:04: So, am nächsten Tag.
00:50:07: Guten Tag.
00:50:08: Guten Tag.
00:50:09: Was kostet denn Hundert Achtzig Euro?
00:50:11: Und die Hose Achtzig.
00:50:13: Warum sind sie denn jetzt mit dem Hemd drauf und mit der Hose runter?
00:50:16: Damit sie mich besser ausschlecken können.
00:50:22: Diesen Witz.
00:50:23: Ja.
00:50:24: Habe ich früher zelebriert mit dem Publikum.
00:50:29: Die mussten immer die Glocke machen von Hallerforden.
00:50:31: Ich hab dann gesagt, so, die Frau kommt in den Laden, da muss das Publikum machen, Palim, Palim.
00:50:36: Ja.
00:50:37: Gott, ist das ziehen stundenlang.
00:50:40: Ja, der Witz fällt mir dabei ein.
00:50:41: Also ... Das
00:50:42: ist guter Witz, es hat ja nicht ein guter Witz.
00:50:44: Ich liebe diesen Witz.
00:50:46: Absolut, schade, dass du den hier schon gemacht hast, aber anyway kann ich heute noch genau so erzählen.
00:50:51: In der Barglikart kommt der gut an.
00:50:53: Der kommt super.
00:50:54: Ja, absolut.
00:50:56: Der kommt super.
00:50:57: Weißt du, was ich noch machen muss?
00:50:59: Ich habe das versprochen.
00:51:00: Ich habe mich ja gestern und hingesetzt und das mal zusammengesammelt.
00:51:04: Ich muss noch mich bei den Leuten bedanken, die unter anderem diesen Teleprompter mitbezahlt haben.
00:51:10: Ja, dann würde ich mal ganz kurz in der Zeit, wo du das machst, würde ich hier, guck mal, ich habe hier so eine Substanz.
00:51:14: Ich dachte, du hast da ein hartgekochtes Ei.
00:51:16: Nein, das
00:51:16: ist kein hartgekochtes Ei.
00:51:18: Das bleibt in der Hose.
00:51:21: Das ist eine, wie soll ich sagen, eine Creme, eine Creme, die enthält Eukalyptus und alles, was dazugehört.
00:51:28: plus aber CBD.
00:51:29: Und dann habe ich gesagt, was soll der Quatsch mit CBD?
00:51:32: Und dann habe ich das nachgelesen.
00:51:33: Dann heißt es, das ist, wenn man das hier unter die Nase tut, ist das bei Erkältung und so was.
00:51:37: Alles ist das gut.
00:51:37: Seitdem ich das bekommen habe, zum Weihnachten, habe ich das nämlich bekommen von einer Freundin von uns.
00:51:44: So, warte mal.
00:51:46: So, dann tue ich mir das unter die Nase, auch vom Jobben zum Beispiel, oder einfach mal so zwischendurch.
00:51:50: Und das Irre ist das.
00:51:52: Es macht nicht nur die Nase frei durch den Eukalyptus und so was alles, sondern es macht ein insgesamt richtig tolles, gutes Gefühl.
00:51:58: Das ist eine richtig tolle Idee.
00:51:59: Eine Creme mit, ich weiß nicht, was das CBD da drin, was das be, keine Ahnung, aber es tut der Nase gut.
00:52:05: Also, seitdem fummel ich auch nicht mehr so viel in der Nase rum, weil das anscheinend mit der Feuchtigkeit auch zu tun hat.
00:52:09: Das ist herrlich.
00:52:10: Hat nichts mit der Sache zu tun.
00:52:11: Das ist eine totale Ablehnungsgeschichte.
00:52:12: Ich kann es nicht mal verkaufen, weil ich gar nicht weiß, wie die Creme heißt und so.
00:52:16: Aber die Martina und so Freundin hat es mir geschenkt und das ist wirklich großartig.
00:52:19: Ein großartiges Produkt.
00:52:20: Sehr schön, aber wir wissen jetzt nicht, wie es heißt.
00:52:23: Leider nicht.
00:52:24: Ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich
00:52:35: habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich
00:52:38: habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine
00:52:42: Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ich habe für die Spenden, die reingekommen sind.
