Schönes Wochenende 161 Frohe Weihnachten

Shownotes

🎙 Kay Ray & Borris Brandt – der Wochenendwahnsinn 🎉 💥 Themen? Zeitgeist, Zeitgeistesgestörte und alles, was dazwischen menschlich schiefgehen kann. 📰 Die beiden wühlen sich durch Nachrichten & Erlebnisse der letzten Woche – und beweisen einmal mehr: Mit einer ordentlichen Portion Humor wird selbst der größte Irrsinn zum wunderschönen Wochenende. 😎✨

🤣 Die Hauptdarsteller im Chaos Kay Ray – 60, Shitstorm-erprobter Dachschadenbeauftragter & staatlich geprüfter Lachverständiger. Nebenberuflich: LGBTIQ-Gedöns-Fachkraft ohne Pronomen 🏳️‍🌈🙅‍♂️. Borris Brandt – 65, solider Manager, Entertainment-Handwerker & lustiger Vogel mit Vorlaut-Faktor 🐦💬. 💌 Viel Spaß wünschen euch Borris Brandt & Kay Ray 🎤😄

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00:00:26: Hallo aus dem Hotelzimmer.

00:00:28: in Darf

00:00:29: ich nicht sagen wo?

00:00:31: In Darf ich nicht sagen wo?

00:00:32: Das kenne ich auch.

00:00:33: Da war ich schon oft früher in meiner ersten und zweiten Ehe.

00:00:38: Bin ich aber abfohren muss ich jetzt ehrlich sagen.

00:00:41: Du warst in deiner Ehe, des Öfteren in deiner ersten und zweiten Ehe.

00:00:45: in Darf ich nicht sagen wo?

00:00:47: Das ist ja toll.

00:00:49: Das muss man sagen, das war eine schöne Zeit, aber war auch da immer verwirrend und ich bin nicht geeignet für diese Art von.

00:00:56: Ich darf nicht sagen, wo ich bin.

00:00:57: Das ist einfach ... Ich hab diesen Geheimagenten-Charakter nicht.

00:01:01: Das fehlt mir.

00:01:02: Bist du an diesen darf ich dich sagen, wo Ort das öfteren gefahren?

00:01:06: Oder hast du den ein zweites Mal auch nicht wiedergefahren?

00:01:10: Nee, ich war nicht so oft da, muss ich ehrlich sagen.

00:01:13: Aber wenn dann immer beim Gleichen der im Zweifel hinterher auch gerne mal zum Ort, den man nennen darf, geworden

00:01:20: ist.

00:01:21: Also!

00:01:22: Also ich bin auch oft gewesen, den darf ich nicht sagen, wo und hab's dann aber immer gesagt, das ist auch blöd.

00:01:28: Ja, das ist für den, der ja in diesem Ort wohnt, ist das immer nachteilig eigentlich.

00:01:33: Ja, ich hab hier mit Olaf Scholz rumgemacht, da sagt jeder, fast, der ist homosexuell, das kann doch nicht sein.

00:01:38: Und dann ist es dir aus dem Mund gefallen, und bitte schön, da hast du das ganze Debakel.

00:01:42: Ja, es ging mal immer dann ... Also, ich hab immer gedacht, wenn ich sagen würde, wo, dann würde es zu Lasten von mir gehen.

00:01:49: Aber ich bin Gott sei Dank von Menschen umgeben, die mir ... das immer verziehen haben, wenn ich oder die wissen, wie ich ticke.

00:02:00: Hast du gerade zur Seite geguckt, um zu gucken, wie viele Menschen von wie vielen Menschen du umgeben bist?

00:02:04: Nein, hab ich gerade so gemacht.

00:02:08: Nein, weil die Wäntchen ja hier ist.

00:02:10: Ach so.

00:02:11: Ja, ja, die Wäntchen ist ja hier.

00:02:12: Und wir arbeiten ja dann immer zusammen so.

00:02:16: Also nein, ich bin von Menschen umgeben, die wissen, wie ich ticke.

00:02:20: Und wenn ich dann ... an Worten war, von denen ich nicht sagen darf, dass ich da war, von denen ich glaube, dass ich nicht sagen darf, ich wäre da gewesen.

00:02:30: Wenn ich dann sage, dass ich da war, dann sagen diese Menschen, hab ich mir schon gedacht.

00:02:35: Aber es ist auch irgendwie, es ist schon, aber es sind auch Geschichten aus der Vergangenheit.

00:02:42: Denn im Moment bin ich ja sehr, ich bin nirgendwo anders, ich bin bei mir.

00:02:48: Ich bin im Moment sehr, sehr, sehr bei mir.

00:02:51: Aber vielleicht sollte ich den lieben Leuten erst mal sagen, warum ich nicht sagen darf, wo ich bin.

00:02:57: Weil der Veranstalter das gerne anonym halten möchte, denn ich bin ein Überraschungsgast noch zweimal hier.

00:03:04: Also ich bin viermal aufgetritten in einer Weihnachtskommedy-Show in einem Ort, in dem Osnabrück die Partnerstadt ist.

00:03:17: So.

00:03:18: Jetzt habe ich nicht gesagt, wo ich bin.

00:03:20: Ja, ich weiß,

00:03:21: was es ist.

00:03:21: Jetzt weiß ich, wo du bist.

00:03:22: Ja, und... In Huluschner.

00:03:24: Was?

00:03:25: In Huluschner.

00:03:26: In Huluschner.

00:03:27: Ja, das ist die ungerische Partnerstadt von Osterbrück.

00:03:29: Nein, die andere.

00:03:30: Aber... Ja.

00:03:33: Und auf jeden Fall.

00:03:34: Und da bin ich überraschend das Gast.

00:03:37: Und das war auch überraschend für mich.

00:03:39: Und, äh...

00:03:41: Ja.

00:03:41: Ich war mal kurz.

00:03:42: fragen darf jetzt.

00:03:42: Ich war ja nicht dabei und kenne mich nie aus, aber... Überraschungsgast heißt ja, die Menschen sitzen da und hauen sich den Rotkohl rein, und plötzlich schließt du auf der Bühne, dann die wissen ja gar nicht, wer kommt.

00:03:53: Genau, das erfahren die auch nicht, wenn ich wieder gehe.

00:03:57: Also es ist tatsächlich so, dass man Überraschungsgast ist und es wird, es ist ein bisschen spartalisch, finde ich.

00:04:03: Man wird so per Band angekündigt und so, das ist jetzt nicht um.

00:04:06: Aber das machen die immer so.

00:04:08: Das ist deren Konzept und das ist für mich auch überraschend.

00:04:13: Und aber es hat beim ersten Tag gar nicht funktioniert.

00:04:18: Also nicht gut.

00:04:21: Ich glaube, die Leute brauchen einen Namen.

00:04:24: Und die brauchen irgendwie so ein bisschen ... Wenn da einfach so jemanden vorbeikommt und dann mal eben was erzählt, dann funktioniert das auf einer Straße.

00:04:33: Super.

00:04:33: Ich hatte mich ja auch für einen guten Straßenkünstler.

00:04:38: Da würde ich das hinkriegen.

00:04:39: Aber hier ist es so ... Wenn ich da mit meiner Maske auf nach vorne komme und keiner weiß irgendwie einen Namen dazu und ich fange dann an zu erzählen und die müssen das einsortieren nach einem großen Essen auch, dann dauert das doch ein bisschen, bis sie das einsortiert haben.

00:04:55: Und das hat am ersten Tag tatsächlich nicht gut funktioniert, obwohl ich ja nicht immer gut funktioniere.

00:05:00: Und am zweiten aber gestern war es gut.

00:05:02: Und ja, insofern ist ja ein bisschen auch eine Herausforderung für den Künstler.

00:05:06: Es ist nicht so, du kommst da an, die Leute sind alle nur wegen dir da, es weiß ja keiner.

00:05:11: Gestern waren Leute da, die mich kannten und die sagten, das ist ja toll, dass du hier bist, hab ich gleich gewusst, ja, wusste ja keiner.

00:05:17: Und jetzt ich als Entertainmentsstrategie würde.

00:05:21: ja in dem Fall, wenn man dann weiß, dass das so ist, dann müsstest du ja eigentlich eins machen, dann müsstest dir so eine schwarze Stoffmaske über den Kopf ziehen, dich vorderhin stellen, dann geht das Licht an.

00:05:32: Dann stehst du da im Licht, die wissen nicht, wer du bist.

00:05:37: Dann sagst du schön, guten Abend, mein Name ist Kai.

00:05:40: Ich bin ein junger Mann in den besten Jahren, der gerade viel abgenommen hat und nicht mehr raucht.

00:05:46: Und ich bin bekannt dafür, dass ich seit vierzig Jahren auf den Bühnen dieses Landes herum renne.

00:05:52: Und ich bin einfach ein Kneilbombon.

00:05:55: Ich mache alles möglich, hab das hinter mir und das und das und das.

00:05:57: Und ich hatte eine Kunstfigur.

00:05:59: Und die heißt ...

00:06:01: Ja, ja, das ... Hallo!

00:06:03: Weil sie, weil niemand das Publikum, ist ja so, die brauchen ja immer die Erklärung, weil wenn du's nicht erklärst, wer soll's ihnen erklären?

00:06:10: Erklären sich das selber, geht meistens in die Hose.

00:06:12: Wenn man ihnen das gleich sagt, wie's ist, und ich bin übrigens euer Überraschungsgast und ihr werdet's nicht glauben, hier bin ich, weißt du, dann haben sie dieses Gefühl, sie werden an der Hand genommen, weil normalerweise ist es ja so, dass man irgendwo hingeht zum Essen, da unten drunter steht, Special Guest oder so, dann steht er deinen Namen.

00:06:27: Wenn das nicht so da ist, muss man das, glaube ich, selber inszenieren.

00:06:30: Ja, gute Idee.

00:06:31: Das können wir ja mal, das werden wir beim nächsten Engagement dieser Art mal ins Auge fassen.

00:06:36: Das ist eine super Idee.

00:06:38: Dann stellst du dich selber einfach vor und dann sagst du den gleich.

00:06:41: Und übrigens, Freunde, kannst du auch gleich sagen, dieser Clip ist ja so geil, den du mir gestern geschickt hast, das habe ich...

00:06:48: Ach bitte, jetzt nicht wieder.

00:06:49: Jetzt geht wieder das Netz weg.

00:06:53: Hörst du mich?

00:06:55: Das ist jetzt die letzten drei Podcasts.

00:06:59: Das lassen wir auch jetzt drauf, weil ich dann echt sauer werde.

00:07:01: Ich werde jetzt sauer, wenn das nicht geht.

00:07:07: Hallo.

00:07:09: Hallo.

00:07:10: Hallo.

00:07:11: Du warst gerade eingefroren?

00:07:12: Ja, du auch.

00:07:14: Ich war schon sauer.

00:07:15: Siehst du an meinem Gesicht auch.

00:07:16: Und ich lass das auch drin, weil mich das wirklich ankotzt mit diesem Scheißnetz immer.

00:07:21: Wir sind in Deutschland.

00:07:22: Wegges Video habe ich dir geschickt.

00:07:25: Das Video, wo die in dieser Deutschland-Hundert-Sendung erklärt wird, da sieht man ja auf der Folie, sieht man einen Negerkuss.

00:07:34: und dann sagt ja dieser Moderator, haben wir hier ein Bild und es ist ja gar nicht so schwer.

00:07:38: und jetzt allemal was sehen wir auf dem Bild?

00:07:41: und dann Schokoladenschaumkuss.

00:07:44: und danach hat er ja dieses Zigeunerschnitzel und sagt, was ist das?

00:07:47: Und dann sagt dieses Publikum wirklich im Chor.

00:07:49: Sie haben das vorher dreimal geübt.

00:07:50: Übrigens weiß ich von dem Mann, der da das Warm-up gemacht hat.

00:07:53: Und hat das auch erzählt, warum sie das machen.

00:07:55: Da wurde das Publikum weiß, dass sie bei einer Sache mitmachen, die ein bisschen ironisch sein soll.

00:08:00: Ist doch nicht so schwer, ein anderes Wort zu verwenden.

00:08:03: Und auf jeden Fall sagen die alle Paprikaschnitzel.

00:08:07: Das ist, das war wirklich, ich hatte es ein bisschen verdrängt.

00:08:10: Das ist aber wirklich nochmal das Highlight, muss man

00:08:12: sagen.

00:08:12: Das ist tatsächlich wirklich.

00:08:13: Also bevor wir da eins eingehen, muss ich nochmal eben zum Publikum kommen, weil das ist auch ein Thema, was mich tatsächlich interessiert.

00:08:20: Wenn unser Publikum ist ja toll.

00:08:24: Das macht sich um so sicher jünger, wenn du an diesem Strohhalm da saugst, an dieser Flasche.

00:08:29: Ein liter frisches Wasser für mich.

00:08:30: Das

00:08:31: hat natürlich wirklich was Verjüngendes, muss ich dir sagen.

00:08:34: Obwohl du nicht alt aussiehst.

00:08:36: Angela und Johannes Heinrich, Julia, Werbel, Gudrun, Thomas.

00:08:43: Martina Elena Wett, Blauwahl, Thomas, Marita, HTS aus Bulgarien, HTS-Welt, glaube ich, aus Bulgarien sogar.

00:08:55: Der Michael, die Ines, Volker und Rico, das ist die Liste mit Leuten, die uns Geld überwiesen haben, worüber ich mich wirklich ausgesprochen gefreut habe.

00:09:08: Das waren überall auch so nette Nachrichten und so was dabei.

00:09:12: Was zu viel wäre, das heißt zu sagen.

00:09:14: Vielen, vielen Dank für diese Überweisung hier.

00:09:20: Dankeschön.

00:09:22: Und Dankeschön für die Millionen von Kommentaren, die steigenden Zuschauerzahlen, die da kommen und wirklich netten, lieben Worte.

00:09:33: Ich hab mir jetzt vorgenommen, irgendwie zwischen Weihnachten und ja, will ich gar nichts arbeiten, aber im nächsten Jahr wird sich ja was ändern, und zwar mehr Inhalt und mehr irgendwie schöne, ein bisschen andere Reaktionen.

00:09:49: Ich bin etwas weniger unterwegs.

00:09:52: Und die Zeit, die ich nicht unterwegs bin, die will ich mehr nutzen für, sage ich mal, redaktionellen Kram, Texte schreiben, Mails beantworten, was ich auch so tue, aber nicht ehrlich, ich habe nicht alle Mails beantwortet.

00:10:05: Ich habe so schöne Mails bekommen, unter anderem zum Beispiel auch von einem Musikproduzenten, der vielleicht immer noch darauf wartet, dass er eine Antwort kriegt, die Mails drei Monate alt.

00:10:14: Aber solche Sachen will ich alles machen, mehr redaktionelle Inhalte.

00:10:18: und vielleicht auch da mal noch ein bisschen intensiver drauf reagieren.

00:10:22: Ich danke euch ganz herzlich für Gelder, für gute Kommentare und du natürlich auch für gute Vibes.

00:10:29: Mach weiter so, das wird uns freuen, denn das alles muss auch von etwas bezahlt werden.

00:10:34: Jetzt bist du ja ein unbedarfter Bursche, der sich zwar manchmal furchtbar aufregt über Sachen, die bei YouTube geschrieben werden, aber der an manchen Sachen ja auch einfach gruslos vorbeigeht sozusagen.

00:10:45: Ich bin da genauso, aber ich habe dazu gelernt bei YouTube.

00:10:48: Wenn du das sagst, wenn du über Spenden redest und dann sitzt dann Vogel im Programm, der einen Pulli an hat.

00:10:54: auf dem irgendetwas draufsteht, was das umständen bedeuten könnte, dass es entweder neu ist oder viel Geld gekostet oder irgendwas, dann gibt es immer, dann gibt es immer Vögel, die dann sagen, ja, wie du, gibt dir das ganze Geld eigentlich für den Pulli aus von diesem Typen?

00:11:08: Ich wollte sich noch einfach kurz präventiv gesagt haben, nein.

00:11:12: Dieser Foli ist, ich will nicht lügen, ich glaube, zehn Jahre alt.

00:11:15: Und ich trage ihn gerne.

00:11:16: Ganz dickes, wunderbares Material habe ich von meinem Freund geschickt bekommen und auch brav bezahlt, nur nicht den freien Preis, den man dafür damals bezahlt hat, sondern etwas weniger.

00:11:25: Aber das ist ein richtig fettes und richtig dickes Hardcore Sweatshirt.

00:11:30: Und das ist richtig schön warm draußen, es ist ungemütlich, deswegen trage ich das.

00:11:33: Und wir haben es nicht von den Spenden gekauft.

00:11:38: Ja, eben.

00:11:39: Also das kann man eigentlich nicht sagen.

00:11:43: Dazu kommt ja noch, dass wir, ich soll dir Grüße bestellen, aus Dresden, aus dem Petit Café, sind viele Leute rausgegangen, die gesagt haben, ganz liebe Grüße.

00:11:54: Wo waren wir noch?

00:11:56: Im Bündner, im Bündner, im Universum waren ganz viele Leute gesagt haben, liebe Grüße an Boris, das würde ich mir ja immer so gesagt beim Rausgehen.

00:12:06: Und natürlich habe ich auch Marmeladengläser, Dresdner-Printen, eine Dresdner-Tasse, Ich habe in Dresden von einer Frau eine Tasche überreicht bekommen.

00:12:17: im Finale, das fand ich total toll.

00:12:19: Die hat sie mir gesagt, sie möchte sich entschuldigen für Dagmar Peter Hänsel und möchte mir sagen, dass nicht alle Dresdner so blöde sind wie die und hatten was überreicht.

00:12:31: Und dann habe ich Printen bekommen und so Lebkuchen geback und Schokospitzen und Christstollen und ja.

00:12:40: Ich habe für dich auch einiges noch hier.

00:12:42: Ich habe gerade gestern ein Paket bekommen mit einem Umschlag für dich drin.

00:12:46: Dann habe ich einige sehr liebevoll gemachte Postkarten, auf denen Nö drauf steht, angelehnt so ein bisschen an meinen Aufkleber, den ich habe.

00:12:56: Und dann habe ich Marmelade, habe ich glaube ich auch noch ein Glas für dich.

00:13:01: Und was hab ich noch für dich?

00:13:03: Ach ja, Schilder hab ich noch für dich.

00:13:04: Ich hab auch ein reichhaltiges Sortiment.

00:13:06: Und ganz wichtig, gestern bekommen einen Schutzengel.

00:13:09: Einen selbstgehäkelten Schutzengel, würd ich sagen.

00:13:13: Den hab ich auch noch für dich, der dich das ganze nächste Jahr beschützen wird.

00:13:17: Also müssen wir eine Übergabe machen.

00:13:19: Wir müssen wahrscheinlich uns zum Essen treffen.

00:13:21: Dann werden wir bei diesem Essen vielleicht ein bisschen Spendengeld verwenden, um zu zeigen, dass wir was Gutes verwenden.

00:13:27: Zumal ich auch ... Geld bekommen habe dafür, dass wir zusammen essen gehen sollen.

00:13:32: Ich habe sogar einen Restaurant-Tipp mitgeliefert bekommen, nämlich ein veganes Restaurant hier in Hamburg, wo man unbedingt hingehen soll.

00:13:37: Das ist interessant, das würde ich gerne mal machen.

00:13:40: Deswegen.

00:13:40: Also da, das haben wir noch, wenn wir das dann diese Zeit haben, werden wir das noch auf jeden Fall machen.

00:13:45: Und was soll ich sagen?

00:13:47: Ja, genau.

00:13:47: Und da sind wir beim Schinken.

00:13:49: Und ich dachte mir, wir müssen schon mal sprechen jetzt, weil nächste Woche ist Weihnachten.

00:13:53: Wir müssen schon mal sprechen über das Thema die Schönsten und die tragischen Weihnachten, die man erlebt hat.

00:13:59: Ja, das kann man natürlich mal machen.

00:14:02: Also ich ...

00:14:03: Also jetzt.

00:14:05: Was?

00:14:05: Also jetzt.

00:14:07: Ja, also ich ... Ja, jetzt, natürlich.

00:14:09: Aber tragische Weihnachten ...

00:14:11: Ja, hatte ich.

00:14:16: Das gab auch bei mir einen Weihnachten, das war überschattet von einem Terrorakt meines Fasers.

00:14:23: Erzähl du.

00:14:25: Und dann erzähle ich.

00:14:26: Okay.

00:14:26: Also wir fangen mit dem Schlimmsten an.

00:14:30: Weihnachten in meiner Jugend habe ich schon an anderen Stellen erzählt, würde ich keinen mit Langweilen.

00:14:34: Das war dramatisch, aber eben Schauspielerhaushalt und hin und her.

00:14:39: Das ist einfach so und das ist mir auch egal und hat mir nicht geschadet.

00:14:43: Es gab den Tag, also es gab eine Zeit in Hamburg, zweiundachtzig, dreieinachtzig irgendwie so in der Drehhe, da war ich wahrscheinlich einer der beliebtesten Hamburger auf der Hamburger Piste.

00:14:53: Egal in welcher Diskothek ich gekommen bin, egal in welchen Club, egal wie voll, egal welchen Prominenten, ob das Prinz im Madhouse war oder keine Ah-Ha, in irgendeiner, hier im Trex war das, glaube ich, oder so, in den Diskotheken, es war bumsvoll, die Türen waren zu, wenn der Boris kam, haben alle Türsteher und überhaupt alle Menschen gesagt, ey, super, komm her, ja hier, logisch, wie geht's dir denn?

00:15:14: Und dann kam dieser kleine Satz hinterher, der gesagt hat, sag mal, geht was?

00:15:19: Hast du was?

00:15:22: Und da ich damals tatsächlich gute Kontakte hatte zu Menschen, die in einer heute nicht mehr möglichen Qualität Bewusstseins erweitere Substanzen gekauft und verkauft haben, war ich da gerne gelitten, sozusagen.

00:15:36: So, und dann kam dieser Tag, an dem ich aufgewacht bin, wie immer, gegen vierzehn Uhr.

00:15:42: Und ich war dann immer auf Piste, in der Piste ging immer so eine kleine Flasche, ich glaube, ich weiß nicht, wie der heißt.

00:15:47: Wie heißt das Ding mit dem Strohhand drinnen?

00:15:49: Oder das nicht in Strohheim, wo so ein ... Ach so,

00:15:53: dieser russische Wort, dieser russische Wort.

00:15:56: Genau.

00:15:56: Davon gab's damals diese kleinen Nullkommar-Fünferflaschen.

00:15:58: Die war immer pro Nacht weg.

00:16:00: Mindestens ein Päckchen und diverse andere Dinge, die zwischendurch zur Beruhigung geraucht wurden usw.

00:16:06: Auf jeden Fall.

00:16:06: Irgendwann war es vierzehn Uhr und ich stand vor dem Spiegel in meinem Paradezimmer im Mittelweg, sechsundfünfzig, ah.

00:16:13: Das Blut lief mir aus der Nase.

00:16:15: Und es hat so gezogen ... beim Aufstehen, wenn die Adern sich erweitern und die Nase zugeklebt ist von den ganzen Scheißubstanzen, die man drin hat.

00:16:23: Und dann hab ich mich angeguckt und hab gesehen, dass ich lange, spackige Haare hab und aussehe wie eine unglaublich schäbige und fette Version von dem, was ich mal war, zwei Jahre vorher.

00:16:32: Und dann hab ich beschlossen, ich hör mir der ganzen Scheiß auf.

00:16:36: Ehrlich gesagt, ohne Netz und doppelten Boden, weil ich hatte weder Job noch irgendwas, ich hab genug Geld gehabt.

00:16:42: Aber danach kam eben kein neues Geld mehr rein, weil es ist folgendes passiert, Ich habe den Kollegen, die ich da kenne und so gesagt, Freunde, lasst mich aus und vor.

00:16:50: Ich bin nicht mehr mit dabei.

00:16:51: Ich mach das alles nicht mehr, weil guckt mich an, wie ich aussehe.

00:16:53: Ich will nicht sterben.

00:16:54: Ich hab noch so viel vor.

00:16:55: Ich glaub auch, dass die richtige Arbeitswelt auch was für mich ist.

00:16:59: Ich hab jetzt genug Party gehabt, zwei Jahre lang durchgehend Vollgas.

00:17:02: Und davor noch mal zwei, drei Jahre Mittelgas sozusagen.

00:17:06: Ich höre auf.

00:17:07: Was hat dazu geführt, dass ich ... Das war so jahreszeitenmäßig, wenn ich das gesagt hab, war irgendwie im Herbst.

00:17:15: Das führte dazu, dass innerhalb von einer Woche ich alle meine Freunde und Bekannte verloren habe.

00:17:19: Innerhalb von einer einzigen Woche.

00:17:21: Weil die alle, das hab ich hinterhergehört, konnte es mir nicht erklären.

00:17:24: Keiner hat sich mehr gemeldet.

00:17:25: Keiner wollte, wenn ich angerufen hab irgendwo, dann war immer so, ne, ja, gerade keine Zeit oder eben gar nicht rangegangen und so.

00:17:32: Und ich hab das nicht verstanden, warum, was das jetzt soll.

00:17:34: Bis mir aufgegangen ist, dass die wahrscheinlich alle denken, ich bin jetzt irgendwie keine Ahnung, zur Polizei übergelaufen, Agent, ich erwischt worden, alles Blödsinn.

00:17:42: Ist nix gewesen.

00:17:43: gar nicht irgendwas so großartig Angreifbares jemals getan.

00:17:46: Und ich hatte sogar mal eine Hausdurchsuchung, aber die war vergebens, weil ich eben, wie gesagt, auch nur Menschen kannte die Menschen kannten.

00:17:52: Na ja, auf jeden Fall war ich dann im, war es November, Oktober, November.

00:17:57: in dieser schwierigen Zeit, wenn es draußen schwierig wird, war ich ehrlich gesagt sehr alleine.

00:18:02: Und man hat mir nicht mal mehr was zu kiffen.

00:18:06: Ich hab nicht mal mehr Freunde gehabt, die einfach gesagt haben, komm, hier hasse eine Platte.

00:18:11: Und dann teilt man die mit Freunden.

00:18:12: Am Ende hat man zehn Gramm für sich oder so.

00:18:14: Das war alles vorbei.

00:18:15: Es gab sich nichts mehr zu kiffen, nichts mehr zu ziehen, überhaupt keine Drogen mehr, keine Kohle, sich irgendwas zu kaufen, keine Kohle für Essen.

00:18:20: Das war tatsächlich innerhalb von ganz kurzer Zeit komplett Feierabend.

00:18:24: Ich war raus.

00:18:26: Wenn ich von der Diskothek stand, haben die schon von weit gesagt, nach dem Motto hier kannst du wieder gehen.

00:18:31: Und

00:18:32: dann war Weihnachten.

00:18:35: Und an diesem Weihnachten saß ich alleine zu Hause, ohne ein Karton, warum so eine Scheiß drauf, ein bisschen Fernsehen geguckt, Videokassetten geguckt oder sonst so was vor vor, noch glaube ich in der Videothek, genau.

00:18:46: Ich war noch ein Eimsbüttel in der Videothek und habe mir noch zehn Filme geholt.

00:18:49: Da gab es irgendein Weihnachtsneujahrspaket und habe dann da gesessen alleine.

00:18:54: Und dann denkst du natürlich auch über dein Leben nach und über wie Weihnachten früher waren.

00:18:58: Da habe ich mir gesagt, Mensch, Weihnachten als Kind.

00:19:00: Gegen das, was ich hier hab, war eigentlich schön, weil da gab es wenigstens was Schönes zu essen und da war zumindest die Menschen zusammen und es war Frieden.

00:19:06: Und jetzt saß ich da alleine.

00:19:07: Und wie soll mein Leben weitergehen?

00:19:09: Und auch arbeitsmäßig, was, wie, wo, klar, hab ich eine Lehre gemacht und so.

00:19:12: Aber ich war da komplett am Ende.

00:19:16: Und dann hab ich beschlossen, um zwanzig Uhr, dreißig, weil das immer so war, früher, konnte man ja in Diskotheken gehen.

00:19:23: Und dann bin ich um zwanzig, dreißig an diesem Weihnachtsfest komplett ... wirklich ... übelst frustriert und traurig ins Mäthaus hier in Hamburg gegangen.

00:19:35: Und der Türsteher wusste wohl noch nicht, dass ich ein Arschloch bin, der zur Polizei überlaufen will, was überhaupt nicht stimmt.

00:19:39: Ja, sie ist Fantasien hatte der Mann nicht, der kannte, der hatte mich nicht auf dem Zettel kannte, ich weiß nicht, wie immer war ich dann drin.

00:19:45: Und dann war es ein unglaublich toller Abend mit mir alleine.

00:19:49: Und es waren noch keine Freunde da und keine Menschen, die ich von früher kannte, die waren alle zu Hause oder haben sonst was gemacht.

00:19:53: Aber es waren diese ganzen Menschen, die man immer getroffen hat, waren gar nicht da.

00:19:57: Und dann habe ich zwei Jungs kennengelernt, die auch so, wie ich, in dem Alter ungefähr waren.

00:20:02: Und dann haben wir zusammen an einem Tisch gesessen und haben ein Bierchen getrunken, irgendwie, die haben mich eingeladen.

00:20:07: Ich habe dann auch noch so gesagt, ich habe leider überhaupt keine Kohle.

00:20:10: Ich habe ein Scheiß Jahr hinter mir und so.

00:20:12: Aber irgendwie bin ich gut da drauf und was.

00:20:14: Und dann hat der eine, der hat eine Banklehre gemacht, der hat erzählt, du hörst Scheiß drauf, ich komm, ich lade euch ein, lass mal einfach quatschen und so.

00:20:20: Von dem beiden Jungs, mit einem habe ich heute noch Kontakt.

00:20:23: Und das war tatsächlich eine Zufreinsbegegnung.

00:20:26: Und ich weiß noch, ich bin morgens um vier, oder wann das war, vier, halb fünf irgendwann nach Hause gegangen, hab mich hingelegt und hab gedacht, das war das schäbigste Weihnachten.

00:20:35: Irgendwie total scheiße.

00:20:37: Aber es war dieser leuchtende Stern von BTM, war in Form von diesen beiden netten Jungs, die mit meiner Szene und mit dem, was ich vorhörte, die waren aus einer ganz anderen Welt.

00:20:47: Die waren einfach anständige Jungs, fertig aus.

00:20:49: Welches Jahr war das, weißt du, das?

00:20:51: ungefähr?

00:20:55: Dreiundachtzig?

00:20:57: Ja, wow.

00:20:58: Irgendwie sowas.

00:20:59: Dreiundachtzig?

00:20:59: Dreiundachtzig?

00:21:00: Dreiundachtzig?

00:21:01: Dreiundachtzig?

00:21:02: Dreiundachtzig nicht.

00:21:02: Der war schon ... Dreiundachtzig war ich schon mit meiner Frau zusammen damals.

00:21:07: Dreiundachtzig.

00:21:09: Und tatsächlich war dann noch Sylvester.

00:21:11: Sylvester bin ich nicht rausgegangen, weil der hätte ich alle getroffen, hab ich nicht gemacht.

00:21:15: Und im Jahr danach hab ich dann angefangen, tatsächlich, also mich umzugucken, hab ... Ich hab ein super Job bekommen, ich hab so Glück gehabt danach.

00:21:24: Und das Ganze, alles das, was scheiße gelaufen ist.

00:21:28: Diese Scheißende von diesem Scheißjahr.

00:21:30: Ich weiß noch genau, wie das gefühlt ist.

00:21:31: Du stehst da und hast nichts mehr und denkst, dann geh ich wieder zurück.

00:21:35: Das geht bei mir gar nicht.

00:21:37: Naja, dann das nächste Jahr wurde Bombe.

00:21:39: Und ich hab, deswegen wollte ich überhaupt diese Frage aufbringen, dieses Jahr ist es irgendwie genauso.

00:21:45: Ich hab das gleiche Gefühl, also nicht, dass wir keine Freunde mehr haben und so, das ist nicht, Dieses Jahr war so ungerecht und so böswillig.

00:21:54: Und da waren so viele Sachen, die mich so belastet haben und so.

00:21:58: Und aus irgendwelchen Gründen, glaub ich, und Palina Roschinski hat gesagt, ab morgen wird's besser, ab dem neunzehnten wird's besser.

00:22:06: Also, wenn wir das senden, wahrscheinlich ab dem Tag.

00:22:09: Und dann fängt ja das Feuerpferd an zu laufen nächstes Jahr.

00:22:13: Und dann geht es aufwärts.

00:22:14: Und ich hab irgendwie, und ich weiß nicht, warum.