00:52:48: Von Brigitte, von Britta, von Marietta, von Sigrid, von Udo und Alexandra, von Martina, von Teneriffa.
00:52:57: Martina ist auf Teneriffa lebte.
00:52:59: Von Michael, Angela, Bärbel, Gudrun, Thomas, Marina und von Blauwahl.
00:53:05: Ich hoffe, wie gesagt, wieder mal, ich habe niemanden vergessen.
00:53:09: Ich werde euch das nächste Mal diesen Teleprompter präsentieren, der tatsächlich für mich sehr, sehr, sehr wichtig ist.
00:53:16: Und ich hoffe, ihr werdet alle Spaß haben an dieser tollen Aktion, die ich da starte.
00:53:20: Ich glaube, dass wir sehr ... äh, lustig werden, diese Texte, die ich da machen will.
00:53:26: Einmal die Woche.
00:53:27: Am neunten Januar sind wir da eigentlich wieder in der, äh, in der Ereperbande.
00:53:31: Ist das neunter Januar?
00:53:32: Am ...
00:53:33: achten Januar sind wir in der Ereperbande.
00:53:36: Okay.
00:53:37: Warte mal, stimmt das?
00:53:38: Ich muss eben gucken.
00:53:44: Nee, ich glaube, neunter.
00:53:47: Pass auf.
00:53:48: Nein, es ist der achte Dack, kann ich nicht.
00:53:52: Moment!
00:53:54: Das ist der Neunte!
00:53:56: Ja, Neunte.
00:53:58: Neunter, Januar sind wir in der Rieberbande, genau.
00:53:59: Da
00:53:59: grausst es dir bestimmt schon vor, ne?
00:54:01: Weil du so lange wachbleiben
00:54:03: musst!
00:54:03: Das ist das einzige Problem, ich muss und dann muss ich von einem Topfit sein wegen der Tür.
00:54:08: Weil das ja eine ganz harte Aufgabe ist, kann man sich gar nicht vorstellen.
00:54:13: Diese Menschen, die dann da kommen und dann auch probieren, diese Hunderte von Menschen, die permanent probieren, da einzudringen und gar kein Ticket haben.
00:54:19: Und das weiß ja jeder, der da hinkommt und das schon mal war und das mitbekommen haben.
00:54:22: Ich bin da der härteste Ticketkontrolleur ever.
00:54:25: Ja, ja, ja, ja.
00:54:27: Ja, auf jeden Fall.
00:54:28: Und das soll auch keiner kommen, der kein Ticket hat.
00:54:29: Das sollte man nicht versuchen.
00:54:31: Nein, nein, das sollte man nicht machen.
00:54:32: Das ist ... Aber die Leute, wenn Boris Zittir macht, kommen sie alle lächelnd rein.
00:54:37: Obwohl er so hart ist.
00:54:38: Ja, das ist aber ... Aber es gibt viele Dinge, die, wenn sie hart sind, gut ankommen.
00:54:48: Ich wollte da jemals sagen, ja, der vierte Januar.
00:54:51: Wir haben das ja verschoben.
00:54:53: Wir wollen den
00:54:54: vierten Januar essen gehen.
00:54:57: Und das haben wir uns jetzt anders überlegt.
00:55:00: Das heißt, meine Frau, die hat gesagt, sie will das noch nicht, meine Frau will mehr Ruhe haben.
00:55:04: So, jetzt haben wir uns das einfach irgendwie überlegt, dass wir das an einem anderen Tag machen werden.
00:55:09: Wann wir das machen, werden wir noch verkünden.
00:55:11: Ich glaube, so ist es knapp auf den Punkt gebracht, oder?
00:55:14: Ja, wir haben vor allem gesagt, dass wir die Frauen entsprechend entlasten und eigentlich, dass wir das machen.
00:55:18: Aber wir haben trotzdem gesagt, aus Spaß würden wir sagen, wo wir hingehen.
00:55:21: Ja.
00:55:22: Aber wir würden die Frauen sozusagen daraus nehmen aus der Geschichte, damit die nicht unnötig belastet sind.
00:55:26: Die sind durch uns immer schon so belastet.
00:55:29: dass wir sie da rausnehmen.