00:22:16: Ich denke, die Zeit, wie du jetzt nicht verbringst auf fremden Bühnen in fremden Städten, verbringst du einfach in Zukunft in der Barglikart.

00:22:23: Und das ist die gute Nachricht.

00:22:28: Aber das war sehr traurig tatsächlich.

00:22:30: Ja.

00:22:31: Ja.

00:22:31: Ja, Gott sei Dank, ewig lange her.

00:22:34: Lange her.

00:22:36: Und du guckst ja nicht traurig drauf zurück.

00:22:40: Du guckst ja eigentlich.

00:22:41: Also immer, es kam ja dann doch ein Funkenhoffnung.

00:22:44: Ja, ja.

00:22:44: Es ist dann aus irgendwelchen Gründen war dann eben dieser Auch der Kontakt zu völlig anderen Menschen.

00:22:50: Ich hatte, ganz ehrlich, mit solchen Vögeln hatte ich nie was zu tun.

00:22:54: Weißt du, das waren die, als man noch diese Polokragen hochgestellt hat.

00:22:57: Ja, ja, ja.

00:22:59: Warum es war, also mein, mein, also so ganz schlimme Weihnachten hatte ich eigentlich nie.

00:23:04: Es gab ein Erlebnis mal zu Weihnachten.

00:23:08: Da war mein Vater, der war ja manchmal so, der hatte ja, der war so ein bisschen cholerisch.

00:23:13: Und, äh, und der hat ... Da hat mein Bruder eine Backpfeife gegeben und es war ziemlich heftig.

00:23:20: Mein Vater, mein Bruder kam, es war heilige Abend, es war alles fertig und man musste aber heilige Amtsmorgens noch arbeiten irgendwie.

00:23:30: Bis Mittags wurde gearbeitet.

00:23:33: Da gab es mal einen Weihnachten, meine Schwester, die lebte in Mönchengladbach und die kamen zu Besuch.

00:23:41: Und na, mein Vater, der war ja, wir haben ja später rausgekriegt.

00:23:45: Ich will das jetzt nicht schönreden, aber wir haben ja später nach seinem Tod eigentlich rausgekriegt, dass der eigentlich sein Leben lang durch den Krieg wirklich tatsächlich so eine ganz starke Depression hatte und so in dem Wunden einfach zwei sehen.

00:23:58: Der war ein Tyran, so.

00:24:01: Aber ich will ihn ein bisschen den Schutz nehmen.

00:24:02: Jeder liebt seinen Vater irgendwie, das war ein Tyran, aber der war auch traumatisiert.

00:24:09: So.

00:24:11: Mein Bruder kam zu spät und mein Vater war dann eben halt auch eifersüchtig auf seine Jungs, die in der Pubertät waren und so.

00:24:19: Ich glaub, das Bild hängt schon wieder?

00:24:22: Nee.

00:24:23: Ach so.

00:24:26: So merkst du, dass ich dachte, das Bild hängt schon wieder.

00:24:29: Sehr schön.

00:24:30: So jetzt.

00:24:32: Sehr schön.

00:24:32: Genau so.

00:24:37: Sehr schön.

00:24:37: Gut, das muntert die Geschichte ein bisschen.

00:24:41: Also, mein Bruder kam etwas später, und er war eben nicht sofort von der Arbeit nach Hause gekommen.

00:24:48: Der ist zwischendurch, der ist doch irgendwie zu seiner Freundin.

00:24:51: Das war mein Vater sowieso ein Tor im Auge.

00:24:54: Egal, er machte die Tür auf und kam rein.

00:24:56: Wir waren alle im Wohnzimmer.

00:24:58: Und er wollte dann sagen, ich bin zu spät gekommen, weil, oder ich bin zu spät, und da kam er aber gar nicht zu.

00:25:03: Mein Vater hat ihm eine Backpfeife gegeben.

00:25:06: Und da hat er sich so erschrocken, dass er hingefallen ist.

00:25:09: Der ist vor dem Baum.

00:25:11: von Walhausbaum geflogen.

00:25:13: Und das Ganze sah alles so schockierend aus.

00:25:15: Das war einfach so, das war einfach auch schlimm, diese Übergriffigkeit von meinem Vater.

00:25:21: Und es war aber auch so ein bisschen, naja, also das war nicht, das war wirklich nicht schön.

00:25:27: Und das war auch, naja, mein Vater war halt unberechenbar.

00:25:32: Das konnte einfach so mal passieren.

00:25:34: Einmal im Monat passierte sowas und das hat uns alle genervt.

00:25:38: Und der Engel in dieser Geschichte war aber in diesem Fall meine Schwester.

00:25:45: Weil die hat ohne uns Bescheid zu sagen, zu meinem Vater gesagt, du entschuldigst dich bei Klaus oder ich reise ab.

00:25:58: Und es standen ja an den nächsten Tagen noch die ganzen Verwandtschaftstreffen da an.

00:26:03: Und es war ja klar, dass meine Schwester da war.

00:26:07: Das heißt, mein Vater war jetzt echt in der Zwickmühle.

00:26:10: Entweder er muss sein seiner Mutter und seiner Schwieger seinen Schwiegereltern erklären, warum seine Tochter jetzt nun doch vorerst abgereist ist und nicht mitkommt, oder er entschuldigt sich.

00:26:22: Und so hat er sich dann bei meinem Bruder entschuldigt.

00:26:27: Und so etwas ist auch zu Weihnachten nie wieder vorgekommen.

00:26:30: Und ich glaube, mein Vater hat sich das auch hinter die Ohren geschrieben.

00:26:33: Aber das ist ihm alles sehr schwer gefallen.

00:26:39: Er war dann so knöderig und er war nicht kein angenehmer Zeitgenosse zu Weihnachten.

00:26:47: Er hat auch, als meine Schwester weg war, das war typisch mein Vater.

00:26:51: Er hat gesagt, wegen euch Arschlöcher muss ich mich bei meiner Tochter entschuldigen.

00:26:56: Also so ein bisschen.

00:26:58: Aber trotzdem, ich seh das bis heute, meine Schwester hat uns da dieses Weihnachten gerettet.

00:27:03: Und das war auch eigentlich das einzige Mal, wo es aus dem Ruder geraten ist.

00:27:07: Mein Vater war, das war kein einfacher Mensch.

00:27:11: Und unsere Kindheit war auch nicht die unbedingt Beste.

00:27:14: Aber Weihnachten war immer schön.

00:27:18: Bis auf meine etwas hysterische Mutter.

00:27:22: Ich weiß nicht, das ist ja auch, wenn dann diese Backerei und Aufräumerei und Putzerei so ein bisschen ins Hysterische übergeht.

00:27:28: Das war so ein bisschen meine Mutter, die dann alles natürlich schön haben wollte und das aber auch mit so einem Hang zur Pingeligkeit.

00:27:38: Das war dann auch manchmal etwas anstrengend.

00:27:41: Aber nein, also Weihnachten war es bei uns sonst immer sehr schön.

00:27:45: Ich bin gespannt auf dein schönstes Weihnachten.

00:27:48: Ja, ich muss noch kurz sagen, Weihnachten war für mich als Kind immer mit einer der schlimmsten Tage oder die schlimmste Zeit des Jahres für mich.

00:27:53: Ehrlich?

00:27:54: Ja, bei uns war Weihnachten bei uns sehr dramatisch.

00:27:58: Und es war dann auch so, keine Schule, keine Freunde, keine hatte Zeit, alle haben mit der Familie zu tun.

00:28:03: Das war mir, also ich fand es ganz furchtbar.

00:28:04: Aber so, jetzt das schönste Weihnachten.

00:28:08: Das ist wirklich, muss ich wirklich sagen, das ist wirklich schwer.

00:28:13: Weil ich hab, also aufgrund meiner eigenen Jugend sozusagen, hab ich immer probiert, Weihnachten so zu machen, dass das für alle möglich stressfrei ist.

00:28:26: Und genau das, was du sagst, nämlich so, ich muss jetzt noch kochen und backen und muss das noch machen und jenes.

00:28:29: Und dann muss um siebzehn Uhr das auf den Tisch stehen, damit um achtzehn Uhr wir vor den Christbaum gehen und der ganze Scheiß.

00:28:34: Ich wollte das immer nicht so, ich wollte einfach eins, Da hab ich auch mein Leben lang übertrieben.

00:28:40: Meine Kinder haben völlig übertriebene Geschenke bekommen, also jetzt mal rein wertmäßig und so, auch im Verhältnis zu dem, was wir uns geschenkt haben oder so, als die Erwachsenen.

00:28:49: Ich hab da immer Gas gegeben, weil ich hab unter Weihnachtsbaum, ich kann mich nicht erinnern, jemals ein sinnvolles Geschenk bekommen zu haben.

00:28:55: Außer, und das war jeden Weihnachten so, das gab's auch zu Ostern und zu den Sommerferien und so, ein Umschlag.

00:29:01: Und da war ein Ticket drin, Bahn oder Flugzeug.

00:29:05: Je nachdem, wo wir gewohnt haben, zu meinen Großeltern.

00:29:07: Weil ich durfte immer am ersten Weihnachtstag zack, zack, dann in Berlin, als wir in Berlin gewohnt haben, das war also die fünf Jahre zum Beispiel, da bin ich dann immer in Penem, alleinfliegendes Kind in Penem, muss man mir vorstellen, der Einzige, also es gab überhaupt nicht alleinfliegende Kinder, aber ich durfte mit der Penem als alleinfliegendes Kind immer von Berlin nach Hamburg fliegen.

00:29:24: Insofern, das war das Einzige, was mich an Weihnachten, ich habe immer geguckt, ich kam rein vor den Christbaum und habe geguckt, wo ist der Upschlag.

00:29:30: Ja,

00:29:31: schön.

00:29:32: Es war immer ... Ich hab weder eine Stereoanlage, das, was Musik ist, mein Ding gewesen.

00:29:36: Ich hab nie irgendwas bekommen in dieser Richtung.

00:29:40: Es gab immer das neue Universum, das ist so ein Buch, wo Entwicklungen des Jahres stehen, technische und so.

00:29:46: Und den Wurst gab's aus Hannover.

00:29:48: von den Eltern, gab's den Wurst.

00:29:50: Schöne Zervolatwurst hab ich gegessen, aber nicht so spannend für ein Kind.

00:29:53: Ansonsten war Weihnachten für mich nicht toll.

00:29:56: Danach hab ich immer zugesehen, dass es spektakulär ist für alle Beteiligten.

00:30:00: und dass alle viel Freude haben und so.

00:30:03: Und deswegen sind eigentlich, würde ich sagen, die letzten, keine Ahnung, fifteen, zwanzig Weihnachten waren eigentlich immer gleichmäßig toll, weil ich alle Beteiligten immer irgendwie so überraschen könnte, dass die sagen, das ist so toll, damit hätten wir nie gerechnet und ich habe immer irgendwie auch tolle Geschenke gehabt, die denen gefallen hat und so.

00:30:20: Und das war, ist meine größte Freude.

00:30:21: Ich selber, wenn ich jetzt was bekomme und so freue ich mich auch, klar, Aber das ist nicht mein Ding.

00:30:28: Ich guck gerne zu, wie andere sich freuen.

00:30:32: Das habe ich die letzten, muss ich sagen, die letzten zwanzig Jahre.

00:30:35: Alles entspannt.

00:30:35: Wir haben hier auch was die Reihenfolge betrifft.

00:30:37: Wir machen halt unsere Pute fertig.

00:30:40: Es ist nicht, dass jemand sagt, Kirsten soll das alleine machen.

00:30:43: Denn ich schneide ja schließlich den Rotkohl.

00:30:47: Das war das Einzige, ehrlich gesagt.

00:30:49: Anders, da habe ich Küchenverbot.

00:30:51: Kirsten möchte das lieber alleine machen.

00:30:52: Aber dann haben wir eine schöne, wunderbare Schöne Pute und Rotkohl selbst gemachten und dann sitzt die ganze Familie um den Tisch rum und das finde ich wunderbar.

00:30:59: Dann kriegen von klein bis mittel bis groß alle ein bisschen Geschenke und so und dann hängen wir ein bisschen zusammen.

00:31:05: Und da muss auch nicht zu lange dauern, ehrlich gesagt für mich.

00:31:08: Oder gucken wir vielleicht noch ein Film und dann ist auch gute Nacht.

00:31:11: Und am nächsten Tag ist frei und am nächsten Tag ist auch frei.

00:31:14: Das sind auch so irgendwie so eine schöne Unbekümertheit.

00:31:17: Dann gibt es diese Zeit zwischen den Jahren, das finde ich ganz furchtbar, weil es irgendwie so ist, es ist wie so ein Fehlstart beim Auto, es knallt, aber es passiert

00:31:24: nix.

00:31:25: Ein paar Tage später wieder frei ist.

00:31:27: Und dann bin ich ehrlich gesagt froh, wenn der erste Januar ist, wie immer in Hamburg grau, trübe, regen, dramatisch traurig und die ganzen Straßen verdreckt.

00:31:37: Und dann am zweiten Januar bin ich wieder, ist wieder normal sozusagen.

00:31:41: Ach, schön.

00:31:42: Aber ja.

00:31:44: Aber das klingt ja auch angekommen.

00:31:46: Ja,

00:31:46: absolut.

00:31:47: Also, wie wir es jetzt machen, ist alles perfekt.

00:31:49: Also,

00:31:50: ich kann dazu den schönsten Weihnachten auch kein bestimmtes Fest zu beitragen.

00:31:56: Ich kann mich an ein Weihnachten erinnern.

00:31:58: Bei uns waren ja sechs Personen.

00:32:01: Meine Familie waren sechs Personen, also vier Kinder und meine Eltern.

00:32:06: Und dann waren die Omas ja noch da.

00:32:08: Und dann, also früher, als wir Kinder waren.

00:32:10: Und dann haben wir irgendwann angefangen.

00:32:14: Der Jüngste fängt an oder der Älteste fängt an und ich hab mit auspacken.

00:32:18: Und meine Oma Anna, das ist ja die, die quasi in meiner Show kommt ja seit Jahren diese kiffende Oma Marihuana drin vor.

00:32:27: Ja.

00:32:28: Und das ist meine Oma Anna gewidmet.

00:32:30: Oma Anna war völlig durchgeknallt.

00:32:32: Also Oma Anna hat, wenn Pflaumkuchen auf den Tisch kam, hat die gesagt, auch es gibt Unterleibskuchen, da freu ich mich.

00:32:39: Also das war immer die Oma, die sich immer so ein bisschen daneben genommen hat.

00:32:43: Und die hat, an diesem Wahnsinn, angefangen.

00:32:49: Sie wollte jetzt, als sie war, als Letzte dran.

00:32:52: Dann hat die immer jedem das Paket aus der Hand gerissen.

00:32:55: Und er hat gesagt, pack ich jetzt aus, ich will auch rauspacken.

00:33:01: Und das war so lustig, weil irgendwie stürzten sie alle nahe auf Oma und haben mir das Paket wieder aus der Hand genommen.

00:33:08: Oder es war, wer ist jetzt dran?

00:33:09: Pass auf, Oma, guck schon.

00:33:11: Die reißt dir das dann, weißt du?

00:33:14: Das war so zwei Stunden, bis es alles ausgepackt war.

00:33:17: Naja, so eine Stunde, anderthalb Stunden.

00:33:19: bis wir all unsere Sachen ausgepackt haben, hat das einfach ewig gedauert und wir haben alle, also wir waren kaputt vom Lachen.

00:33:28: Das war ganz lustig vor allem für uns Kinder, wie diese Erwachsenen, mein Vater und meine Mutter und meine Oma und meine Opa und meine Androoma, wie die alle anfingen und alle haben mitmals sich benommen, wie die kleinen Kinder, sie gegenseitig die Geschenke rausgerissen, aber alle haben aufgepasst, dass meine Oma annahnt, das ist ein Teichmann.

00:33:49: Die war sehr lustig.

00:33:50: So, das war eine sehr lustige Weihnacht.

00:33:53: Ansonsten muss ich sagen, also waren unsere Weihnachten eigentlich wirklich auch immer schön.

00:33:59: Es bekam dann eine neue Qualität, als ich dann meine Familie hatte.

00:34:08: Du hast dann ein kleines Kind und so, damit hat ja auch irgendwie niemand gerechnet, dass ich dann nun vor vierzehn Jahren noch Vater werde und das ganze Schiff jetzt wieder anders fährt.