00:55:30: Wir würden einfach sagen, wir gehen dann am Tag XY, gehen wir ins Blockhaus in Hamburg-Volkstorff, erst mal als Beispiel, und dann gucken wir mal, was passiert.
00:55:37: Das
00:55:38: wäre total, ich finde das total spannend.
00:55:40: Ja,
00:55:42: ich auch.
00:55:42: Ich habe mich inzwischen, in der Zeit habe ich es geschafft, dieses Label, was auf dieser Tube drauf war, zu entknittern.
00:55:54: Das kann ich nicht lesen.
00:55:55: Das kann ich selbst mit einer Lupe nicht lesen.
00:55:57: Das kann keiner lesen.
00:55:58: Das kann wirklich keiner lesen.
00:56:00: Aber es ist ein tolles Produkt.
00:56:01: Ich sage es einfach, wie es ist, es ist ein tolles Produkt.
00:56:03: Und es ist wirklich, es macht ganz frei und es ist toll.
00:56:06: Ich weiß nicht, warum da jetzt CBD drin sein muss, weil da könnte einfach auch für Verminztropfen sein und so, aber es ist geil.
00:56:10: Es macht diese Nasenschleim heute richtig, also so, ja, genau.
00:56:14: Du
00:56:14: könntest es ja mitnehmen ins Blockhaus, dann reiben wir es den Leuten mal unter die Nase.
00:56:19: Das ist eine ganz gute Idee, ja, genau.
00:56:22: Das ist eine gute Idee, das machen wir.
00:56:24: Wir reiben die Leute das unter die Nase.
00:56:32: Was macht
00:56:32: ihr
00:56:32: denn eigentlich?
00:56:34: Also wir machen Folgendes, jetzt ist es dreizen Uhr, forty-fünf.
00:56:38: Kirsten ist in der Küche, ich muss dazu sagen, viele Leute sagen ja dann, warum bist du nicht auch in der Küche und hilfst deiner Frau?
00:56:43: Ich habe Küchenverbot, wenn meine Frau kocht, weil sie möchte nicht, dass ich darauf.
00:56:46: sie möchte, dass gerne bitte alleine machen.
00:56:47: Da ist sie auch schwierig mit und das macht sie auch alleine.
00:56:50: Wir hatten gestern Gäste, da hat sie Die Gäste haben, die wollten kommen, zu uns kommen, um etwas zu besprechen.
00:56:55: Im Wesentlichen ging es um Pharmazie und das ganze Geschäft rund um Pharmazie zu lernen, ein bisschen was davon zu erfahren und so weiter und so fort.
00:57:06: Und die waren bei uns und hat Christen gesagt, ich mache uns zwar eine Kleinigkeit, ein Stück Brot oder so.
00:57:12: Und da stand die drei Stunden in der Küche.
00:57:14: Ja, vier.
00:57:16: Die hat zwei Brote selber gebacken.
00:57:17: Sie hat eine wahnwitzig leckere Kürbissuppe gemacht.
00:57:20: Mit kleinen Nüschen drin und aber auch ein bisschen scharf und so.
00:57:25: Also ganz eine leckerste Suppe meines Lebens.
00:57:27: Ohne Scheiß.
00:57:28: Dann hat sie Burrata gemacht mit speziellen Soßen oben drüber.
00:57:33: Dann hat sie einen Avocado-Lachsalat gemacht.
00:57:36: Dann hat sie Tomaten mit Knoblauch und Zwiebeln so gemacht, die man so auf Burrata... Wie heißt das hier?
00:57:42: Mit auf Weißbrot auf gerösteten Weißbrot machen kann, da hat sie Kartoffelpuffer gebacken, die man so drunter legen kann.
00:57:47: Dann gab es Käseplatte, eine kleine Wurstplatte und das wurde alles auf dem Tisch gebacken.
00:57:51: Und ja, da mussten die Menschen ja alle ganz viel essen plötzlich und Wein gab es eben auch noch dazu.
00:57:55: Und heute ist im Prinzip das Gleiche nochmal nur heute nur für die Familie.
00:57:59: Die Kinder sind da und wir.
00:58:01: Dann gibt es Fondue, die Kinder werden hier.
00:58:04: von uns sozusagen, bis von sechszehn bis siebzehn Uhr verköstigt, dann verschwinden die und dann sind Kirsten und ich hier und halten den Hunden die Ohren zu, hören ganz laut die Konzerte auf Dreisat und dann sehen wir zu, dass möglich schnell alles vorbei ist und wir überlegen uns jedes Jahr.
00:58:21: Was wir anders machen können, weil wir haben jedes Jahr jetzt ein anderes Ritual gemacht, weil das Jahr wurde immer mehr Scheiße, egal welches Ritual wir sind.
00:58:28: In Australien springen sie um zwölf von der Couch runter, sozusagen ins neue Jahr hinein, haben wir gemacht.
00:58:33: Wir haben schwedische Rituale, dänische Rituale, englische Rituale, französische Rituale, spanische Rituale.
00:58:39: Wir hatten kolumbianische Rituale, da war ich noch jung und alleine.
00:58:43: Ich weiß, was das Problem ist.
00:58:46: Ja.
00:58:56: Ich weiß es.
00:58:57: Ja, sag
00:59:00: auch raus.
00:59:00: Du Ingrid Krüger.
00:59:03: Nein.
00:59:05: Ingrid Krüger ist die Mutter von Yvonne Krüger.
00:59:15: Okay.
00:59:16: Und Yvonne Krüger ist meine Managerin, Bucherin, Fahrerin.
00:59:21: Ja.
00:59:22: Und
00:59:22: Yvonne ... Mutter.
00:59:25: Also Ingrid Krüger.
00:59:27: Ja.
00:59:28: Wäscht ja meine Kostüme.
00:59:30: Ja.
00:59:32: Und ich habe ... Yvonne Nollich gefragt, weil ihre Mutter eine, sagen wir mal, sehr geschäftige, umsichtige Hausfrau ist.
00:59:44: Die ist hauptberuflich Hausfrau, nebenberuflich ist sie auch noch Hausfrau und als Hobby ist sie Hausfrau.
00:59:57: Und darum lag die Vermutung ja nahe, dass Ingrid Krüger Ausfrauen arbeiten tätigt zwischen Weihnachten und Neujahr.
01:00:09: Da habe ich zu Yvonne gesagt, grüß deine Mama mal bitte.
01:00:15: Die soll jetzt mal die Wäsche liegen lassen.
01:00:18: Wir wissen ja alle, dass sie eine sehr, sehr fleißige und liebe Hausfrau ist.
01:00:23: Aber die soll sich jetzt mal ein bisschen Ruhe gönnen und die Wäsche mal liegen lassen.
01:00:27: Da sagte Yvonne zu mir, was?
01:00:30: Meine Mutter wäscht doch keine Wäsche zwischen Weihnachten und Neujahr.
01:00:35: Warum nicht?
01:00:37: Weil man dann das Glück daraus wäscht.
01:00:41: Zwischen Weihnachten und Neujahr darf man keine Wäsche waschen, weil man dann das Glück des nächsten Jahres aus der Wäsche wäscht.
01:00:54: So, hast du denn schon deine Schlüpfer gewaschen?
01:01:01: Wenn ja, ist das nächste Jahr schon wieder durch.
01:01:06: Ich muss sagen, Yvonne's Mutter, großen Respekt natürlich für das Lebenswerk und alles, was dazugehört, auch für die Philosophie.
01:01:14: Aber wer zwischen den Jahren keine Wäsche wäscht, lässt den Dreck des alten Jahres in der Wäsche und nimmt ihn mit ins nächste Jahr.
01:01:25: So.
01:01:32: Ich sag mal so, wie man es macht, ist verkehrt.
01:01:35: Wir haben jetzt gesagt, heute dieses Jahr haben wir gesagt, wir machen voll mit, wir verzichten auf jedes Ritual, außer eins.
01:01:41: Da in Europa, Italien jetzt das erfolgreichste Land ist.
01:01:45: Also ist tatsächlich ... Was?
01:01:46: Ja, ja, Italien, alle haben immer mit Italien gelacht über die Autos.
01:01:49: Hier Fehler in allen Teilen oder auch Fiat genannt und so.
01:01:53: Und immer gab's Lachen.
01:01:54: Ich war immer ein großer Freund von Italien.