00:34:19: Auch mit meinem Ex-Freund habe ich tolle Weihnachten gehabt, natürlich darf man auch nicht vergessen, dann hatte ich eine Schule Weihnachten, das war dann so die Phase, die Schulen gingen ja nachts weg.

00:34:31: Also ich habe das ganz schön gemacht, die Wohnung ganz schön geschmückt und so, das habe ich ja immer schon Fabel für gehabt.

00:34:38: Und dann sind Thorsten und ich in die Schulzene gegangen nach Hamburg.

00:34:41: Irgendwo ins Tuskulum, hieß das früher, heute ist das Daniels.

00:34:46: Und da gab es auch Nase grog, sondern wurde gefeiert und man kam am nächsten Tag nach Hause.

00:34:51: Und dann kamen meine Eltern, die sind nach Hamburg gefahren und meine Mutter, die war völlig verzückt.

00:34:57: Die hat dann gesagt, also was ihr alles habt, weil wir hatten so schönes Geschirr und so, die war völlig überrascht.

00:35:07: Ein ästhetischer schwuler Haushalt.

00:35:09: Genau, und wir waren wirklich, also ich bin ja nicht losgegangen und hab gesagt, ich hätte gerne eine Butterdose, sondern ich bin nicht gegangen und hab gesagt, ich hätte gerne eine Butterdose.

00:35:18: bei der jeder sagt, was ist denn das für eine Butterdose?

00:35:21: Und so hab ich, ich hab ganz interessantes Geschirr gehabt.

00:35:26: Und diese Butterdose hab ich heute noch von WMF.

00:35:29: Da musst du den Deckel aufklappen und umdrehen und dann steht die Butter auf dem Deckel der Dose.

00:35:34: Also so, und so kleine Espresso-Tassen.

00:35:36: Ich hab besteckt von der Hildesheimer Rose.

00:35:39: Das ist selber besteckt, die Hildesheimer Rose ältere Menschen werden das kennen.

00:35:44: Oder dieses, das Tee sehr wie ... Dieses China ist der Tee mit den blauen, mit diesen kleinen blauen Blättern drauf.

00:35:53: Das ist ganz dünne Tee-Tassen.

00:35:55: So was habe ich damals mit Thorsten zusammen gesammelt.

00:35:58: Ein bisschen was davon ist leider über ein Deister gegangen, weil wir das in unserem Haus, was wir haben, wir haben einfach ein kleines Haus, da musste man sich von dem ein oder anderen trennen.

00:36:07: Die Hildesheimer-Rosa habe ich noch von dem Tee sehr wie ein paar Trassen noch, aber ja.

00:36:11: Also meine Mutter war total verzückt.

00:36:14: von diesem schwulen Haushalt wie schön und wie heimelig das alles war.

00:36:19: So, dann kam meine Familie dazu, also meine neue Familie.

00:36:23: Und jetzt ist es ja so, dass Thorsten immer noch kommt.

00:36:26: Wir haben ja, wir sagen ja immer, Onkeltante Thorsten.

00:36:30: Und es war ein Diener, vierzehn Jahre alt, die sagt natürlich nicht mehr Onkeltante Thorsten.

00:36:36: Aber Onkeltante Thorsten ist zu Weihnachten immer da, jedes Jahr.

00:36:43: Und wir spielen ... irgendwelche Spiele zusammen oder so.

00:36:46: Und natürlich gibt's auch Kochen.

00:36:48: Und der Weihnachtsbaum steht ja schon.

00:36:51: Wir haben irgendwann an uns angewöhnt, den Weihnachtsbaum so früh wie möglich zu machen, damit ich, weil ich ja immer nur einen Tag zu Hause bin, ein bisschen mehr davon habe.

00:37:00: Ja.

00:37:01: Ich hab ja sonst nichts davon.

00:37:03: So.

00:37:04: Und meine Frau war clever.

00:37:07: Die hasst Weihnachtsbäume.

00:37:08: Also die hasst.

00:37:09: er hat den Weihnachtsbaum gerne, aber nicht bis zum sechsten Januar, wie er eigentlich steht.

00:37:12: Der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich am ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... der kommt nämlich ... ... keine Drogen, keine Zigaretten.

00:37:44: und auch bewusst, ich versuche irgendwie intensiv auch zu denken, ganz früh bei viel Arbeit, also ich versuche ein bisschen achtsam zu sein, dieses achtsamen Wort, ich hasse das ja nicht, achtsam kein, aber ich versuche tatsächlich immer ein bisschen mich selber zu reflektieren.

00:38:01: Ich habe zum Beispiel jetzt ganz, ganz früh bei viel Arbeit.

00:38:04: Ich glaube, ich war zu Weihnachten noch nie so lange von zu Hause weg.

00:38:08: Den Weihnachtsbaum haben wir aufgestellt vor über einer Woche und ich habe ihn eigentlich nur zwei Tage zu Hause gesehen und bin jetzt die ganze Zeit weg gewesen.

00:38:18: Da hat aber den Vorteil, dass ich mit Yvonne die Weihnachtsmärkte genießen konnte.

00:38:25: Also wir waren ja jetzt an mehreren Orten und konnten dadurch, dass ich kein Alkohol trinke, auch ein bisschen eher mal aufstehen und ein bisschen was erleben.

00:38:34: Und jetzt spielen wir ja vier Tage an einem Ort.

00:38:36: Das heißt, weil wir waren in Dresden in der Innenstadt.

00:38:41: Da ist auch etwas Tolles passiert.

00:38:42: In Dresden gibt es einen Käseladen.

00:38:45: Da kann man so was weiß ich, aromatisierten Käse kaufen.

00:38:51: Ganz interessant.

00:38:53: Und da bin ich drin gewesen, da komme ich raus und da steht draußen ein schöner Mann.

00:38:57: Ich habe noch gedacht, der Mann ist aber schön.

00:39:01: Da ist aber ein schöner Mann und er guckte mich so an.

00:39:03: Es musste in der Innenstadt von Dresden, ganz viele Leute, ganz viele Touristen.

00:39:08: Hatte der so einen weißen Bart und so einen roten Mann?

00:39:12: Nein, der hatte einen Bart.

00:39:15: Wenn er Brutzlare gehabt hätte, hätte ich ihn angefallen.

00:39:19: Aber ich konnte es nicht sehen.

00:39:21: Aber der Witz war, der hat mich so angeguckt, so wie du vorhin.

00:39:24: Also ich dachte, das Bild sei ein gefroren.

00:39:27: Und dann denke ich, warum guckt er mich denn jetzt so an?

00:39:30: Hat er jetzt bemerkt, dass ich den ganz schön finde?

00:39:34: und dann nimmt er die Arme hoch und sagt, gay!

00:39:41: Und ich so ... Meinen Sie mich, aber natürlich!

00:39:46: Schöne Grüße an Boris!

00:39:50: Mitten in der Innenstadt.

00:39:54: Was machst du denn hier im Käseladen?

00:39:56: Du hast sowieso genug Käse auf der Bühne!

00:40:02: Und darüber habe ich mich sehr gewonnen.

00:40:03: Das gehört auch für mich irgendwie zu dieser Weihnachtsgeschichte dazu, denn wir waren noch auf dem Weihnachtsmarkt.

00:40:08: Und hier an dem Ort, den ich nicht nennen darf, war ich gestern auch auf dem Weihnachtsmarkt.

00:40:14: Und es könnte sein, ich weiß das nicht, dass dieses Weihnachtsfest dieses Jahr doch ein sehr schönes wird, weil sich alles anders anfühlt.

00:40:25: Und dann bin ich fertig.

00:40:30: Wir haben immer dann, das muss ich noch sagen, was wir immer machen, ist am vierundzwanzigsten des Weihnachten, der Onkel Tante Thorsten kommt, die Omas bringen wir mit.

00:40:39: Ich spiele hier noch zwei Tage, dann fahren wir nach Dortmund.

00:40:43: Von Dortmund fahren wir noch nach Mainz.

00:40:46: wo ich noch ein paar Tickets verkaufen möchte.

00:40:47: Falls jemand nach Weihnachtsgeschenk gemeint, da könnt ihr noch hinkommen, jetzt unteraus, am einzwanzigten.

00:40:53: Das ist aber als Weihnachtsgeschenk nicht geeignet.

00:40:56: Kann man ja vorschenken.

00:40:58: Ja, das ist aber dann kein Weihnachtsgeschenk, das ist dann ein Vorweihnachtsgeschenk.

00:41:00: Ja.

00:41:01: Ja.

00:41:02: Ich finde, man kann einfach die gottverlammten Tickets kaufen, bis sie weg sind, Freunde.

00:41:05: Die hätt

00:41:05: ich auch!

00:41:06: Kauft jetzt diese scheiß Tickets!

00:41:08: Jetzt, ihr wählt jetzt.

00:41:11: Hielen Sie jetzt, rufen Sie jetzt an.

00:41:14: Nur

00:41:14: wenn Sie anrufen, können Sie auch in das Erlebnis kommen.

00:41:17: Sie können selber mal kennenlernen, wie resilient Sie sind.

00:41:21: Wir werden es hinkriegen, dass Sie sich selber überdenken, rufen Sie jetzt an.

00:41:26: Auf Sie jetzt

00:41:27: ein gottverdammtes Ticket.

00:41:29: Das sind, glaube ich, die letzten vier, fünf Reihen.

00:41:31: Und gerade das Unterhaus, da sitzt man nie weit weg.

00:41:34: Das sind immer besondere Abende.

00:41:36: Also das Unterhaus in Mainz.

00:41:37: Einzwanzig, zwanzig, zwölf.

00:41:38: Verkauf Tickets, jetzt.

00:41:39: Kaufen

00:41:39: Tickets, jetzt.

00:41:41: Unterhaus, Mainz.

00:41:42: Mainz ist nicht weit weg von ganz vielen anderen Städten.

00:41:45: Zum Beispiel Frankfurt, Paris, London.

00:41:48: Man kann schon

00:41:48: überall

00:41:49: nach Mainz fahren.

00:41:51: Von Mainz?

00:41:53: Von Mainz fahre ich dann nach Hause.

00:41:56: Und dann fährt Yvonne, fährt auch zu sich nach Hause und wir fahren über Osnabrück.

00:42:01: Ich nehme das Auto von meiner einen Oma und von Oma Gitta.

00:42:07: Und das ist die Oma von meiner Frau.

00:42:10: Und dann holen wir meine Mama ab und dann fahren wir nach Hamburg.

00:42:16: Und haben dann vom einst, vom zwanzwanzigsten bis zum viertzwanzigsten, am fünfzwanzigsten, hat meine Schwägerin Geburtstag.

00:42:25: Und wir fahren dann alle viel nach Osnabrück zurück und machen da nochmal mit Schwager und Schweckerin und so Familiengeburtstag und Weihnachten.

00:42:36: Das ist auch so eine Tradition, die ich die letzten zwei Jahre geschwänzt habe.

00:42:40: Warum weiß ich gar nicht.

00:42:41: Insofern freue ich mich da auch sehr drauf.

00:42:44: Und warum?

00:42:44: ich glaube, dass es ein sehr schönes Weihnachten wird und vielleicht auch ein etwas schöneres als alle anderen ist.

00:42:55: Weil ich das alles sehr intensiv erlebe und mir heute ein Gedanke gekommen ist fürs nächste Jahr.

00:43:04: Die Zeit zwischen den Jahren empfinde ich übrigens als sehr schön, weil ich schon als Kind immer dachte, weil man gespielt hat mit diesen Spielsachen, die man so bekommen hat, bis man wieder zur Schule muss, bis Silvester ist, das dauert ewig.

00:43:19: Und ich denke, dass jedes Jahr Es sind ja nur ein paar Tage, fünfundzwanzigter, sechsundzwanzigter, siebenzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnzehnze.

00:43:48: kommt sie Weste, da treffen wir uns mit Freunden und fahren nach Timmendorf, Böllern ein bisschen am Strand, die Kinder fahren Schlitzschuh und wir fahren nachts wieder nach Hause.

00:43:59: Und dann kommt das neue Jahr und ich habe mir vorgenommen fürs neue Jahr weniger Angst zu haben in meinem, also ich habe mir es aufgefallen, dass ich Angst habe, meine Häuser füllen sich ja gerade.

00:44:11: Und unser YouTube-Komment-Kanal wächst.

00:44:15: Unser Podcast macht Freude.

00:44:18: Es geht irgendwie alles voran.

00:44:20: Und ich habe Angst, dass mir das jemand wegnimmt.

00:44:23: Ich habe Angst, dass ich weniger Tickets verkaufe im nächsten Jahr.

00:44:27: Dass das, was jetzt alles so ganz zart funktioniert und nach vorne geht, worüber ich stolz bin und was mir Freude bereitet, dass das wieder in sich zusammenfällt.

00:44:41: Und wohin habe ich mir überlegt, ich muss aufhören, immer so negativ zu denken, ich muss mir angewöhnen, mich über die positiven Sachen zu freuen und nicht mehr so viel Angst zu haben.

00:44:55: Und deshalb wird es das schönste Weihnachten, was ich je hatte, weil im nächsten Jahr werde ich sagen, gut, dass ich mir das vorgenommen habe, weil nicht nur dieses Weihnachten war schön, sondern auch das nächste Jahr wird ganz toll.

00:45:07: Da kannst du mit diesem Vorsatz gleich Kirsten mit auf die Reise nehmen, denn die hat genau das gleiche Thema.

00:45:13: Wie du, ist ja immer das Gleiche.

00:45:14: Ihr habt ja beide Seite, die Gefahren sozusagen riechen, bevor sie auf dem Berg stehen.

00:45:19: Und ich bin derjenige, der Gefahren solange ignoriert, bis sie vor mir stehen.

00:45:22: Und irgendwo ist wahrscheinlich, sind beide Wege, haben was Gutes für sich.

00:45:26: Die eine der eine Weg vermeidet große Enttäuschung, weil man eh schon mit dem Schlimmsten rechnet.

00:45:31: führt dazu, dass man eigentlich ein sehr unbeschwertes Leben hat, bis auf manche Zusammenbrüche, die von heute auf morgen kommen, die man hätte vielleicht auch voraussehen können.

00:45:38: Insofern, ja, beide Methoden von beiden Methoden kann man was lernen.

00:45:41: Ich bin mir, was das nächste Jahr angeht, das ist ja auch ein spannendes Thema, ich weiß nicht, warum.

00:45:48: wir werden nächstes Jahr eine Barglikart auftreten.

00:45:50: Und das ist kein Scheiß.

00:45:51: Doch, ohne Scheiß.

00:45:52: Ich weiß es.

00:45:52: Ich weiß sogar eins, ich hab mir sogar, wir müssen das ja ein bisschen größer machen, ich weiß sogar, wie meine Bühne aussieht.

00:45:59: Ach, ich brauche eine Bühne, ich brauche eine Deko, weil ich kann ja nicht das, was du kannst, handwerklich.

00:46:04: Das kann ich ja nicht.

00:46:04: Ich bin ja kein Stand-up-Comedian, kein Mensch, der sowas kann.

00:46:08: Ich kann auch nicht singen, ich kann überhaupt nix.

00:46:10: Aber ich kann nicht quatschen.

00:46:11: Und ich brauche eine rote Linie.

00:46:12: Und ich weiß inzwischen durch eine Eingebung nachts, wie diese rote Linie aussieht.

00:46:16: Und ich arbeite hardcoremäßig eigentlich an zwei Sachen gerade.

00:46:19: Wir sind gerade an den Lauchst dabei.

00:46:21: Das ist der Comic, wie Lauchst, der wird gerade gezeichnet.

00:46:23: Das geht wunderbar voran.

00:46:24: Ich habe heute schon herzlich gelacht.

00:46:26: Und dann habe ich hier neben mir, guck mal, so ein Haufen Papier.

00:46:30: Ja.

00:46:31: Richtig viel, da steht oben drüber das Alphabet der Zumutung.

00:46:36: Teil eins seid ihr Irre.

00:46:38: Teil zwei, wo ist die Hoffnung?

00:46:41: Und Teil drei Vollgas.

00:46:43: Und das denke ich mir so aus und denke mir so aus, das könnte was werden, weil wir müssen ja, wie gesagt, diese Barglikart erstens füllen, zweitens mal müssen wir diese ganzen Menschen dazu bringen, die da kommen, dass sie rausgehen und ganz glücklich sind und uns noch ein bisschen Gelder lassen, will ja gerne vermeiden irgendwie, dass man Eintritt nehmen muss.