01:01:55: Ich hab mit Alfa Romeo's geile Geschäfte gemacht in den Achtzigerjahren.
01:01:58: Beste Alfa Romeo's gefahren, siebzehnfünfziger, Spreider in Oberginenfarben, was für ein geiles Auto.
01:02:03: Dann natürlich ganz viele Julius gehabt oder GTV Junior.
01:02:06: Wunderbar, eine wunderbare Zeit, tolles Auto.
01:02:09: Und es muss halt jeden Tag, wenn es kalt ist, beten, dass er überhaupt anspringt.
01:02:12: Und wenn nicht, dann musst du ihn streicheln und das ist alles ganz schwierig.
01:02:15: Aber anywhere ist es bloß.
01:02:16: Es ist eine Seele und ein Herz und das Italien ist einfach toll und das Essen sensationell und so.
01:02:20: Und deswegen haben wir gesagt, pass auf.
01:02:22: Wir müssten mehr italienisch sein, weil die Italiener sind erfolgreich.
01:02:26: Deutschen sind ja die Katastrophe.
01:02:27: Die ganze EU ist eine Katastrophe.
01:02:29: Die Franzosen katastrophen.
01:02:31: Spanier, Holland, alles eine Katastrophe.
01:02:33: Die Italiener dagegen, da geht es voran.
01:02:34: Also und den Ungarn auch.
01:02:36: Aber Ungarn haben wir jetzt nicht so eine Beziehung zu.
01:02:38: Und deswegen haben wir Pironibir gekauft.
01:02:41: Wir werden heute Abend jeder einen kleinen Schluck Pironibir trinken.
01:02:45: Zweitens.
01:02:46: Ich hab schon Tarotkarten gelegt.
01:02:48: Und diesmal unter Fachmännische Anleitung.
01:02:49: Und zwar von richtig jemand, der es richtig weiß, richtig weiß.
01:02:53: Und der Beratung von Paulina Ruschinski.
01:02:55: Also ich hab wirklich alles zusammengetan in Tarot, was Kompetenz ist.
01:02:58: Ich habe die drei Münzen, die drei Stäbe.
01:03:01: und den Tod gezogen.
01:03:04: Und jeder, der sich damit auskennt, weiß, das ist ein brillantes Blatt, ein wirklich brillantes Blatt.
01:03:09: Das geht richtig nach vorn.
01:03:10: Das habe ich gemacht am Zweiundzwanzigsten.
01:03:14: Am Siebenundzwanzigsten, also jetzt vor drei Tagen, am Siebenundzwanzigsten, habe ich einen Call gehabt, in dem sich bereits das alles schon bestätigt hat.
01:03:25: Ich weiß nicht, wie ernst es zu nehmen ist, ob das alles stattfindet, wie in diesem Call gesagt.
01:03:29: Aber Fakt ist, wenn ich nach diesem Call gehe, dann ist das Taroblatt genau die richtige Vorhersage gewesen.
01:03:34: Und es geht nächstes Jahr aber so richtig los.
01:03:37: Wir wollen nichts falsch machen, deswegen verbünden wir uns heute Abend mit Italien.
01:03:40: Und wir werden selbstverständlich etwas zimt vor der Tür in den Windblasen.
01:03:45: Ganz wichtiges Thema zimt in Windblasen, muss man immer machen.
01:03:48: Und wir sind ja mitten in der Raum.
01:03:50: Warum macht man das?
01:03:52: Weil das vertreibt die bösen Geister.
01:03:55: Ach so.
01:03:56: Denk mal drüber nach, warum du das nie gemacht hast.
01:03:57: Aber gut.
01:03:59: Und das Nächste für das Nächste... Die
01:04:00: sind mal wieder eingezogen.
01:04:02: Ja.
01:04:03: Und das Nächste ist, was wir auch machen, wir machen ja diese Raunächtegeschichte.
01:04:08: Also wir haben heilig Abend, also wir haben, sagen wir so, heilig Abend, haben wir das hingesetzt und haben jeder dreizehn Wünsche oder, sagen wir mal, Dinge, die im nächsten Jahr uns wichtig sind, auf Zettel geschrieben, die Zettel dann zusammengefaltet, dann in einen Topf getan, schön durchgemischt, dass man nicht mehr weiß, was auf welchem Zettel ist.