00:46:59: Das muss man noch mal gucken, wie das so funktioniert, weil es natürlich blöd, wenn das die Barcliquette so unglaublich teuer ist.

00:47:03: Aber wir werden dann diesen Laden einreißen und wir werden an dem Abend, am Ende, wenn sie alle brüllen und jubeln und sich freuen, ihr müsst uns jetzt echten gefallen schon.

00:47:15: Wir haben noch kein neues Datum.

00:47:16: Aber ihr müsst schon mal das Ticket kaufen fürs nächste Mal, dass ihr es nicht vergesst.

00:47:20: Als Belohnung dafür, dass wir heute abgeliefert haben.

00:47:22: Ich denke, dass das, dass es ein tolles Ziel ist.

00:47:24: Und ich hoffe, das klappt so.

00:47:27: Dass das eine, das zweite ist.

00:47:31: Das, was da mit dem Sender in Hamburg passiert ist, da bin ich ja so verarscht worden, wie man schlimmer nicht verarscht werden kann.

00:47:37: Ich wollte jemand seinem Lebenstraum erfüllen, hab das auch gemacht.

00:47:40: Und ein halbes Jahr ging alles gut.

00:47:41: Dann hat sich das eskaliert, weil der Mann einfach ein wahnsinniger Narzisst ist.

00:47:48: Ich glaube, das ist die gleiche Situation, die du erlebt hast mit diesen Theatern, dass du da stehst und denkst, was?

00:47:55: Ernsthaft?

00:47:57: Mit mir willst du das spielen?

00:47:58: Nur im Gegensatz zu dir, hab ich so eine, wie soll ich sagen, ich bin ja so mit vierzehn von zu Hause weg und hab mich echt im wahrsten Sinne des Wortes auch aufdurchgeschlagen.

00:48:08: Und ich lass das mit mir nicht machen.

00:48:11: Ich bin ganz schlecht in Opferhaltung, ganz schlecht.

00:48:14: Und das ist für mich auch jetzt im nächsten Jahr, zumindest Anfang des Jahres wird das schon so sein, da will ich schon Gerechtigkeit haben.

00:48:22: Weil wenn du in sieben Monaten mit einem Lehrling einer Redaktionsleitung, nämlich Kirsten, und einer Technikerin, Ein ganzen Senderaufbau, der in siebenhunderttausend Haushalten in Hamburg ist, mit einem Programm mit sechzehn Formaten, mit dreieinhalb Stunden Fernsehen vorproduziert, mit jeden Tagen eine Live-Struh machen und so.

00:48:39: Und es nimmt ja einfach plötzlich jemand weg.

00:48:40: Das ist schon sehr bitter.

00:48:41: Das muss ich am Anfang des Jahres noch mal verarbeiten.

00:48:43: Aber beruflich weiß ich zwar nicht, was danach kommt.

00:48:47: Aber ich habe erstaunlicherweise so viele ... Perspektiven, die ganz wenig mit Geld und ganz viel mit Inhalt zu tun haben, ob das jetzt das NuViso-Universum ist, ob das die Kollegen von Fair Talks sind, ob das überhaupt dieses ganze Thema neuen Medien denjenigen, den Achtzig Prozent vorstellen, die das alles nicht kennen.

00:49:06: Also es dient ja nur ganz wenige, die das ganze Land im Moment gerade tyrannisieren und ganz viele, die nichts tun.

00:49:11: Achtzig Prozent lassen sich die ganze Scheiße gefallen.

00:49:13: und diesen Achtzig Prozent zu zeigen, dass es eben nicht nur ARD, ZDF und die üblichen Zeitungen gibt, sondern dass es sehr wohl sehr, sehr gut gemachte Medien von Kontrafum über Weltwoche, Tichis, Einblick, Achse des Guten und so weiter und so weiter.

00:49:29: Da gibt es so viel, ja, diese ganzen, die ich eben schon genannt habe und so, und den Achtzig Prozent diese Botschaft zu bringen und eine Leiter zu bauen, um sie über die Brandmauer gucken zu lassen, und zwar nicht politisch, sondern, dass dieses ganze Känsel und das alles angeht.

00:49:43: Das ist mein größtes Ziel fürs nächste Jahr und ich bin auch in einem Alter, wo man vielleicht einfach mal nicht auf die Kohle achtet.

00:49:49: Ich hab kein Geld, das ist mir auch egal, ehrlich gesagt.

00:49:51: Und wenn ich wenig zu beissen hab, aber ich hab so im Kopf, es ist, dass sie die richtige Zeit, den Menschen Zugang zu geben zu uns, den Menschen Zugang zu geben zu neuen Ideen, neuen Gedanken, Ehrlichkeit, Wahrheit, Werten und Mut und all diesen positiven Geschichten.

00:50:08: Und ich möchte gerne auch meinen Kindern hinterher erzielen, dass ich ... Also, dass ich in dieser schwierigen Zeit damals nicht einer war, der den Fehler gemacht hat, den viele Deutsche schon mal gemacht haben, nämlich einfach irgendwie mitzumachen, sich nicht richtig zu kümmern und so weiter.

00:50:23: Und ich möchte ehrlich gesagt auch dazu wieder ein kleiner Aufkleber.

00:50:28: Ich möchte gerne, dass dieser Gefangener der SPD, kennst du den?

00:50:32: Ja, das ist ja schön.

00:50:36: Ich möchte, dass dieser Gefangener der SPD, dass der tatsächlich aufhört mit diesem Quatsch.

00:50:42: Diese Anbiederung an diese verdammten, zwanzig Prozent, ja, die die Taschen gestopft voll haben und rumfantasieren, sie würden die Welt retten wollen und so, das ist so dermaßen übel und asozial und gegen das Volk.

00:50:53: Und diese Tatsache, dass die Politik im Moment gerade unser ganzes Leben zerstört, da hilft andere Information.

00:51:01: Und achtzig Prozent der Menschen kommen dann nicht ran und darum würde ich mich gerne kümmern.

00:51:04: Insofern gucke ich eigentlich auch aus irgendwelchen Gründen und ich weiß selber nicht, warum, genau wie damals.

00:51:09: gucke ich trotzdem positiv in die Zukunft.

00:51:12: Und wenn ich sehe, wer sich so bei mir gemeldet hat.

00:51:14: jetzt, auch welche Medien und so, dann ist der Quatsch, den ich hier mache oder den wir machen, der hat echt einen richtigen Wert.

00:51:21: Das denken wir beide nicht so richtig.

00:51:22: Wir denken, wir machen hier für uns was Lustiges und so, wir quatschen ein bisschen.

00:51:25: Das war ja auch die Idee des ganzen Podcasts.

00:51:28: Aber es hat für viele Menschen echt einen richtigen Wert.

00:51:31: Und ich merke das gerade bei denen, die so neu dazukommen.

00:51:34: die dann sagen, ey, das ist total toll, weil da einfach sich zwei unterhalten.

00:51:37: Und es ist so viel Menschlichkeit dabei und so viel Nähe.

00:51:40: Und wie ihr das zulasst, dass wir an eurem Leben teilnehmen auf der einen Seite, auf der anderen Seite auch so viel.

00:51:45: Ehrlicher, vernünftiger Haltung und Einstellung und so.

00:51:47: Und das ist, dass es sowas gibt, ist so toll.

00:51:49: Und ich glaube, dass diesen Wert, das wird uns kein Mensch nehmen, weil das nicht ja wir als Menschen.

00:51:52: Du musst nie Angst haben darum, dass jemand kommt und dir das wegnehmt.

00:51:55: Wer soll dir das wegnehmen, dass du bist, wie du bist?

00:51:57: Die anderen sind nicht wie du.

00:51:58: Ja, das ist das eine, das stimmt natürlich schon.

00:52:01: Und ich muss noch mal, möchte noch mal auf dieses Geld zurückkommen, was da eben überwiesen wird, was wir ja kriegen.

00:52:09: Denn das ist tatsächlich, das fällt mir gerade so auf.

00:52:15: Entschuldigung, ich muss mal kurz Licht anmachen, red weiter.

00:52:18: Das ist tatsächlich so, dass einem das auch so ein bisschen Hoffnung macht.

00:52:27: Das ist so, wenn ich jetzt nicht mehr auftreten kann, wenn ich nirgends auftreten kann.

00:52:34: oder weißt du, ich denke ja über diese Konsequenzen nicht nach.

00:52:38: Aber ich sehe ja, sagen wir mal mal andersherum, ich sehe ja, was viele Kollegen tun, um Geld zu verdienen.

00:52:47: Das ist ja auch, ich will das gar nicht verurteilen, obwohl mich das nervt.

00:52:50: Wir haben diese Debatte hier auch gehabt, weil hier, wo ich jetzt aufgetreten bin, einige Dinge nicht so liefen, wie ich sie gerne hätte.

00:52:58: Und wir sind mit einem Kollegen hier und ich bin auch mit Yvonne hier.

00:53:03: Und die waren alle so ein bisschen, die haben das nicht gesagt, aber so ein bisschen genervt habe ich gemerkt.

00:53:11: dass die so ein bisschen genervt waren, dass ich mich aufgeregt habe, dass ich gesagt habe, ich möchte das eigentlich nicht.

00:53:15: Ich mache das jetzt, ziehe das jetzt mit durch, dass ich hier nicht angesagt werde und dass das, aber das ist alles nicht richtig.

00:53:23: Und dann der Kollege sagte, na ja, aber das ist schon sehr professionell hier und du musst mal auf den Karnevalsverein gehen, was meinst du, was man, wenn du da auftrittst und so.

00:53:32: und dann sage ich, ja, aber ich trete ja nicht im Karnevalsverein auf.

00:53:35: Ich mache auch nicht Firmenfeste oder so.

00:53:40: wo mir keiner zuhört.

00:53:41: Ich möchte einfach Respekt haben für meinen Job und ich bin da anders.

00:53:45: Ich bin halt dann doch mehr Künstler und ich schmeiße mein ganzes Leben in so einem Abend und ich sage wirklich Sachen, die viele andere nicht sagen würden und so und so und so.

00:53:59: Das machen eben viele Kollegen nicht.

00:54:01: Ich bin deshalb auch kein besserer Mensch.

00:54:03: Aber das will ich gar nicht sagen.

00:54:05: Aber das Risiko ist halt groß, dass ich weniger Arbeit habe.

00:54:10: Und da muss ich dir ganz ehrlich sagen, ist eben eine steigende Zahl von Zuschauern und viele Kommentare, positive Kommentare und auch Hypes.

00:54:23: Es gibt ja diesen Hype-Botten, was ich gar nicht wusste.

00:54:27: Äh, als wir diesen Podcast gemacht haben mit meiner Cancelay, ist unser Podcast ja auch nach oben geschossen.

00:54:34: Und eben diese Gelder, das alles zusammen macht ja Hoffnung.

00:54:38: Das macht eben Hoffnung für mich, dass ich dann irgendwie sage, es wird dann schon irgendwie weitergehen.

00:54:45: Genau, und ich glaube, das Ding ist das, man muss bei sich bleiben.

00:54:49: Wir haben ja auch zum Beispiel überlegen, ja auch oft müssen wir hier was anderes machen, muss man irgendwie, aber ... Auf der anderen Seite, den Menschen gefällt es ja.

00:54:56: Manchmal guckt es ein bisschen weniger und mehr, aber das allein zu beobachten ist krank.

00:55:00: Das braucht man nicht.

00:55:02: Wir machen das mit reinem Herzen.

00:55:03: Wir bieten das, was wir bieten können.

00:55:05: Wenn es jemand nicht gefällt, finde ich das total okay.

00:55:08: Das sage ich auch immer meinen Zuschauern.

00:55:11: Wenn euch das nicht gefällt, dann guckt euch das nicht an.

00:55:13: Macht keinen Sinn, drunter zu schreiben, gefällt mir nicht.

00:55:15: Wen interessiert deine Meinung?

00:55:17: Weil hier sind Leute, die gucken das deswegen, weil es ihnen gefällt.

00:55:20: Du gehst nicht ins Kino und guckst mit Absicht ein Scheißfilm.

00:55:23: schreiben, der Film hat mir nicht gefallen.

00:55:24: Da gehst du halt einfach nicht hin in den Film, wenn er nicht gefällt.

00:55:26: Oder gehst raus oder was.

00:55:28: Und waren es vielleicht andere Leute, die was bezahlt haben.

00:55:30: Aber bei uns ist das kostenfrei.

00:55:31: Wir machen hier einfach was.

00:55:33: Und die Menschen, die uns toll finden, geben uns Geld.

00:55:36: Und ich habe mir diese Veranstaltung gemacht.

00:55:37: Das ist für mich zum Beispiel auch so einer der ein, zwei, drei Highlights.

00:55:41: Das

00:55:41: war auch wirklich ein Riesenhighlight.

00:55:44: Das muss man sagen, dass da, also dass da zweihundert und acht waren es, glaube ich, zweihundert acht Menschen aus ganz Deutschland angereist sind.

00:55:52: um meine Morningshow live auf der Reeperbahn zu sehen.

00:55:56: Du warst als Gaster, der Spock war da, die Ashley und Sven waren da, und so.

00:56:01: Das war einfach ein hippiemäßiges Get-together.

00:56:04: Ich hätte mir das nur leisten können, weil das kostete viel Miete.

00:56:07: Die Technik hab ich, die tatsächlich die Übertragungstechnik, zum Beispiel, hab ich geschenkt bekommen vom Alex.

00:56:11: Da muss ich noch mal sagen, vielen, vielen, vielen Dank, dass er das für uns gemacht hat.

00:56:14: Das ist der, der auch die ganzen nur Affertalkgeschichten macht.

00:56:18: Das war, du warst da, alle Menschen waren umsonst da und sind selber ange, aber es war das Gefühl, was da da.

00:56:26: für die Menschen, die dabei waren, war das wirklich was Besonderes.

00:56:28: Wir machen das im Januar wieder.

00:56:30: Ich arbeite gerade daran, da einen Termin mal hinzukriegen, aber es hängt noch ein bisschen von der Location ab.

00:56:35: Das sind so Sachen, die machen mir unglaublich hoffen.

00:56:38: Ich hatte so eine Spendenbox da und ich hab dann mit GoFundMe, hab ich das eingesammelt.

00:56:42: Da konnte ich die Miete, die Raummiete mitcovern sozusagen.

00:56:46: Und dann hab ich noch Spenden bekommen.

00:56:49: Dann hab ich das aufgeteilt unter den Leuten, die da waren, dann Ashley und Sven ein bisschen was bekommen.

00:56:52: Und die Kollegen, die mich da unterstützt haben, seitens YouTube und so.

00:56:57: Das ist Pillifitz-Beträge, aber ... Es kam von Herzen und ich glaube, dass dieses Potenzial viel größer ist und man muss eben auch, und das hat nichts mit Hemmung oder mit Peinlichkeit zu tun oder so.

00:57:08: Ich finde es total okay, wenn jemand das, was wir hier machen, schätzt, dass er auch eine Art Eintritt bezahlt.

00:57:12: Und zwar, ich bin dagegen, dass jeder fünfzig Euro bezahlt oder zwanzig Euro oder zehn, weil mancher kann sich zehn Euro nicht leisten.

00:57:18: Aber ich bin total dafür, dass Menschen einfach sagen von Herzen, guck mal, ich möchte ein bisschen was geben.

00:57:23: Ich habe einen Typen, der schickt mir jeden Monat ein Euro.

00:57:28: Das finde ich total rührend.

00:57:30: Und ich finde das nicht irgendwie, da gibt's da Leute, die lachen dann drüber und sagen, ja, einfach ein Euro.

00:57:33: Ich finde das total rührend, weil der hat halt nicht so viel Kohle, aber es ist sie wert.

00:57:36: Und andere Leute gibt es, ich hab mal eine Spende, da hat mir jemand, mir hat mal jemand hundert Euro gespendet.

00:57:43: Das ist also meine hundert Euro, das ist echt richtig viel Geld.

00:57:47: Und das einfach so sozusagen.

00:57:49: Und ich glaube, dass da auch für uns ... Wenn wir ehrlich und anständig weitermachen, wenn wir so bleiben, wie wir sind, wenn wir uns nicht beeinflussen lassen, nicht für andere Leute irgendwelche Sachen erzählen und so, dann gibt es, dann sind achtzig Prozent der Deutschen sind, also sind potenziell von dem oder könnten potenziell begeistert sein von dem, was wir tun.

00:58:11: Und das reicht für die Bargliqat.

00:58:15: Ja, da passen

00:58:16: ja keine sechzig Millionen rein.

00:58:17: Ja, ist so.

00:58:17: Ich hab das mal ausgerechnet.

00:58:18: Es passen keine sechzig Millionen in die Barglika.

00:58:20: Das ist

00:58:21: ja gut.

00:58:21: Bei vierzehntausend

00:58:22: ist Schluss.

00:58:24: Ja, man muss Träume haben.

00:58:27: Und ich träume den auch mit.

00:58:28: Also, ich träume das auch mit.

00:58:31: Ich hab übrigens noch beinahe vergessen.

00:58:36: Meine... Late night in der Rehbarbande, wo du schmerzlich vermisst wurdest.

00:58:40: Das tut mir sehr leid.

00:58:41: Ich war ja in Amerika, ja.

00:58:42: Mir hat jemand auch unterwegs, in Dresden, glaub ich, hat mir jemand gesagt, würde sich so wünschen, dass wir auch mal auf Tour gehen mit dem Podcast, dass wir den zusammen mal aufnehmen.

00:58:52: Dann könnte man ja auch wirklich mal ... Ja,

00:58:55: ja, bin ich dabei.

00:58:55: Bin

00:58:56: ich.

00:58:57: Dass man einfach mal zusammen sagt, so, wir fahren dann an den und den Ort.

00:59:01: Das müssen wir mal machen.

00:59:04: Und ... Ja, in der Reperbande waren auch viele von den Zuschauern.

00:59:10: Und das für mich war das... Ich glaube, den Leuten hat das gefallen.

00:59:16: Ich fand den Abend nicht so rund.

00:59:17: Ich habe irgendwie vergessen, eine Pause zu machen.

00:59:21: Der erste Teil war super.

00:59:23: Und dann irgendwann wurde das alles sehr unaufmerksam.

00:59:26: Und ich glaube, es lag daran, dass Leute rausgehen wollten und rauchen wollten.

00:59:30: Das Lichtkonzept war noch nicht so, wie es haben wollte und so.

00:59:33: Aber das ist ja eine Veranstaltung, die wächst und die entsteht.

00:59:38: Und die Leute waren total begeistert.

00:59:39: Ich glaube, das war ich wieder mit meiner Selbstkritik dann so.

00:59:42: Du hast aber auch eine schwere Location, das muss man schon auch ehrlich sagen.

00:59:45: Also für so eine Veranstaltung, für das, was du machst, es ist ja trotzdem ... ein von vorne Programm.

00:59:52: Und die Art, wie man sitzt und so, jetzt wollen wir nicht rummeckern an der wunderbaren Location, alles das, aber trotzdem ist es so.

00:59:57: Man muss so in die Runde arbeiten.

01:00:00: Ja, und ja, und du musst auch hinter die Säule arbeiten und so was alles.

01:00:03: Also das ist jetzt nicht so einfach.

01:00:05: Und es ist dann auch für dieses Gefühl von Pact und Eng zusammen und so was alles, das kommt halt da auch nicht auf.

01:00:10: Ja, ja, ja.

01:00:12: Das ist schon auch, also handwerklich, natürlich kann ich mir total vorstellen, ist das noch mal deutlich schwieriger, als wenn man eben in so einer von der Bühne geht und da ist das Professor und der Ton und dann siehst du vor dir das Publikum und das ist ausverkauft und so.

01:00:23: Mir hat übrigens gut gefallen.

01:00:25: Wie heißt diese Location hier in Hamburg?

01:00:27: Eigentlich eine sehr linke Location, aber da hast du trotzdem viel Spaß gehabt.

01:00:32: Frechwerk.

01:00:35: Das war eine schönen Location.

01:00:38: Da spiele ich mein Armprogramm, da hätte ich mal eine Late Night auch machen wollen, aber das geht halt nicht.

01:00:43: Aber das ist ja tatsächlich eine ziemlich linke Location.

01:00:48: Ja, aber eben links, in dem Sinne, wie wir uns das wünschen würden.

01:00:51: Offen für alles.

01:00:53: Und links, wie wir es ja eigentlich auch sind.

01:00:56: Also da gibt es ja einen Schwarzen, der macht den Ton und da gibt es einen, was ja auch eigentlich überlegt man.

01:01:03: Man muss jetzt das erwähnen, dass da ein Schwarzer den Ton macht.

01:01:07: Das ist eigentlich völlig egal.

01:01:09: Das ist aber ein Ton, der tollen Ton macht und nett ist.

01:01:12: Aber man muss das erwähnen.

01:01:14: Erfährte

01:01:14: mich auch.

01:01:15: Er ist übrigens auch ein Autonärs- und Schwarzfahrer.

01:01:17: Genau.

01:01:19: Das ist so furchtbar.

01:01:21: Das ist an einem Ort, den ich arbeite, arbeitet ein schwarzer Mann am Ton.

01:01:27: Und in der Rieferbahn haben wir ja auch den schwarzen Henry.

01:01:32: Der Henry heißt der, ne?

01:01:33: Henry.

01:01:34: Der Henry.

01:01:36: Der mit den Niggerkussbrötchen rumgelaufen ist, die verteilt hat.

01:01:41: Also das war schon doll in der Repapanne und das wird auch wieder super werden.

01:01:44: Und das Sprechwerk ist auch ein toller Laden.

01:01:46: Gerade beim Sprechwerk finde ich es fantastisch, dass ... Mann denen das eigentlich nicht zu trauen.

01:01:52: Die sind total toll.

01:01:53: Ich mag die sehr gerne.

01:01:54: Und es ist eine

01:01:55: tolle, tatsächlich auch eine tolle Location.

01:01:57: Also ich bin von der Atmung her, von drin.

01:02:00: Und das ist eine sehr dankbare Gestaltung von Bühnen und Publikumsraum, so finde ich gut.

01:02:03: Aber

01:02:04: höre auf meine Worte, die Rehbarbande, die Ticketverkauf geht ja auch ganz gut.

01:02:09: Und das gebiegen wir uns noch hin.

01:02:11: Also ich glaube, die Chance ist ja, dass man in so ein Abend reinwächst.

01:02:16: Und ich hab da meinetwegen zweieinhalb Stunden gespielt.

01:02:19: Und anderthalb Stunden waren super.

01:02:21: Und dann ist es echt ein bisschen abgeklackt.

01:02:23: Und ich glaube, ich hätte eine Pause machen müssen und nicht zweieinhalb Stunden spielen, sondern zwei Stunden.

01:02:28: Und dann reißt es auch.

01:02:29: Oder anderthalb, eine Stunde und forty-fünf Minuten.

01:02:32: Und ich dann mit den Leuten noch reden.

01:02:34: Ja, ich

01:02:34: glaube, du musst einfach früher anfangen.

01:02:35: Weil die Menschen auch heute nicht mehr so ... Resilient sind.

01:02:39: Ja, das weiß ich.

01:02:40: Aber ich bin ja bockig.

01:02:42: Redner Late Night ist ein Late Night.

01:02:44: Ich habe da einfach einer Frau ein ganz fantastisches Buch bekommen.

01:02:48: Diese Stelle nochmal.

01:02:48: Dankeschön.

01:02:49: Ich würde dir gerne deinen Namen sagen.

01:02:51: Kann ich aber nicht, weil ich das Buch gar nicht hier habe und der steht da drin.

01:02:54: Du hast, glaube ich, mir eine Widmung reingeschrieben oder eine Karte dazu gegeben.

01:02:59: Ich habe ein Buch bekommen über das Leben und die Gedanken und die Liedertexte.

01:03:05: Edith Piaf.

01:03:05: Darüber hab ich mich sehr gefreut.

01:03:07: Das ist meine ... zwischen den Tagen, wie man ja sagt, Elektüre.

01:03:13: Ich werde das dann lesen.

01:03:14: Da hab ich mich auch sehr drüber gefreut.

01:03:16: Da eben auch schöne Grüße von sehr vielen Leuten, die da gekommen sind.

01:03:23: Da war ... ja.

01:03:24: Wie war das denn mit der Security da, ohne mich?

01:03:27: Wir hatten einen Security-Mann, der tatsächlich mich auch beschützen musste.

01:03:31: Denn es war ein Mann da, den ich ... Ja, der war eigentlich nett, falls du das jetzt hier hörst oder siehst.

01:03:38: Der kam aus Hannover, der war extra aus Hannover angereist.

01:03:42: Aber da war so ein Hauchübergriff, ich war der schon.

01:03:47: Also dann drängelte sich bei den Fotos dann immer nach vorne und sagte, aber ich tue doch gar nichts, ich mach doch gar nichts.

01:03:52: Doch, das dauert im Bild.

01:03:56: So, aber ja, aber auch der Mann war eigentlich nett.

01:04:00: Manchmal merken Leute, dass die ... dass nicht, dass sie gerade übergriffig sind.

01:04:08: Und dafür war Kalle da.

01:04:09: Kalle war da und der hat Security gemacht, natürlich.

01:04:15: Ja, ich wollte grad sagen natürlich nicht so gut wie du, aber das stimmt nicht.

01:04:19: Hallo,

01:04:21: was auf?

01:04:21: Ich musste ja immer, jetzt kann ich es ja sagen.

01:04:23: Kalle, seit ich vierzehn bin, begleitet mich dieser Mann durch mein Leben.

01:04:30: Ich hab mit ihm jetzt nie großartig viel zu tun gehabt.

01:04:32: Der Kalle?

01:04:33: Kalle, Schwänzen.

01:04:34: Also, der war es ja nicht.

01:04:37: Ach

01:04:37: so, ich dachte, das wäre keine Schwänzen gewesen.

01:04:39: Weil der Kalle ist nämlich, das muss man sagen, der war ja sogar bei meiner Hochzeit mit Kirsten, ist er extra nach Köln gekommen.

01:04:44: Und ich meine, er ist die ultimative Türsteherkraft.

01:04:48: Aber ich habe mich jetzt sehr gewundert, dass der zu dir gekommen ist, ohne mir Bescheid zu sagen.

01:04:51: Und dass er mich nicht angerufen hat, hinterher um zu sagen, wie fantastisch es war.

01:04:53: Aber dann muss ich mir keine Sorgen machen, da war es ein anderer Kalle.

01:04:56: Ja, ja, das war ein anderer Kalle.

01:04:58: Das war keine Türsteherkalle, aber eine andere Kalle.

01:05:01: Okay, aber ohne Sonnenbrille.

01:05:03: Ohne Sonnbulle.

01:05:04: Okay.

01:05:05: Und der hat das ganz gut gemacht.

01:05:08: Nein, der hat das sehr gut gemacht.

01:05:11: Er hat das okay gemacht, würde ich

01:05:13: sagen.

01:05:13: Der hat das sehr gut gemacht.

01:05:15: Da war doch Randall in dem Laden, der hatte das mit dem Griff.

01:05:20: Der hat das sehr gut gemacht, aber er hat gesagt, er freut sich darauf, wenn du das mal mit ihm gemeinsam machst.

01:05:28: Kann ich bin ich zu alt und muss alleine zu machen?

01:05:33: Ja, ich mache es mit ihm.

01:05:34: Auf jeden Fall mache ich es natürlich mit ihm zusammen.

01:05:36: Ist das der Kalle, der auch im Pulverfass war?

01:05:39: War der Kalle auch im Pulverfass?

01:05:41: Nein, ne?

01:05:43: Nein, weil bei dem Pulverfass hieß der auch Kalle.

01:05:46: Es gibt so viele Kalles, ne?

01:05:47: Ja, es gibt ja Kalle überall.

01:05:50: Auch beim Kalender.

01:05:55: Und jetzt Kalle.

01:05:56: Ja.

01:05:57: Und jetzt sagen wir Kalle, sagen wir Schokokuss.

01:06:01: Da wollte ich noch etwas sagen.

01:06:02: Wir sind schon fünf Minuten über der Stunde, aber das wollte ich dir noch sagen.

01:06:05: Das haben wir jetzt gar nicht gesprochen.

01:06:07: Du hast das vorhin einmal angeschnitten, das Thema.

01:06:13: Ich bin über die Qualität dieser Sendung, die hundert.

01:06:18: bin ich tatsächlich wirklich entsetzt.

01:06:20: Du hast ja über die erste Folge schon etwas geschrieben, diese Leute müssten zurücktreten, die müssten ihre Jobs verlieren.

01:06:26: und was weiß ich, ich habe das nicht, wieder die erste Folge noch die zweite und das war jetzt schon die dritte, glaube ich, habe ich mir komplett angeguckt.

01:06:36: Ich habe nur diese Ausnitte gesehen, aber ich bin tatsächlich wirklich fassungslos, fassungslos darüber, was Also wie weit, wie tief das Fernsehen gesunken ist?

01:06:52: Nee, nee, nee.

01:06:54: Nee.

01:06:55: Du bist entsetzt darüber und erschüttert, wie tief die Menschen gesunken sind, die sich für den Dreck hergegeben haben.

01:07:02: Die sich dahin

01:07:03: bespürten.

01:07:03: Alle.

01:07:04: Moderationen und Publikum auch.

01:07:05: Alle.

01:07:06: Nein, und Publikum auch.

01:07:07: Vor allen Dingen auch die ganzen Techniker und alle, die da sind.

01:07:09: Alle.

01:07:10: Die haben alle an einer Nummer mitgewirkt, wo jeder mit halbwegs gesunden Menschen verstand.

01:07:17: sagen muss das ist das hat mit unterhaltung nix zu tun.

01:07:20: das ist blindwütige DDR-Nazi-Propaganda-Scheiße vom Allerübelsten und dann auch noch immer mit schwarz-rot-golden Fähnchen, die sie uns ja permanent verbieten.

01:07:30: Die sollen ja nicht mal mehr zu Fußball-Events.

01:07:32: Darf man noch die schwarz-rot-golden Fahne verwenden.

01:07:34: Wenn die im Garten steht, wirst du als Nazi verschrien.

01:07:36: Dann haben die alles in schwarz-rot-gold, schwenken die Fähnchen.

01:07:39: Moment, wo werden wir die

01:07:40: Wurzeln?

01:07:41: Das ist ja die Taktik, die die haben.

01:07:44: Sie vermitteln den Einblick, dass das ja Vaterlandsliebe fand, die steht zum Kotzen.

01:07:52: Sie unterschwellig versuchen Sie das Image der Deutschlandfahne.

01:07:58: zu untergraben und sie irgendwie an den Rand zu schieben.

01:08:03: Aber wenn es dann da ist und jemand sagt es, sie wollen das Image der Deutschlandfahne verklären und sie möchten eigentlich am liebsten die Deutschlandfahne nicht sehen, dann kehren sie es um und sagen immer, das ist ein rechtes Thema und immer die Nazis.

01:08:20: Das ist total interessant.

01:08:22: Das haben sie mit dem Sendern ja auch so gemacht.

01:08:24: Sie wollen das unterschwellig, wollen sie es durchdrücken.

01:08:27: Sie fangen dann an zu gendern, wie die Saubstadt-Korrespondente Nicole Dickmann, die ich ja dann immer anführe, die sich hoffentlich in fünf Jahren in Grund und Bodenschämt für die Art, wie sie gesprochen hat.

01:08:39: Und wenn es dann jemand aber rausholt, so wie Beatrix von Storch.

01:08:44: bei Lanz, dann wird gesagt ihr rechten Nazis immer mit euren Nazi-Themen, das will ja niemand.

01:08:50: Also das ist total interessant, dass die Deutschlandfahne in dieser Sendung, so die Sachen kommen alle in den Müll, aber die Deutschlandfahne natürlich nicht, die brauchen wir ja noch weil.

01:09:00: Der durchgefickte

01:09:01: Adler, der dadurch das Bild getaumelt ist und mit den Leuten zusammen, die animiert hat zum Singen, sagen wir wollen die uns

01:09:06: verarschen.

01:09:07: Ja, das ist wirklich,

01:09:09: das ist also in der in der ganzen Linksvorken Sozialismus Rauschgeschichte aus den letzten vier Jahren, muss man ja eigentlich sagen, ist das wirklich der Gipfel?

01:09:21: Das ist für mich Grund, dass kein Deutscher sollte mehr Rundfunkgebühren zahlen, kein Deutscher sollte mehr Rundfunkgebühren bezahlen, bevor sich dafür nicht entschuldigt wurde.

01:09:28: und diese Menschen, die daran gearbeitet haben, alle, alle, das sind alle die, die haben mitgemacht, die haben mitgemacht bei der... Scheiße, sie haben sich entwürdigt vom allerpeinlichsten.