01:04:24: Und dann wird jeden Abend, seit heilig Abend, jeden Abend ein Zettel verbrannt.
01:04:28: Und damit geht dieser Wunsch, sozusagen in die Luft, ins Universum und ist unterwegs zur Erfüllung.
01:04:34: Der Zettel, der am Ende überbleibt am sechsten Januar, der wird nicht verbrannt, nicht verbrannt, sondern der Zettel wird, das ist da, macht, wird wieder aufgemacht.
01:04:42: Und dann steht da drin, auf was du dich im nächsten Jahr besonders fokussieren sollst.
01:04:48: Und da sind wir sehr gespannt, was da passiert.
01:04:50: Also, wir tun wirklich alles.
01:04:51: Man kann nicht sagen, dass wir nicht wirklich alles tun, deutlich besser so, als dieses Jahr im beruflichen Sinne.
01:04:56: Menschlichen Sinne und entertainmentmäßig alles gut.
01:04:59: Aber das ist... ...dann bin das so vor.
01:05:04: Im nächsten Jahr tanze ich um den Weihnachtsporn.
01:05:07: Hey, hey, hey, hey, hey.
01:05:08: Habt ihr alles
01:05:09: schon hinter uns?
01:05:09: Habt ihr lange hinter uns, lange hinter uns.
01:05:11: Wir haben, wir haben seit, zwanzig, neunzehn, ja?
01:05:15: Und wir sind irgendwie hinzukriegen, dass wir tatsächlich ein schönes Jahr haben.
01:05:20: Und wir haben wirklich alles an Scheiße mitgenommen, was man mitnehmen kann.
01:05:23: Auch von Menschen.
01:05:24: Wir haben so viel Scheiße erlebt von Menschen und so was alles.
01:05:26: Das haben wir alles mitgenommen.
01:05:28: Und relativ klaglos.
01:05:29: Da gibt es da Leute, die sagen immer, ja, jammer doch nicht rum und so, jammer doch nicht rum.
01:05:34: Ich jammer nicht rum, ich sage nur eins.
01:05:36: Wir haben einfach relativ viel ... Also im Verhältnis zu meinem Leben früher, das sehr glücklich und glücksbehang war, haben wir jetzt ein bisschen so eine Pechphase, was total normal ist.
01:05:44: Sieben Jahre scheiße, ist völlig in Ordnung, gar kein Problem.
01:05:47: Wo hatte ich ...?
01:05:47: Einundzwanzig Jahre vom Allerfeinsten, da scheiß ich drauf.
01:05:51: Aber es wäre schon schön, wenn es trotzdem ein bisschen besser wird.
01:05:54: Und deswegen ist es sinnvoll, das alles auszuprobieren.
01:05:57: Und jetzt ist, wie gesagt, das nächste Jahr, da werden wir italienisch reinfeiern.
01:06:01: Wir haben Pironi am Start.
01:06:02: Ich denke, das ist die beste Voraussetzung, die du erfüllen kannst.
01:06:05: Dazu gibt es halt von du, die Kinder sitzen hier, dann gehen die Kinder weg.
01:06:08: und wir halten den Hunden die Ohren zu und das war's.
01:06:10: Ja, das klingt sehr schön.
01:06:11: Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein friedliches und in diesem Fall, ich wünsche nicht gerne erfolgreiche neue Jahre, aber weil weil ich einfach finde, alles andere ist wichtiger.
01:06:23: Aber in diesem Fall wünsche ich das euch tatsächlich, dass diese Phase werde ich aufhören.
01:06:28: Bei mir war es ja nicht ganz so schlimm.
01:06:30: Es war auch wirklich diese Bühnen rausgemisst, aber jetzt habe ich mir das gewöhn ich mich jetzt langsam dran.
01:06:37: Irgendwie, das ist halt der Lauf der Zeit anscheinend.
01:06:41: Aber ansonsten muss ich sagen, es ist ja nicht nur so, dass Lieder mit mir sprechen, sondern eben auch irgendwelche Spirits, irgendwelche Geister, was weiß ich, die mit mir sprechen.
01:06:56: Ich saß gestern unten am Tisch und hab irgendwo einen blöden Kommentar gelesen über mich bei Facebook.
01:07:06: Und dann kam irgendwie gleich dieses, oh Gott, das ist dieser, diese dummen, dummen Kommentar.
01:07:13: Und dieses, das war auch wieder so Nazi-Bashing, irgendwie so, das war auch falsch abgebogen, Ding irgendwie so.
01:07:20: Das hört aber auch nicht auf.
01:07:21: Und dann kam aber so eine Stimme, die mir gesagt hat, nee, das hört auch nicht auf, aber das Problem ist, wie du damit umgehst.
01:07:28: Es wird nicht schlimmer,
01:07:29: es wird alles, das wird einfach bleiben, aber es schenkt dem nicht so viel Beachtung.
01:07:35: Und denke an die schönen Sachen.
01:07:37: Und die schönen Sachen sind tatsächlich wirklich Boris.
01:07:40: Ich sehe uns immer noch sitzen dabei nur wie so, wie wir dieses schöne Interview gemacht haben, wie wir auf dieses Festival gekommen sind, die Leute uns alle gegrüßt haben.
01:07:49: Jeden Abend höre ich liebe Grüße an Boris, die ganzen Podcast-Leute.
01:07:54: Diese wirklich nicht wenig Spenden, die uns erreichen.
01:07:58: Die Tausende von wirklich tollen Kommentaren.
01:08:02: Mir hat jemand einen Tee Servi geschickt, ich hab doch das letzte Mal, da muss ich noch anrufen, mich bedanken, muss ich nicht, sondern das will ich gerne.
01:08:11: Ich hab das letzte Mal von einem Tee Servi erzählt aus ganz dünnem chinesischen Porzellan, wo ich nur diese zwei Tassen hab.
01:08:18: Da hab ich jetzt einen Karton bekommen, wo dieses komplette Tee Servi drin ist.
01:08:22: Das hat jemand in seiner Familie noch stehen gehabt und hat gesagt, das schenke ich dir.
01:08:28: Ja, es sind wirklich ganz, ganz viele ganz tolle Sachen passiert.
01:08:35: Und jetzt war mal mein, also was ich mir für uns beide, ich darf für dich und für mich auch, dass man vielleicht ein bisschen in Ruhe weiter arbeiten kann, dass man diese, das einem nicht dauern, wieder so eine Hierbsbotschaft bekommt.
01:08:51: Ja, aber weißt du was, aber genau das, was wir haben im Bogen sozusagen dieser Sendung rund gemacht, denn genau das ist das, was ich meine, es gibt es nicht.
01:08:59: Es liegt an uns, wenn wir das registrieren und wenn wir, also ich zum Beispiel mache jetzt Jahr eins, ich habe zum Beispiel jemand, der sich hier um meinen Chat kümmert und da ein bisschen drauf aufpasst, was da passiert.
01:09:08: Bei dir macht er das ja auch, bei der Sendung hier, die wir zusammen machen und so.
01:09:12: Und meine Botschaft ist, don't tell me.
01:09:15: Ich will's gar nicht wissen, ich will's nicht wissen.
01:09:17: Weil es ist, es bringt auch nichts.
01:09:18: Es macht dich ja nicht glücklicher, unglücklicher.
01:09:19: Und wenn da was drin ist, wo jemand sagt, ich bin, keine Ahnung, ich bin unzufriedenweil, ich hab jetzt zum Beispiel, ich hab ja hier von Menschen Sachen geschickt bekommen, aber auch völlig ihre Geschichte.
01:09:29: Ich hab jemand, der hat ganz viele Topflappen gehegelt und hat mir fünfzig Topflappen parelt.
01:09:35: Dann hab ich gesagt, okay, Community, wer braucht noch Topflappen?
01:09:37: Und daraufhin hab ich dann diese Topflappen in Umschläge gepackt und hab die verschickt.
01:09:42: So, dann hab ich ja meine Aufkleber, die ich verschickt, Puppen gehekelt oder Figuren gehekelt, also Tierchen, Stofftierchen, Teddies, Glücksteddies und so.