01:09:40: Und wer sich das ausgedacht hat, der Mann muss weg aus der Unterhaltungsindustrie, aus jeder Branche.

01:09:45: Der gehört nach Nordkorea.

01:09:47: Da ist seine Kräfte, die können alle nach Nordkorea gehen.

01:09:50: Weil da ist diese Show, kommt die sicher sehr, sehr, sehr gut an.

01:09:53: Wobei, der nordkoreanische Herrscher würde sich nicht so veralbern lassen, wie sie es damit im März gemacht haben.

01:09:58: Und das würde gleich... Heißen.

01:10:00: Und zwar ganz schnell, weil der nordkoreanische Herz am ganz unheimlich gemütlicher Typ.

01:10:04: Aber diesen ganzen Scheiß, den Sie gemacht haben, den würde er gerne für sein Land wahrscheinlich auch sehen.

01:10:09: Mich erinnert, dass immer an diese Szene vernarbe Kerkeliens ein paar Donnen oder wie ist das denn, wo dieses Casting ist und diese Leute sitzen da alle und versuchen eigentlich jemanden zu finden für die Show.

01:10:24: Und die ganzen Ecks sind alle schlimm, die funktionieren alle nicht.

01:10:28: Aber diese Bubble, diese mega kreative Bubble sitzt da und sagt, das ist ja sensationell, das müssen wir machen.

01:10:37: Wir müssen die Nummer nehmen, wo diese Frau mit diesen Goldfischglas sitzt.

01:10:41: Zwei Goldfischgläser in einem ist der Fisch, in der Mitte hätt sie den Ring.

01:10:45: Der Fisch springt aber nicht.

01:10:48: Und die sagt immer, und hopp, und hopp, der sollte den Ring springen, das macht er aber nicht.

01:10:53: Und dieses Team, dieses Gastin-Team, die sagen, die Nummer ist sensationell, die müssen wir nehmen.

01:10:57: Wir müssen diese... Also wo du wirklich denkst, da sitzen ein paar Bekifte zusammen und merkst denn keiner, wie schlimm es ist.

01:11:07: Nein, sie sind... Und das Ding ist das, die haben da zusammengesessen und sind in irgendeinen verdammten Rausch geraten und jene anderen in Peinlichkeit zu überbieten.

01:11:15: Ich meine, stell dir bitte vor, du zeigst einen... Negerkuss, Murrenkopf, sonst irgendwas.

01:11:21: Also etwas, was so aussieht.

01:11:23: Und dann soll das Publikum, was ist das?

01:11:26: Und das Publikum soll dann das sagen, jeder zu Hause, jeder, jeder zu Hause sitzt, Negerkuss.

01:11:32: So, zu Hause darfst du es ja sagen.

01:11:35: Und dann ist es allen Ernstes so, dass dann dieser Moderator sagt, und jetzt sagen wir es mal alle, und dann sagen die das alle im Chor, Schokoladen, Schaumkuss oder... Chococuss.

01:11:49: Ich meine ganz ehrlich, für wie... Das ist so übergriffig und... Ich halte es auch tatsächlich für einen Versuch.

01:11:58: Wie weit kann man hier gehen?

01:12:00: Da ist irgendwo im Hintergrund zumindest einer.

01:12:02: Die anderen sind alle strunt dumm und haben Angst, nein zu sagen.

01:12:05: Alle, die da mit dazu tun haben, alle hätten das merken müssen.

01:12:07: Ich glaube auch nicht, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Moderator und die Moderatoren das, die nicht irgendwann gemerkt haben, ach du Scheiße, wo bin ich hier reingeraten.

01:12:13: Oder sie sind wirklich so dermaßen verstrahlt, dass sie wahrscheinlich aufgewachsen, irgendwie neben einem detonierten Atomkraftwerk oder so.

01:12:19: Ich hab keine Ahnung, aber die müssen im Kopf komplett hol sein.

01:12:22: Da kann nur durchgebritzeltes Stroh drin sein, wenn sie so was ... mitmachen und sich so instrumentalisieren lassen.

01:12:27: Und wenn sie dann anfangen, also die haben ja Deutschland, den deutschen Staat, die Menschen, die deutschen Bürger verarscht, komplett verarscht und durch den Kakao gezogen.

01:12:38: Wer diese Sendung gut gefunden hat, der ist der ideale, keine Ahnung, Nazi-Reichsbürger, DDR-Bürger.

01:12:46: Aber

01:12:46: der ist aber, der ist aber auch dumm.

01:12:48: Also ich meine, das Schlimme ist ja... Du

01:12:51: hast dazu.

01:12:52: Diese Sendung ist, also das, was ich davon gesehen habe, das hat mir ja auf der einen Seite Hoffnung gemacht, nämlich Hoffnung, dass noch weniger Leute das gucken und auch die Hoffnung, dass Kollegen, die für solche Sendeanstalten arbeiten.

01:13:15: Also langsam auch spüren, wie affig das eigentlich ist, was die da verteidigen.

01:13:20: Wie kann ich denn bitte, ich habe jetzt noch nicht gehört von einem Veranstalter, dass es einen Kollegen gibt, der sehr traurig ist oder der traurig ist, dass er im Fernsehen selten auftritt.

01:13:33: So, dass er wenig auftritt kann.

01:13:35: Und er kriegt noch auftritt.

01:13:36: Er kriegt zum Beispiel auftritt bei Dieter Nuhr, da tritt er auch nicht.

01:13:39: Und er ärgert sich, dass er in manchen anderen Formaten nicht ankommt.

01:13:43: Wo ich dann so denke, wie kann ich mich denn darüber noch ärgern?

01:13:46: Ich muss doch mittlerweile bei Anstalten, die so einen Scheiß produzieren, froh sein, dass ich gar nicht in den Gewissenskonflikt komme, darüber nachzudenken, ob ich dahin gehe.

01:13:58: Ich sehe das tatsächlich wirklich so positiv.

01:14:00: Gott sei Dank fragen die mich gar nicht.

01:14:03: Wenn die mich fragen würden, müsste ich mir Gedanken darüber machen, ob ich da hingehe oder nicht, weil ich meine, eins ist da, hältst du deine Fresse da ins Fernsehen, sind deine Veranstaltungen voll.

01:14:13: Das sehen wir bei meiner Kollegin Daphne Deluxe.

01:14:17: Die ist im Fernsehen und die Säle sind voll.

01:14:20: Und natürlich denke ich dann manchmal, ja, schade, diese Chance bekomme ich nicht.

01:14:24: Aber auf der anderen Seite denke ich, Gott sei Dank, weil ich muss mich da nicht hinsetzen und mir darüber Gedanken machen, ob ich das mache oder nicht.

01:14:33: Das ist besser, das nicht zu machen.

01:14:35: Sich nicht gemeint zu machen mit dieser Horde durchgeknallter Idioten, die so ein Scheiß produzieren.

01:14:42: Und wirklich Scheiße.

01:14:44: glaubt man, die Menschen, die uns folgen, sind sehr empfindlich und feinfühlig manchmal.

01:14:48: Was dieses ganze Thematik betrifft, das siehst du ja schon daran, dass es bei mir immer drei, vier Kommentare gibt, wenn ich mal hier so ein Shirt an hab oder so, ja, was vom Wegen ist der, wer ist der, was besseres.

01:14:58: Ganz ehrlich, ich zieh an, was ich will, und das interessiert hat auch keinen zu interessieren.

01:15:02: Und wo das herkommt und was ich bezahlt hab, hat auch keinen zu interessieren.

01:15:04: Ich mach auch keinen Hehl daraus, was es ist und wo es herkommt.

01:15:06: Aber inzwischen verstehe ich zumindest und denke, okay, die wollen eben dann auch sehen, ob man wirklich ehrlich sind, das sind oft enttäuscht worden, bla, bla, bla.

01:15:14: Diese Leute, und das sind gerade die, die bei uns sind, die haben ein Gewissen, die haben ein Werteverständnis und die suchen verzweifelt nach Wahrheit, nach Ehrlichkeit, nach Anfassbarkeit, nach irgendwie dem Gefühl von früher, sage ich jetzt mal, achtziger, neunziger Jahre, da wo irgendwie alles unkomplizierter war und so, freie Meinungsäußerung und verschiedene Positionen und sich streiten, aber wieder vertragen.

01:15:36: und das kennen die so und das suchen die so.

01:15:39: Wenn die sehen würden, dass du plötzlich im ZDF auftrittst und machst da einen Witz über Trump, Ja, weil das musst du nämlich machen.

01:15:45: Also, du musst mindestens einen Witz über Trump haben.

01:15:48: Ohne ein Trump-Witz.

01:15:48: Wenn du sagst, der Trump hat ja auch einen kleinen Pimmel, sagen wir jetzt mal, ganz schlapper Witz, aber für das ZDF absolut ausreichend.

01:15:55: Dann würden doch alle unsere Zuschauer sagen,

01:15:57: Alter,

01:15:58: der hat sich verkauft.

01:15:59: Ich gehe nie wieder in so eine Show.

01:16:02: Und die anderen und die Leute ... die das sehen, die gehen aber auch nicht in deine Show, weil die ja nicht angucken und sagen, das sieht mir schon zu schräg aus.

01:16:11: Ich bin ja jemand gewesen immer, ich habe ja sehr viele Managements auch gewechselt, weil ich einfach immer dachte, die gehen auf meine Individualität nicht ein.

01:16:20: Diese Managements, mit denen ich hatte, die haben ja auch mit Schablonen gearbeitet.

01:16:24: Und die haben sich aber, wenn dann auch oft geärgert, dass ich Türen schon zugeschlagen habe, wenn sie nur sofort vorsichtig ausging.

01:16:30: Also du weißt, das habe ich mal erzählt.

01:16:33: Das Team vom ZDF-Fernsehgarten vor zwanzig Jahren oder was, weil bei mir im Unterhaus war.

01:16:39: Und ich hab nur dreckige Witze gemacht, mit Absicht, die Schlimmsten überhaupt.

01:16:43: Dann hab ich zum Schluss gesagt.

01:16:44: Und das kreative Team vom ZDF-Fernsehgarten war da.

01:16:48: Die wollten gucken, ob ich da auftreten.

01:16:50: Meine Message habt ihr verstanden, ne?

01:16:52: Habt ihr, ne?

01:16:53: Habt ihr.

01:16:54: Und ich weiß, Dieter Nuhr ... Dieter nur hat ja mal über mich gesagt, er stand ja mal im Catering hinter mir, als ich zum blauen Montag bei Arnovrating im Tempodrom aufgetreten bin.

01:17:09: Und da stand er im Catering hinter mir.

01:17:10: und dann hat er gesagt, jetzt sind die auch schon hier.

01:17:13: Und damit hat er die geschminkten Leute gemeint, jetzt sind die auch schon hier.

01:17:16: Und er hat ja gelang auf der Bühne gesagt.

01:17:19: Dieter nur kann ich nicht ausstehen, wenn der Verdürsten dem Straßengraben liegt, komme ich vorbei und kippen Kilo Salz rein, weil der hinter mir im Katering gesagt hat, jetzt sind die auch schon hier.

01:17:30: Herr Nur, ich wollte nur sagen, wir bleiben aber länger.

01:17:36: Das ist nicht in Erfindung gegangen, Herr Noor ist ja auch noch da und der kann auch gerne seine Arbeit da machen.

01:17:41: Aber ich werde immer wieder gefragt, warum trete ich nicht bei Dieter Noor auf?

01:17:46: Ich glaube, dass Herr Noor einfach denkt, ich bin ein Schmuddelkind.

01:17:49: Das denken übrigens viele konservative Menschen denken.

01:17:52: Ich bin ein Schmuddelkind, weil ich immer diese bösen ordinären Witze erzähle.

01:17:57: Ich bin halt eben nicht zu greifen und das möchte ich auch gar nicht sein.

01:18:01: Ich möchte halt böse ordinäre Witze erzählen, die bösen F-Worte erzählen auf der Bühne und trotzdem habe ich aber was im Kopf und möchte zwischendurch auch mal... schöne und anspruchsvolle Sachen schreiben, wie man vielleicht ja auch bei Facebook oder so die letzten Tage sieht.

01:18:19: Ich möchte im nächsten Jahr Inhalte bringen und daran arbeite ich gerade ziemlich.

01:18:26: Und das wird auch kommen.

01:18:27: Aber trotzdem, wenn meine Show geht, wird von hundsordinären Witzen und von Schimpfwörtern und von ganz flachen Sachen, da werde ich niemals darauf verzichten, ich werde das Schmuddelkind bleiben.

01:18:41: Und du wirst diese F-Wörter auch sagen, also wie Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Beispiel.

01:18:46: Das sagst du einfach weiter.

01:18:47: Ja, natürlich.

01:18:47: Das werde ich weiter sagen, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Frau Gott auch.

01:18:52: Und ja, das hast du wieder fein gemacht, das muss ich sagen.

01:18:58: Es gibt aber noch vielleicht abschließend... Wir sind schon lange über der Zeit.

01:19:03: Du musst nur eins dazusagen, jetzt mal ganz wichtig.

01:19:06: Der Abend in der Barglikat, oder weißt du es noch gar nicht, egal, ich sag's dir jetzt, der Abend in der Barglikat ist ja nichts weiter als ein Abend, in dem alles Publikum, was da ist, alle vierzehntausend, einfach mal erleben können, wie es ist, wenn man auch mal etwas aushält.

01:19:21: Einfach mal lernen, was auszuhalten.

01:19:23: Da sitzen ein paar Leute, die sind übergewichtig, die werden mal lernen, wie es ist, das auszupassen.

01:19:26: dass man über sie lacht.

01:19:27: Das gleiche gilt für die Muslimen, das gleiche gilt für Migrationshintergründler, für Asiaten, das gleiche gilt für ganz normale Spießerdeutsche, für Leute, die rote Klamotten anhaben.

01:19:37: Das gilt für Menschen mit langen Nasen, genauso für Menschen ohne Haare.

01:19:40: Alle diese Menschen müssen lernen, dass sie selbst ein Teil einer Gemeinschaft sind, in der man einfach auch mal was aushält, weil das haben wir nämlich alle total verlernt.

01:19:48: Genau.

01:19:49: Und warum müssen Sie das lernen?

01:19:51: Das ist der Antrieb, warum ich überhaupt so geworden bin, wie ich bin.

01:19:54: Warum möchte ich, dass diese Menschen, dass alle Menschen lernen, das auszuhalten?

01:19:59: Weil es ganz viele Menschen gibt, die Dinge aushalten müssen, weil man auf sie keine Rücksicht nehmen kann, weil diese Menschen ein Schicksal teilen, was man ihnen nicht ansieht und nicht anmerkt.

01:20:21: Das ist der Grund, warum ich der Meinung bin, wir sollten uns allen Helm kaufen, weil die Menschen, auf die keine Rücksicht genommen werden kann, weil man gar nicht merkt, an welcher Stelle man auf sie Rücksicht nehmen müsste, eben gelernt haben.

01:20:46: Resilienz.

01:20:49: Wir alle, ich habe mein Leben lang ausgehalten, wenn jemand zu mir dicke gesagt hat.

01:20:56: Weil ich war immer ein bisschen übergewichtig.

01:20:58: Hat mir das geschadet?

01:20:59: Ja.

01:21:00: Ich bin tief getroffen davon.

01:21:02: Aber hat es mich wirklich geschadet?

01:21:03: Nein, es hat mich eben widerstandsfähiger gemacht.

01:21:06: Und für mich ein einschneidendes Erlebnis in Sachen Umgang mit Behinderten waren dieses Ehepaar, die beide Glasknochen krankert haben im Rollstuhl sitzen, die auf Aida immer sind, die Stammgäste da.

01:21:19: Die haben, nach einer Show von dir, haben sie gesagt, das war toll, über alles lachen.

01:21:24: Ich finde, wir kamen zu wenig Behinderter drin vor.

01:21:26: Kann doch nicht auch Witze über Behinderte machen.

01:21:29: Du willst da im Mittelpunkt stehen, wenn du im Rollstuhl sitzt.

01:21:32: Die Leute gucken mich an, wie du reagierst.

01:21:35: Wenn der ein Witz machen würde über Rollstuhlfahrer, dann wäre es für euch unangenehm.

01:21:41: Das täuscht gewaltig.

01:21:42: Das ist für uns nicht unangenehm.

01:21:43: Nein, wir stehen nicht gerne im Mittelpunkt, aber wir wollen einfach ... Wir wollen nicht, dass jemand ungefragt Rücksicht nimmt.