01:09:50: Hab ich alle an Leute verschickt, die einfach Glück brauchen und die da glücklich mit werden und so.
01:09:55: Und ich hab die Möglichkeit bekommen, andere Menschen glücklich zu machen.
01:09:58: Und natürlich ist da auch komischerweise, ist es in Deutschland anscheinend üblich, Prozent deiner Sachen die du loschickst auch mal einfach nicht ankommen oder zu spät kommen oder sonst irgendwas.
01:10:08: und dann gibt es zwei reaktionen entweder hallo boris denn du das ist noch nicht angekommen ist da irgendwas mit schief gelaufen?
01:10:12: oder aber betrug verrat ein betrüger ein geistes.
01:10:19: so gibt es.
01:10:20: Wenn ich das nicht weiß dass jemand das sagt über mich dann ist es mir völlig egal.
01:10:24: mir reicht die Botschaft der michi der Thorsten, der Thomas oder sonst irgendjemand, der hat irgendwie seine Topflap nicht bekommen oder seine Kleber kann es noch mal raus schicken, ja schicke ich noch mal raus, das war's.
01:10:33: Die Menschen sind auch so, dass sie immer davon ausgehen, dass sie bedrohen, beschissen und sonst was werden, aber gleichzeitig sind das die, die das am lautesten schreien, die am ersten auf die ganze Scheiße reinfallen, die sich am ersten instrumentalisieren lassen und die als erstes diejenigen sind, die mit irgendwelchen Leuten mithäulen, weil sie sich haben beeinflussen lassen.
01:10:49: Insofern, ich glaube für uns das Wichtigste ist, dass wir das auch dass wir das gar nicht registrieren, weil das ist irrelevant.
01:10:55: Zehntausend, siebenhundert Leute gucken sich was an.
01:10:59: Hundertsechsundsechzig schreiben was drunter.
01:11:02: Und einer schreibt da irgendeine Beleidigung drunter.
01:11:08: Aber das liegt an uns, das ist das, das wollte ich sagen.
01:11:13: Und wir haben auch keinen Grund zu jammern, denn wir sind gesund.
01:11:16: Wir sind nicht drogen und suchtgefährdet.
01:11:19: Und wir haben Spaß.
01:11:22: Wir treffen uns hier jede Woche und haben hier sozusagen, wir sparen uns den Psychiater, das ist auch gut.
01:11:26: Ja.
01:11:26: Wir haben eine tolle Community.
01:11:28: Wir haben tolle Erlebnisse.
01:11:29: Wir werden im nächsten Jahr wieder auf Sommerfesten und sonst was sein und werden tolle Sachen erleben.
01:11:35: Und ja, so beruflich bin ich mir eigentlich relativ sicher, da passiert nächstes Jahr was sehr Spektakuläres.
01:11:44: Ich freue mich.
01:11:45: Das ist spannend.
01:11:46: Ja.
01:11:48: Ich auch.
01:11:52: Haben wir eigentlich schon eine Stunde voll?
01:11:54: Ja,
01:11:55: haben wir.
01:11:56: Ich wünsche einen guten Rutsch, ein gesundes, erfolgreiches, friedliches Neues.
01:12:03: Ja, wünsche ich.
01:12:05: Und grüß deine Familie.
01:12:07: Und an euch da draußen, an euch alle.
01:12:10: Wir haben euch lieb und schicken ganz liebe Grüße.
01:12:15: Und ich sag's mal, schöne Grüße von Boris.
01:12:20: Ja, und?
01:12:22: Ganz ehrlich, ich wünsche mir Frieden auf der Erde.
01:12:25: Es war im Kleinen wie im Großen.
01:12:27: Das ist tatsächlich das, was ich ... Das wünsche ich mir wirklich, ja.
01:12:32: Dann würd ich sagen, kannst du diesen Podcast heute schon hochladen?
01:12:35: Weil Silvester wissen ja viele Menschen nicht, was sie zu tun haben.
01:12:38: Dann hab ich ganz ein bisschen Freude.
01:12:40: Das werde ich jetzt gleich machen im Auto auf dem Weg nach Timmendorf.
01:12:44: Ja.
01:12:45: Tschüssi.
01:12:47: Viel Spaß.
01:12:48: Ja, tschüss.
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