01:21:49: Wir wollen einfach, wie alle anderen, mir muss keiner über die Straße helfen, wenn ich gar nicht über die Straße will.

01:21:56: Und darum geht es.

01:21:57: Und er sagt, er hat dann noch gesagt, dass die meisten Menschen, die hier ganz viel Rücksicht nehmen, die meisten Menschen, die dreimal am Tag zu mir kommen und sagen, ja, und geht's denn alles?

01:22:04: Und klappt das auch mit dem Rollstuhl und dem Fahrstuhl?

01:22:06: Das sind alle Menschen, die wollen am Ende nur eins Geld.

01:22:10: Am Ende machen sie es für die Kohle.

01:22:12: Und mir sind lieber, wenn jemand mich rannimmt, sich lustig über mich macht, aber mit dem Herz am rechten Fleck.

01:22:17: Und das werde ich dir nie vergessen, weil ich das respektiere, dass die das gesagt haben.

01:22:21: Und ich verstehe das auch.

01:22:23: Ja, das ist ja auch toll.

01:22:24: Und zum Beispiel, meine, das ist ja, ich bin ja nicht so... Andersrum.

01:22:31: Ich konnte ja gerne, wenn solche Kritiken kommen von solchen Zeitgeistesgestörten, wem eben diese völlig durchgeknallte Lehrerin, die ja da anscheinend in der Sendung noch geheult hat.

01:22:40: Ach, ja, da ...

01:22:42: Da machst ihr keine Vorstellung, das ist so knallig.

01:22:46: Also, diese Leute, wenn die dann mit mir diskutieren wollen, dann denke ich immer, was glaubt ihr eigentlich mit wem ihr es zu tun habt?

01:22:51: Ja.

01:22:51: Ich weiß schon, dass auch mich betreffen ja Dinge, für die ich ... ausgegrenzt werden könnte, wenn ich mich ausgrenzen lassen würde.

01:23:02: Aber ich habe mir einen Helm gekauft.

01:23:05: Und eben ich beinhaltige auch Schicksal, ein Schicksal, was mir kein Mensch ansieht.

01:23:12: Und da musste ich mir auch einen Helm wachsen lassen, also einen Helm kaufen.

01:23:17: Und ich finde das auch richtig und es hat niemand, es muss auch niemand Rücksicht nehmen und es hat auch niemand Rücksicht genommen und das wird auch keiner tun und es wird auch im Internet rumgehumt.

01:23:26: Immer wenn auf dieses Thema kommt, was meint er denn damit?

01:23:29: Das werde ich irgendwann mal verkünden, aber noch nicht jetzt.

01:23:35: Aber es war noch eine Sache, was ich sagen wollte und zwar freue ich mich so über die netten Kommentare, wenn man meinen Fehler macht, das finde ich auch toll.

01:23:43: Ich habe nämlich einen Fehler gemacht.

01:23:46: Ich habe im letzten Podcast, habe ich Neustrelitz an die Grenze zwischen Thüringen und Sachsen gepackt.

01:23:55: Und da wurde ich wirklich, nicht einer hat gepöbelt, sondern sie haben es allen nett gesagt, dass ich diesen Fehler gemacht habe.

01:24:03: Lass Neustrelitz natürlich da überhaupt nicht licht.

01:24:05: Neustrelitz licht, ich glaube in Mecklenburg-Vorpommern.

01:24:10: Ich hoffe, dass es da liegt und dass ich jetzt nicht wieder ein Fehler mache.

01:24:13: Aber ich hab's verwechselt.

01:24:16: Ich hab Neustrelis verwechselt mit Langen-Wetzendorf.

01:24:20: Weil in Langen-Wetzendorf ist die Neuschenke.

01:24:23: Die

01:24:23: Neuschenke ist in Langen-Wetzendorf.

01:24:27: Und Langen-Wetzendorf ist, meiner Meinung nach, an der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen.

01:24:36: So.

01:24:37: Aber ... Ich geb mich geschlagen, ich kenne mich tatsächlich, die Kategorie ist bei mir wirklich nicht gut.

01:24:43: Ich könnte euch auch nicht sagen, wo Kassel ist.

01:24:46: Kassel?

01:24:47: Als alter Witz von mir ist, hier ist aus Nahrbrück, da ist Hannover, da ist Polen, da ist Hamburg, da ist Dänemark.

01:25:02: Da unten ist München und was dahinter kommt, weiß ich nicht.

01:25:06: Es ist aber nicht unkorrekt, was du da gesagt hast.

01:25:08: Ja,

01:25:08: so ungefähr.

01:25:10: Also ich hab's da wirklich nicht mit.

01:25:12: Aber man kann mich natürlich immer gerne korrigieren, wenn ich wieder mache.

01:25:18: Aber worüber ich mich gefreut hab, ist, es hat niemand gesagt, sie trott und wissen nicht mal, wo Neustrille ist, sondern die haben mir das alles so nett erklärt.

01:25:25: Danke dafür.

01:25:27: Ich habe auch noch was.

01:25:28: Und zwar, ich habe gerade eben so eine Bewegung nach hier gemacht.

01:25:30: Weißt du, warum ich das gemacht habe?

01:25:33: Warum?

01:25:33: Weil ich wollte kurz Werbung machen.

01:25:36: Das war in eigener Sache.

01:25:38: Ich produziere ja immer gerne, ich habe es erfunden, schon gezählt, produziere ich ja so Aufkleber.

01:25:43: Wenn man mir ein Mail schreibt unter www.bris.tv, wenn man mir da ein Mail hinschreibt und sagt, mir hätte gerne Aufkleber, dann mache ich einen Umschlag fertig, mit der Hand beschriftet und dann geht der Umschlag raus.

01:25:55: Ich freue mich über eine Paypal-Spende oder irgendwas, damit das ein bisschen unterstützt wird.

01:25:59: Aber grundsätzlich schicke ich es einfach raus.

01:26:01: Die Aufkleber, die es jetzt vor Weihnachten gibt, nämlich vier Neue an der Zahl, ist einmal dieser wunderbare Aufkleber.

01:26:07: Wir bleiben stabil.

01:26:09: Ja, sehr schön.

01:26:10: Das ist ganz wichtig in der heutigen Zeit.

01:26:12: Zweitens, ich bin nicht rechts, ich bin nicht links, ich bin genervt.

01:26:15: Ja, das ist auch sehr schön.

01:26:17: Auch ein sehr schöner Aufkleber.

01:26:18: Dann haben wir natürlich hier den Aufkleber von Pinocchio, gefangener der SPD.

01:26:23: Ja, das ist auch sehr schön.

01:26:25: Ja,

01:26:25: und wir haben hier, das ist der bekennende Ding, es gibt uns Hoffnung, Schluss mit dem linken Untergang, das ist, denke ich, auch schön.

01:26:35: Und es gibt noch obendrauf natürlich, ich bin gesichert, nö.

01:26:38: Das ist ja der etwas ältere Aufkleber, den ich schon habe.

01:26:40: Und einen Werbeaufkleber in eigentlich mal Sache, nämlich BobsTV, die Morningshow.

01:26:44: Und diese ganzen Aufkleber gehen alle zusammen in einen Umschlag, wie hier zum Beispiel, diesen Umschlag für Beatrix in Dresden.

01:26:51: Den packe ich jetzt fertig, dann sieht auch mal Beatrix, wie ernst sie nehmen.

01:26:54: Und zack drum geht es in die Tüte, die da steht, Treffer versenkt.

01:26:59: Und dann gehen diese Aufkleber raus.

01:27:01: Das mache ich.

01:27:02: Das ist sozusagen, was ich so nebenbei mache, um ein bisschen Botschaft zu verbreiten.

01:27:05: Und wenn meine Kinder mich mal fragen, was hast du damals gemacht, als der Pinocchio am Start war und das euch alle verarscht hat, da werde ich sagen, ich habe mal Aufkleber gemacht und ich habe bei YouTube mit dem Kai gesprochen und alleine gesprochen und habe nichts hinterm Berg gehalten.

01:27:18: Genau.

01:27:18: Und jetzt musst du mir nur noch sagen oder ich möchte den Leuten gerne sagen, dass du deinen PayPal-Account Mir mal sagst, damit ich den Schickzimmel gleich hoffentlich mal bei WhatsApp, damit ich den hier druntersetzen kann.

01:27:29: Er ist einfach nur PayPal-Me, wie immer, und dann Boris Brandt in einem Wort.

01:27:34: Okay, PayPal,

01:27:36: PayPal... Also dieses PayPal-String, Strich-Me irgendwie, oder wenn man zu PayPal geht und gibt einfach Boris Brandt einen, dann ist er mit zwei R, ganz wichtig.

01:27:44: Vorname mit zwei R, Boris Brandt mit dt.

01:27:48: Das

01:27:48: würde ich gerne darunter setzen.

01:27:51: Ich bin ja nicht so professionell, das muss ich ehrlich sagen, ich bin nicht so richtig professionell, aber es ist immer so.

01:27:55: die letzten Aufkleber, die ich produziert habe, immer plus, minus, null rausgegangen, inklusive Portals, kostet übrigens so ein Umschlag, kostet heute, man glaubt es gar nicht, ein Euro zehn, zwei Mark zwanzig, um ein paar Kleber zu verschicken.

01:28:05: Ist schon auch irre, ne?

01:28:06: Ja,

01:28:06: Wahnsinn.

01:28:07: Das wäre ja auch noch mal ein Thema, aber wir wollen ja positiv sein ins nächste Jahr gucken, aber das wird noch ein bisschen... Orieble ändern.

01:28:17: Falls da jemand Weihnachtsgeschenk sucht, hätte ich auch noch eins.

01:28:21: Man kann über meine Website und das kann man vielleicht auch hier druntersetzen.

01:28:25: Das hat sich, glaube ich, noch gar nicht rumgesprochen.

01:28:28: Man kann sich Weihnachtsgrüße wünschen von mir.

01:28:31: Geschminkt und auch auch ungeschminkt.

01:28:34: Also das könnt ihr ja da reinschreiben.

01:28:36: Also ungeschminkt mache ich das natürlich lieber.

01:28:41: Habe ich noch nie gemacht.

01:28:42: Aber mache ich eigentlich lieber, weil das halt schneller geht.

01:28:45: geschminkte Weihnachtsgrüße, das kann man bestellen über meinen Shop auf meiner Website.

01:28:50: Und geschminkte Weihnachtsgrüße gehen nämlich dann noch bis zum, am einzwanzigsten spiel ich ja in Mainz, das hatten wir ja gesagt, ne?

01:29:00: In Mainz gibt's über so ein paar Tickets, kaufen jetzt, jetzt kaufen wir die Tickets für Mainz, die letzten Tickets sind jetzt noch da, vier, drei, zwei, eins, Mainz.

01:29:08: Da bin ich das letzte Mal geschminkt, also ich mach diese Weihnachts, diese, diese, diese persönlichen Grüße, mache ich immer wenn ich geschminkt bin.

01:29:17: Zum Beispiel in Mainz, da wo man jetzt noch Tickets kommt, vier bis sieben Tickets soll es noch geben.

01:29:21: Heute Abend noch mal.

01:29:25: Heute Abend noch mal.

01:29:26: Morgen Abend noch mal.

01:29:28: Übermorgen in Dortmund bin ich geschminkt.

01:29:30: Und dann ist ja schon der Einzwanzigste, wo ich in Mainz

01:29:34: bin.

01:29:36: Und an jedem dieser Abende kann ich immer noch ein, zwei Videos aufnehmen und persönliche Weihnachtsgrüße schicken oder auch Silvestergrüße oder sonst irgendwas.

01:29:46: Und ungeschminkt kann ich die noch länger machen, aber nur, dass ihr das wisst, das, wie war, hatte ich mir ja noch eigentlich auf den Zettel geschrieben für hier.

01:29:56: Damit sind wir durch.

01:29:58: Ja.

01:29:59: Dieses Mal haben wir tatsächlich noch mal eine extra Weihnachtsportion obendrauf gelegt.

01:30:03: Nächste Woche müssen wir sehen, wie wir es machen mit dem schönen Wochenende, weil das liegt ja sozusagen in der Weihnachtszeit.

01:30:07: Wann

01:30:07: ist denn der nächste?

01:30:09: Ich hab noch galt, wann ist denn der?

01:30:11: Der nächste Podcast ist zwischen den Jahren ist der nächste Podcast.

01:30:15: Also es ist

01:30:15: tatsächlich so, haben wir jetzt frohe Weihnachten.

01:30:17: Da bin ich das total schön.

01:30:20: Ich bin schon in der Weihnachtszeit, aber ich hätte gedacht, wir haben noch einen vor Weihnachten.

01:30:25: Nein, deswegen habe ich ja darauf verstanden, dass wir heute über Weihnachten reden, weil ja das der letzte Podcast vor Weihnachten ist.

01:30:30: Wir wollen doch mal in der Mut schon mal geraten.

01:30:33: Ich war der Grinsch.

01:30:34: Du hast das gerettet, danke.

01:30:39: Wir telefonieren ja heilige Abend, hoffe ich.

01:30:42: Auf jeden Fall.

01:30:43: Telefonieren wir.

01:30:44: Und weil wir uns

01:30:45: einfach schöne Weihnachten.

01:30:47: Was?

01:30:47: Und wünschen uns einfach schöne Weihnachten.

01:30:49: Ja.

01:30:50: Und weil wir unsere Zuschauer und unsere Zuhörer und überhaupt die Menschen da draußen Weihnachten nicht anrufen können, da sagen wir jetzt mal pro Weihnachten.

01:31:01: Pro Weihnachten.

01:31:02: Pro, pro Weihnachten.

01:31:03: Und Dankeschön für den ganzen Support und dieses wunderschönige Jahr.

01:31:11: Was YouTube betrifft.

01:31:12: Also was den Podcast betrifft, hatten wir ein schönes Jahr.

01:31:15: Ja.

01:31:15: Schöne

01:31:16: Begegnungen.

01:31:17: Ja.

01:31:17: Dankeschön für alle, die ganzen Kollegen, nur wie so Fair Talk.

01:31:23: Nur wie so Sommerfest, Highlight.

01:31:25: Ja, dankeschön, mein Griecher.

01:31:27: Fair Talk, Aufzeichnung, Highlight.

01:31:30: Professionell, Dortmund, Highlight.

01:31:32: War einfach alles toll.

01:31:34: Auch jetzt genau, Dortmund, wieder die Aufzeichnung war gut.

01:31:37: Und ich möchte auf meinem Griechen noch grüßen, den der uns diesen Kontakt gemacht hat.

01:31:44: Liebe Grüße gehen raus an dich, an all die Leute, die uns Kommentare schicken, Geld schicken, Geschenke schicken, Marmeladen machen, Brot machen, uns immer wieder begegnen.

01:31:53: Im nächsten Jahr begegnen wir uns noch intensiver, hoffe ich.

01:31:58: Und dann vielleicht mit einem fulminanten Abschluss in der

01:32:01: BargliCard!

01:32:03: Bevor der BargliCard allerdings kommt noch Mainz am einundzwanzigsten zwölften.

01:32:06: Ich weiß gar nicht, ob ihr es mitbekommen habt.

01:32:08: Kay Ray in Mainz.

01:32:09: Es gibt noch ganz wenige Resttickets in dieser wunderbaren Location, wo er rüber kommt wie nirgends woanders auf der ganzen Welt.

01:32:17: Ich kenne Menschen aus Paris, die reisen extra dafür an.

01:32:20: Aus London extra, aus dem Königshaus.

01:32:23: Reisen extra nach Mainz.

01:32:25: Und wer das nicht macht, Freunde.

01:32:27: ist dann am Ende selber schuld, wenn auf der letzten Seite der Bildzeitung steht, K. Ray in Mainz, die Prinzessin ist gestolpert.

01:32:35: Der Dicketlink, den setz ich auch noch drunter.

01:32:37: Wir finden links für deine Aufkleber, wir finden Dicketlink, für Mainz, wir finden den Shoplink.

01:32:44: Das jetzt haben wir für alles gesorgt, es ist alles da.

01:32:47: Es ist alles da.

01:32:51: Prühe Weihnachten.

01:32:52: Prühe Weihnachten.

01:32:54: Und jetzt drück ich hier auf den

01:32:55: Stopp.

01:32:56: Tschüss.

01:32:56: Tschüss.

01:32:56: Untertitel im Auftrag des ZDF.

01:32:57: im Auftrag des ZDF.

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